Der neue Kurs – Die Gesellschaftsordnung des Neuen Imperiums

Antworten
Benutzeravatar
Ace Jin
Site Admin
Beiträge: 2712
Registriert: Sa Mai 03, 2008 3:05 pm
Zugehörigkeit: Neues Imperium
Rang/Position: Imperator
Derzeitiger Aufenthaltsort: Outer Rim | Yaga Minor
Credits: 250
Kontaktdaten:

Der neue Kurs – Die Gesellschaftsordnung des Neuen Imperiums

Beitrag von Ace Jin » Sa Apr 05, 2014 2:54 pm

Der neue Kurs, nicht zu verwechseln mit der „Neuen Ordnung“ des Galaktischen Imperiums, stellt die politischen und sozialen Ideale der neuimperialen Welten in Abgrenzung von den sozialen Gepflogenheiten und Ziele der Neuen Republik, als auch jenen der Imperialen Restwelten dar. Erste tendenzielle Formulierungen des neuen Kurses wurden bereits vor der eigentlichen Gründung jenes neuen Staates durch Moff Jemen vorgenommen, die sich aber deutlich von den heutigen Zielen unterschieden, da seinerzeit angenommen wurde, man würde mit den neuen Idealen die Unterstützung alteingesessener Imperialer Würdenträger und Familien verlieren. Erst mit dem wachsendem Einfluss des heutigen Imperators des Neuen Galaktischen Imperiums wurden staatliche Organe angehalten, den neuen Kurs als Arbeitsrichtlinie zu verinnerlichen, die in Folge der staatlichen Propaganda und allgemeinen Anwendungspraxis auch an die Bevölkerung herangetragen und rechtlich wie auch faktisch durch die Organe des Imperiums gefestigt wurde. Zweifelsfrei wäre es vollkommen utopisch, dass der neue Kurs innerhalb von kürzester Zeit die „Neue Ordnung“, bestehend aus Xenophobismus, Chauvisnismus und Sexismus, in den bereits indoktrinierten Köpfen der Bürger ersetzten kann, doch stieß gerade in den Gebieten auf Wohlwollen, die heute durch das Neue Galaktische Imperium kontrolliert werden und von nicht unwesentlichen Anteilen an Nichtmenschen bevölkert werden, was zu einer Popularisierung des Neuen Imperiums führte.

Wesentliche Unterschiede zum Galaktischen Imperium

  • Kein staatlich geförderter Xenophobismus, Chauvinismus und Sexismus
  • Fürsorgepflicht des Staates
  • *Gemäßigter Militarismus
[/block]

Ein wesentlicher Punkt des neuen Kurses liegt in der Förderung des „Fördernswerten“. Jedes Wesen, unabhängig von Spezies, Alter oder Geschlecht darf und muss von dem Neuen Imperium und der neuimperialen Gesellschaft gefördert werden, wenn es diese Förderung verdient. Mit diesem Leitsatz versteht sich das Neue Imperium als eine vorurteilsfreie Leistungsgesellschaft. Diese Vorstellung der vorurteilsfreien Gesellschaft ist praktisch nicht ohne weiteres durchzusetzen, denn schließlich ist es faktisch unmöglich, vollkommen ohne Vorurteile zu leben, zumal das Neue Imperium in gewisser Weise Vorurteile fördert, wenn sie seinem politischen Kurs entsprechen. Nichtsdestotrotz gilt im Neuen Imperium größtenteils das Leistungsprinzip, was sich an bestimmten einfachen Fällen ablesen lässt. Wichtigstes und prominentestes Beispiel für das Leistungsprinzip ist, dass jeder dem Militär des Neuen Imperiums beitreten kann, ob Frau oder Nichtmensch.
Weiteres Beispiel für die Leistungsgesellschaft ist die Förderung ziviler Kreise und Organisationen, die sich um die Gesellschaft und das Neue Imperium verdient gemacht haben. Anders als im extrem militarisierten Galaktischen Imperium werden auch zivile Leistungen öffentlich und angemessen gewürdigt, sodass es nicht mehr notwendig ist, beim Militär zu sein, um in der imperialen Gesellschaft aufzusteigen. Durch den Ausbau des Schul- und Ausbildungswesens versucht das Neue Imperium das vorhandene Potential seiner Bürger zu erweitern, um schlussendlich selbst davon profitieren zu können.

