Revans Faust • Thema anzeigen - 10.20. YMN: Show und Interview mit dem KultursekretĂ€r Steel
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BeitragVerfasst: So Aug 25, 2013 9:55 am 
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Imperialer StaatssekretÀr

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Nun war es also soweit, seine BewĂ€hrungsprobe stand unmittelbar vor der TĂŒr, welche er sich eigentlich etwas anders vorgestellt hatte, vor allem mit einem weniger selbstbewussten Moderator. Doch verschiedene UmstĂ€nde hatten eben dazu gefĂŒhrt, dass er zwei Tage nachdem sich General Schopplitz in gewisser weise fĂŒr ihn ausgegeben hatte, nun er selbst hier war um die Sache klarzustellen und somit auch seinen ersten offiziellen auftritt vor der Bevölkerung des NI abzuliefern. Anders als die Sendung damals jedoch zur besten Sendezeit und einem mehr als nur vollen Haus. Es war schon so fast eine Arena die fĂŒr diesen Zweck hergerichtet worden war und es gab sogar mehrere weitere live Übertagungen zu eigentlich vollkommen Privatsendern. Der Grund hierfĂŒr war denkbar einfach, diese AnkĂŒndigung einer Korrektor von oberster Stelle, die Vorstellung des wahren SekretĂ€rs des Kultusministeriums hatte fĂŒr viele GerĂŒchte gesorgt. GerĂŒchte die teilweise sogar das Kriegsgeschehen in den Hintergrund rĂŒckten, denn alle fragten sich natĂŒrlich warum das alles? Eine Frage die er nun dem direktem Publikum im Saal, als natĂŒrlich auch den unzĂ€hligen Zuschauern beantworten wĂŒrde. Obwohl somit natĂŒrlich ein immenser Leistungsdruck auf ihm lag, schließlich konnte dies alles hier auch durchaus sein Karriereende bedeuten, machte er sich keinerlei sorgen, im Gegenteil er war sogar guter Hoffnung im Anschluss hieran weitere Freiheiten vom Imperator zugestanden zu bekommen. Schließlich hatte er keine Kosten und MĂŒhen gescheut...

»Einen wunderschönen guten Abend meine Damen und Herren, sehr geehrtes Publikum und natĂŒrlich auch an alle Zuschauer vor den EmpfangsgerĂ€ten. Ich bin Amic Civit Ihr demĂŒtiger Moderator fĂŒr das Interview des Jahres, fĂŒr die Vorstellung des Mannes der in letzter Zeit mehr Fragen als Antworten auswirft. Welche er uns, so versprach er es mir jedenfalls hinter den Kulissen, jedoch allesamt beantworten wird. Unter anderem natĂŒrlich jene, warum wir Ihn den hochverehrten SekretĂ€r unseres Kultusministeriums ĂŒberhaupt zweimal, verkörpert durch verschiedene Persönlichkeiten vorstellen mĂŒssen... hier ist er aber nun ohne weitere Umschweife, General Ernst-Alfred Steel!«

Klatschen erfĂŒllte den Saal, jedoch hauptsĂ€chlich nur wegen der nun beleuchteten Anzeigetafeln mit dem Wörtchen "Applaus" darauf. Der Mann der nun ins Rampenlicht trat und auf dem sich nicht nur alle blicke, sondern natĂŒrlich auch die Kameras richteten wirkte schon auf den ersten Blick irgendwie sympathisch. Er nickte kurz begrĂŒĂŸend, verbeugte sich anschließend sogar leicht bevor er mit einem lĂ€cheln an seinem platz Schritt wo er sich erneut leicht verbeugte. Besonders das sein lĂ€cheln viel hierbei wohl jeden auf und die Großaufnahmen seines Gesichtes offenbarten auch leichte Lachfalten, was bedeutete das dieses lĂ€cheln wohl alles andere als gestellt und somit aufgesetzt war. Die ersten Pluspunkte hatte er sich so schon gleich zum Anfang bei einigen verdient, ohne ĂŒberhaupt etwas gesagt zu haben.

