2.22 Unterschlupf der Jedi-Sekte auf Yavin IV entdeckt – Kinder aus Verlies befreit

Unterschlupf der Jedi-Sekte auf Yavin IV entdeckt – Kinder aus Verlies befreit
Dreißig abgemagerte Kinder von imperialen Sondereinsatzkräften aus der Gewalt der radikal-fanatischen Jedi-Sekte befreit. Ein jahrzehntelanges Martyrium geht damit zu Ende. Kampfverbände der sogenannten Republik eröffneten Feuer auf humanitäre Hilfsmission.
YMN-Yavin System: In den Katakomben eines verlassenen Tempels streckt eine kleine Gestalt ihre knochige Hand durch die Gitterstäbe einer Zelle. Aus tief liegenden, verängstigten Augen starrt ein Mädchen zu dem Soldaten in seiner weißen Rüstung auf. In der modrigen, feuchtkalten Atmosphäre bilden sich bei jedem Atemzug Wölkchen vor den Lippen des Kindes. Der rot glühende Plasmaschneider öffnet die Tür und beendet damit das Martyrium. Tränen laufen über die Wangen des Mädchens, sie schlingt die Arme um den Hals des Soldaten. „Darf ich zu meiner Mama“, flüstert sie.
Diese Szene wiederholte sich gestern auf dem Mond Yavin-IV immer wieder, als Sondereinsatzkräfte in einer bis zum letzten Moment geheimgehaltenen Spezialoperation dutzende entführte Kinder aus den Fängen der berüchtigten Jedi-Sekte befreiten. Selbst die hartgesottensten Einsatzkräfte waren zu Tränen gerührt.
In einer Pressekonferenz am frühen Morgen verurteilte die imperiale Regierung die Verbrechen der Jedi-Sekte aufs Schärfste und bekräftigte ihren Entschluss zu weiteren humanitären Initiativen.
Der Mond Yavin IV (Yavin-System, Gordian Reach) gerät bereits zum zweiten Mal im Zusammenhang mit der radikal-fanatischen Jedi-Sekte in die Schlagzeilen. 12 NSY hatten imperiale Verbände einen Unterschlupf der Sekte auf Yavin IV ausgeräumt. Anschließende regelmäßige Überprüfungen des Mondes waren negativ ausgefallen. Dass nun nur zehn Jahre später wieder ein Unterschlupf auf demselben Mond entdeckt wurde, sorgt die Verantwortlichen.
Diese skrupellose Sekte ist auch unter der Bezeichnung „Neuer Jedi-Orden“ bekannt. Sie betrachten sich als die Nachfolger der ehemals auf Coruscant ansässigen sogenannten Friedenswächter. Diese hatten Gewalt und Terror über unschuldige Bürger gebracht und ihre Mitglieder aus entführten und indoktrinierten Kindern rekrutiert. Kanzler Palpatine (†4 NSY) ging seinerzeit erfolgreich gegen sie vor, nachdem Ordensmitglieder die Klonkriege angezettelt hatten.
Dass erneut ein Unterschlupf entdeckt und Kinder befreit wurden, mehrt Befürchtungen, dass es noch weitere Terror-Camps gibt, in denen Kinder unter schrecklichen Bedingungen gefangen gehalten und gefoltert werden.
Alarmiert zeigt sich die Regierung davon, dass die Jedi-Sekte nach gegenwärtigen Erkenntnissen nicht allein agierte. Kampfverbände der sogenannten Republik attackierten die humanitäre Hilfsmission. Das Außenministerium kommentiert diese Entwicklung kritisch.
Nach Mitteilung des Oberkommandos wurden mehrere Schiffe der humanitären Hilfsmission beim Verlassen des Systems vernichtet. Außenministerin Sayuko zeigte sich bestürzt, möchte aber keine voreiligen Rückschlüsse auf eine operative Beteiligung Coruscants ziehen.
Wir werden jedoch unsere Verantwortung gegenüber Schutzbedürftigen nicht aufgeben. Ebenso wenig werden wir die Tür zur Diplomatie schließen, solange die Möglichkeit besteht, weiteres Blutvergießen zu verhindern. Ich rufe daher die Verantwortlichen der sogenannten Republik dazu auf, die Ereignisse auf Yavin IV gemeinsam mit uns aufzuarbeiten und nicht zuzulassen, dass aus einer tragischen Fehleinschätzung ein Konflikt erwächst, den keine unserer beiden Gesellschaften wünschen kann.“ [Außenministerin Kei Sayuko]
Auf Nachfragen bestätigt die Außenministerin, dass man die seit Langem anhaltenden Bemühungen weiter intensivieren werde, diplomatische Gesprächskanäle nach Coruscant aufzubauen. Skeptisch hierzu zeigt sich der Sprecher des Oberkommandos.
Erst vor drei Monaten rief Coruscant einen allgemeinen Kriegszustand aus. Das Oberkommando meldete seither einen enormen Anstieg von Angriffen auf Konvois im Cassander Sektor sowie Übergriffe auf Verbündete, wie die alliierte Welt Tennda. Der Überfall auf die humanitäre Mission bei Yavin IV ist nur eine weitere Provokation. Die Zentralregierung zeigt sich trotz der Störung der humanitären Hilfsmission zufrieden.
Das Kulturministerium wurde unterdessen mit der Aufgabe betraut, die Eltern der Kinder ausfindig zu machen und eine Familienzusammenführung herbeizuführen.
[Beitrag von Slynth und Ace, in Kooperation mit Steel und Thi Rar]