Ein aus dem Galaktischen Imperium hervorgegangenes Prinzip ist die Treuepflicht jedes einzelnen Bürgers gegenüber dem Staat. Diese Treuepflicht ist überall, allgegenwärtig und unabhängig davon, ob der Bürger tatsächlich eine Staatsdienertätigkeit inne hat, oder ob er in der privaten Wirtschaft tätig ist. Rechtlich trifft die Treuepflicht im Übrigen jeden, der sich auf einer imperialen Welt befindet, oder die imperiale Staatsbürgerschaft besitzt, was teilweise dadurch geschehen kann, dass seine Heimatwelt zum Neuen Imperium gehört, auch wenn er selbst sich nicht auf dieser Welt befindet. Konsequenz hiervon ist, dass das Neue Imperium ein sehr weites Verständnis seiner Bürger besitzt und regelmäßig Urteile wie Hochverrat ausspricht, auch wenn die verurteilte Person gar nicht im Neuen Imperium sesshaft ist. Unter Treuepflicht verstanden wird, dass ein Bürger alles ihm zur Verfügung stehende tun muss, um seinen Staat vor Schäden zu bewahren und alle seine ihm zur Verfügung stehenden Fähigkeiten und Kräfte dem Imperium zur Verfügung stellen muss.
Anders als im Galaktischen Imperium handelt es sich bei der Treuepflicht nicht um eine einseitige Pflicht, denn zeitgleich verpflichtet sich der Staat die Bürger zu unterstützen und vor Schaden zu bewahren, die eben diese Treuepflicht gegenüber dem Staat wahrnehmen.

Wie bereits dargestellt, stellt das Militär nicht mehr die einzige Möglichkeit dar, gesellschaftlich aufzusteigen. Dennoch vertraut das Neue Imperium auf den Grundpfeiler seiner Macht, dem stark ausgebauten Militär und unterhält daher einen ähnlich ausgeprägten Militarismus wie im Galaktischen Imperium. In der gezielten Medienpropaganda wird das Bild des treuen, tapferen Soldaten glorifiziert und entsprechend gewürdigt. Zwar sind die Zeiten der regelmäßigen Militärparaden vorbei, doch wird das Neue Imperium nicht müde, die Leistungen des Militärs zu propagieren und öffentlich zu ehren.
Auch wenn das Neue Imperium im galaktischen Verhältnis nicht sonderlich viele Gebiete hält, stellt die Führung des Staates zur Schau, sie sei militärisch auf einen Stand, in dem sie es mit jedem Feind der Galaxis aufnehmen könnte.
Bedingt durch die Vergangenheit des Galaktischen Imperiums wird den Militärangehörigen größter Respekt entgegen gebracht. Dies hängt damit zusammen, dass das Militär im Galaktischen Bürgerkrieg unzählige Male bei der Evakuierung und bei Geleittransporten der zivilen Flüchtlinge aus den Kernregionen geholfen hat und allgemein die Ordnung im Imperium aufrechterhält. In dieses recht positiven Bild vom Militär mischt sich die eher düstere Vorstellung, dass das Militär durch die Imperiale Führung herangezogen werden kann, um es gegen die Zivilbevölkerung einzusetzen, ein Gedanke, der sich durch das Beispiel von Alderaan in allen Köpfen fest gebrannt hat.
Die früher stark durch militärische Strukturen geprägte imperiale Gesellschaft hat sich teilweise geändert. Andere staatliche Organisationen aus Verwaltung und Politik wurden von ihren militärischen Strukturen und Geflechten gelöst und sollen nun eine stärkere Verbindung zur zivilen Gesellschaft aufbauen. So zum Beispiel besitzt der neuimperiale Moff keine Mischstellung zwischen Verwaltung und Militär, sondern ist eindeutig dem ersten Bereich zuzuordnen.

Das Neue Imperium unterhält einen unglaublich ausgeprägten Personenkult für Führungsgrößen des alten Galaktischen Imperiums. Erfolgreiche Feldherren und wichtige Persönlichkeiten wie Großadmiral Thrawn, aber auch Tarkin werden in ihrer Person, aber auch ihrem Handeln (nicht uneingeschränkt) verehrt. Als uneingeschränkte Kultfigur besteht im Neuen Imperium der Galaktische Imperator Palpatine, der als Gründer der stabilen Ordnung in den Mittelpunkt des Personenkultes gestellt werden muss.
Wichtiger ist, dass die Propagandamaschinerie den derzeitigen Imperator mit höchster Sorgfalt medial verherrlicht und auf eine Stufe wie Palpatine, wenn nicht sogar fast darüber stellt.
So sind zum Beispiel Bildnisse, ob Statuen, Hologramme oder Bilder des alten und des neuen Imperators in jeder Schule aufzustellen.


Text von Ace Jin
"Tielk Bier, wenn der Imperator trinken würde, dann würde er nur Tielk Bier trinken das Bier dass einem über allem schweben lässt!"
Tielk Bier, wenn der Imperator trinken würde, dann würde er nur Tielk Bier trinken das Bier dass einem über allem schweben lässt!
Imperator des Neuen Imperiums


Antworten

Zurück zu „Neues Galaktisches Imperium“