»Mr Civit, freut mich das wir uns nun wirklich endlich einmal persönlich gegenĂŒberstehen und ich natĂŒrlich auch hier sein darf fĂŒr meine offizielle Klarstellung! Wobei ich jedoch gleich offen zum Anfang sein muss, dass ich Ihre Show an sich nicht sonderlich mag, was jedoch wie ich Ihnen versichere nicht an Ihrem fabelhaften Publikum oder Ihnen persönlich liegt!« »Freut mich ebenfalls Genera...« »Lassen Sie doch bitte die Titel weg, wir sind hier ja schließlich unter Freunden...« »Also dann Mr Steel...« »Sie können mich auch gerne Ernst oder wenn Sie möchten auch Alfred nennen, denn so ernst wie ich auf den ersten blick wirke bin ich dann doch nicht...« Das ein hoher WĂŒrdentrĂ€ger so schnell und offen auf seine Titel oder gebĂŒhrende Sie Ansprache verzichtete war ungewöhnlich und brachte ihn erneut einige Pluspunkte vor allem bei den jĂŒngeren ein. Das konnte Steel aus den Augenwinkeln durch die vereinzelt bestĂ€tigenden kopfnicker erfahren. »Okey Alfred dann... schön nun endlich den wahren SekretĂ€r des Kultusministeriums in meiner Show begrĂŒĂŸen zu dĂŒrfen, da haben Sie uns vergangen ja wirklich alle an der Nase herumgefĂŒhrt!« »Wie mans nimmt...« die beiden schĂŒttelten sich derweil kurz die HĂ€nde wobei CivitÂŽs Gesicht sehr gequĂ€lt wirkte und kurz darauf erfuhr man auch wieso. »Ahh bitte entschuldigen Sie meinen festen HĂ€ndedruck, aber meine Hand ist eine von vielen Kriegsverletzungen...« mit seiner linken löste Steel den griff seiner rechten, was jedoch eigentlich gar nicht nötig war, denn diesmal war es gar keine Fehlfunktion gewesen! Damit erhellte sich CivitÂŽs Gesicht wieder etwas, wĂ€hrend er seine Hand schmerzverzerrt schĂŒttelte »...aber bitte setzen wir uns doch bevor ich anfange alles zu erklĂ€ren, ich bin schließlich auch nicht mehr der jĂŒngste!« Einige der Zuschauer hatten es wohl vielleicht schon jetzt bemerkt, was wohl ohne frage noch schlimmer werden wurde. NĂ€mlich das Steel, zwar ohne Frage freundlich und ungemein charmant war, aber auch mit einem nicht weniger bestimmenden Ton die GesprĂ€chsfĂŒhrung an sich riss und damit den armen Moderator ganz aus seinem Konzept brachte. Nicht nur das dieser bisher Steel noch nicht selbst das du angeboten hatte nein, er setzte sich nun sogar auch noch vor diesen in seinem braunen Ledersessel. Freilich bestimmt nur weil der Schmerz ihn gerade ablenkte, schließlich machte er noch immer einige seltsame Handbewegungen mit seiner rechten, aber dennoch die feine Art war das trotzdem nicht, besonders als Gastgeber. Was abermals einige der Zuschauer durch ihre Mimik und Gestik still kommentierten, Steels Plan ging daher nach und nach auf, er sammelte Pluspunkte wo der Moderator selbst welche verlor. Er selbst setzte sich somit also als zweiter in seinen Sessel, ohne diesen offensichtlichen Fauxpas in irgendeiner Form selbst zu kommentieren, dass ĂŒberließ er Anderen. Einzig sein lĂ€cheln wurde etwas breiter vor allem als er merkte, dass es noch eine weile dauerte bis Civit sich wieder gesammelt und damit aufnahmefĂ€hig war. Kaum als dieser ihn so wieder direkt anblickte begann Steel mit freundlicher Stimme, auf die erste Frage des Abends zu antworten. »Was die Sache mit General Schopplitz angeht so bitte ich um VerstĂ€ndnis, es war zu dieser Zeit unabdingbar gewesen das er sich als SekretĂ€r des Kultusministeriums ausgab...« »Also hat uns das Ministerium offen belogen?« »Belogen? Mitnichten...« »Aber Alfred, ihr sagtet doch gerade selbst das General Schopplitz sich als SekretĂ€r des Kultusministeriums ausgab, obwohl er das doch niemals wirklich war!« Civit ging somit schon zu Anfang deutlich auf Konfrontationskurs und auch wenn man Steels lĂ€cheln noch immer nicht so ganz einstufen konnte, so war das seine doch ganz klar das eines sich siegessicheren Talkmasters, der gerade dabei war einen handfesten Skandal aufzudecken, doch Steel fĂŒhr ihm hierbei gekonnt in die Parade. »Verzeiht bitte, aber ich glaube Ihr solltet mir etwas besser zuhören, ich sagte: "...es es war zu dieser Zeit unabdingbar das er sich als SekretĂ€r des Kultusministeriums ausgab..."« »Aha und was fĂŒr GrĂŒnde sollen das gewesen sein wenn man fragen darf, Alfred?« »Sicher dĂŒrfen Sie fragen, nur wĂ€re es schön wenn Sie mich auch ausreden lassen wĂŒrden!«

Erstes leichtes GeflĂŒster aus dem Zuschauerraum war zu vernehmen, denn wĂ€hrend einer der beiden sich immer beliebter machte, sackte der andere förmlich ab, nicht zuletzt deshalb weil er nun auch noch respektlos wurde. »Verzeiht aber ich dachte das hĂ€tte ich!?« »Nein aber schon gut, war schließlich auch mal jung und hatte keine Zeit... nun eigentlich wollte ich nur sagen aus privaten GrĂŒnden, aber da Sie und die Zuschauer es ja Mitsicherheit genauer wissen wollen, was soll ich sagen!? Ich bin nicht mehr der jĂŒngste und ja das Alter fordert halt von Zeit zu Zeit seinen Tribut von mir. Ich war also aus gesundheitlichen GrĂŒnden verhindert. Genauer gesagt sah es laut der Ärzte sogar relativ schlecht aus, deshalb wollte ich es der Bevölkerung einfach ersparen einen krĂ€nkelnden Mann vorgestellt zu bekommen nur um wenig spĂ€ter auch schon den Nachfolger kennenzulernen!« »General Schopplitz ist also dein Nachfolger?« »Inoffiziell ja...« »Und offiziell?« »Nunja so etwas entscheide ja nicht ich, sondern unser geliebter Imperator, aber ja, er ist mein persönlicher Favorit, sie haben Ihn ja kennengelernt ein ungemein charmanter Kerl und...« »Wesentlich jĂŒnger...« jetzt hatte er es sich bei einigen aus dem Publikum wahrlich verscherzt, denn was zu weit ging, ging zu weit! Er war bisher noch niemals in seiner ganzen Karriere ausgebuht worden, weshalb er ebenso ĂŒberrascht wie verwirrt war. Dennoch reagierte er richtig und ruderte somit schnell wieder zurĂŒck...

»Verzeiht bitte falls ich mich unglĂŒcklich ausgedrĂŒckt habe, aber wenn es einem nicht gut geht und man auch in einem gewissen alter ist, wĂ€re es da nicht besser in den Ruhestand zugehen und gleich seinen Posten einem jĂŒngeren zu ĂŒberlassen!?« Eine durchaus berechtigte Frage fĂŒrwahr, weshalb auch alle blicke nun wieder auf Steel ruhten, der jedoch nur freundlich den Kopf schĂŒttelte. »Freilich das wĂ€re fĂŒr viele die einzig richtige Konsequenz, aber nicht fĂŒr mich, Ihr mĂŒsst nĂ€mlich wissen ich liebe meine Arbeit fĂŒr das NI! Ich lebe wie viele unserer treuen Soldaten da draußen auf den Schlachtfeldern nur um den höheren Zweck unseres Imperiums zu dienen. Und wenn unsere tapferen MĂ€nner und Frauen da draußen schon bereit sind tĂ€glich Ihr kostbares Leben im Kampf fĂŒr unsere gerechte Sache zu riskieren, wer wĂ€re ich wenn ich wegen einer UnpĂ€sslichkeit gleich das Handtuch werfen wĂŒrde? Ein niemand und wie man sieht geht es mir ja dank unserer hervorragenden Ärzteschaft ja schon wieder so gut das ich hier sein kann. Zudem solange der Imperator mir sein vertrauen schenkt und mich in meinem Amt belĂ€sst, solange werde ich mein bestes geben und last but not least...« er beugte sich etwas vor, was ihm auch Civit Gleichtat, ebenso wie etliche Kameras die nun heranzoomten »...Ihr kennt doch vielleicht das Lied: "...mit 66 Jahren da fĂ€ngt das Leben an, mit 66 Jahren da hat man Spaß daran..."« einige aus dem Publikum summten kurz mit, wodurch er nun auch eindeutig die Ă€lteren Semester auf seine Seite gezogen hatte »...ich gehöre daher noch lange nicht zum alten Eisen, denn man ist immer nur so alt wie man sich fĂŒhlt!« Sich nun wieder zurĂŒck lehnend bekam er fĂŒr diese seine Aussage einen gehörigen Applaus und das obwohl die entsprechenden Anzeigetafeln aus waren, als dieser abebbte legte er jedoch noch kurz nach...

»Außer natĂŒrlich man hat einen guten Maskenbildner, dann sieht natĂŒrlich auch jemand wie ich aus wie 20...« einige freundlich gemeinte Lacher, sowie weiteren Applaus kassierte er hierfĂŒr »...so wĂŒrde ich ja auch jetzt hier sitzen, wenn Tarak mit mir hĂ€tte alles machen dĂŒrfen was sie wollte, aber dann wĂŒrde mich spĂ€ter ja niemand mehr auf der Straße wiedererkennen!« Weitere Lacher folgten, zumindest solange bis Civit nachhagte. »Tarak?« »Ja Tarak...« jetzt hatte er ihn, denn Civit schien sich offensichtlich darauf keinerlei Reim machen zu können, weshalb Steel fortsetzte »Susann Tarak, Ihre persönliche Visagistin seit drei Jahren, welche sich heute auch einmal Ausnahmsweise um mich gekĂŒmmert hat, eine wirklich nette Frau mit zwei tollen MĂ€dchen!« »MĂ€dchen?« »Ja Ihre Töchter, hat Sie Ihnen nie von Ihnen erzĂ€hlt? ZuckersĂŒĂŸ die beiden, die kleine Laura kommt nĂ€chste Woche in die Vorschule und will Tiepilotin werden, aber das soll Sie Ihnen ruhig selbst erzĂ€hlen...« WĂ€hrend Civit mehr als einfach nur blöd aus der WĂ€sche guckte, denn offensichtlich hatte er noch nie auch nur ein privates Wort mit seiner Maskenbildnerin gesprochen holte sich Steel hiermit weitere Pluspunkte und Civit wurde einmal mehr ausgebuht. Jeder hatte irgendwie, irgendwo Dreck am stecken, man musste nur wissen wo man suchen musste. Sein guter Freund Firmus hatte genau dies fĂŒr ihn Recherchiert. Also wie Civit mit seinen Bediensteten umging, der Rest war einfach, man tat einfach so als hĂ€tte man bei der Planung ganz vergessen fĂŒr Steel jemanden einzuplanen. Weshalb Tarak doppelt so schnell arbeiten musste um alle beiden pĂŒnktlich fĂŒr die Show vorzubereiten. Jedoch sollte sich diese Arbeit fĂŒr sie auszahlen, sogar weit mehr als das...

Nachdem er so einige Sekunden das Schauspiel genossen hatte stellte Steel eine frage die wohl nicht nur ihm auf den Lippen brannte: »Wollen Sie sonst noch etwas wissen?« Civit der nun wie aus einer Trance erwachte und seine schwindende Beliebtheit nun endlich selbst erkannte, wollte nun zu einem schlag ausholen der ihn wieder nach ganz oben in der Gunst des Publikums bringen sollte. Er hatte nĂ€mlich in eigener Sache und teilweise auch mit illegalen Mitteln Nachforschungen betrieben... Ȁhh ja... war wenigstens der Rest von General Schopplitz AusfĂŒhrungen wahr, also von dem Aufgabengebiet des Kultusministeriums?« Steel der wusste worauf sein GegenĂŒber anspielte, tat so als wĂŒsste er von nichts und stellte sich somit absichtlich dumm. »Aber natĂŒrlich, wieso fragen Sie?« »Nun ich habe da nĂ€mlich meine berechtigten Zweifel und GerĂŒchten zufolge beschĂ€ftigt sich das Kultusminiserum ja mit weitaus mehr!« »Noch mehr? Wir haben doch so schon genug zu tun, schließlich ist die Bevölkerung von Planet zu Planet, ja manchmal sogar von Kontinent zu Kontinent oder Stadt zu Stadt und noch kleiner unterschiedlich und diese unglaubliche Vielfalt an Kulturen zu pflegen, zu bewahren und damit auch dieses Kulturerbe an unsere Kinder und Kindeskinder weiter zureichen ist eine mordsarbeit...« »Alfred, warum lĂŒgen sie mich an?« »Ich tue was?« »Sie lĂŒgen!« »Das ist ja wohl die Höhe was habe ich Ihnen eigentlich getan um so offen angefeindet zu werden, ich glaube es war ein Fehler zu kommen, denn DAS muss ich mir nun wirklich nicht bieten lassen...« Jetzt hatte der Moderator wahrlich den Tiefpunkt der möglichen Sympathie beim Publikum erreicht und obwohl mehrere "Bitte Ruhe!" Anzeigen aufleuchteten erschalle eine wahre Welle aus burufen und anderen EinwĂŒrfen auf Civit ein die einfach nicht abebben wollten. Steel der inzwischen betroffen wirkend von der BĂŒhne gestĂŒrmt war, betrachtete sich die ganze Show von hinter der BĂŒhne mit einem diabolisch wirkenden grinsen. Besser konnte es doch gar nicht laufen, nach dieser LiveĂŒbertragung hier wĂŒrde es nie wieder ein Reporter wagen auch nur andeutungsweise ĂŒber angebliche NebentĂ€tigkeiten des Kultusministeriums zu berichten, selbst wenn sie dies offen mitkriegen wĂŒrden. Mittlerweile waren nĂ€mlich sogar Mitglieder der Security verzweifelt dabei das Publikum daran zu hindern auf die BĂŒhne zu gelangen um den armen Civit zu lynchen...

Erst als er nach einigen Minuten wieder zurĂŒck auf die BĂŒhne kehrte und versuchte die erhitzten GemĂŒter zu beruhigen, wurde es nach und nach stiller, so das er mitten auf der BĂŒhne stehend etwas sagen konnte. »Entschuldigt bitte...« hierbei verbeugte er sich tief »...aber ich glaube ich habe ĂŒberreagiert, denn ich kenne die GerĂŒchte nur zu gut und reagiere mittlerweile auch empfindlich darauf. Weil es bedeuten wĂŒrde das wir nicht besser als das Restimperium mit seiner Verletzung der Privatrechte, der widerrechtlichen Überwachung, der Streuung von Fehlinformationen und vielerlei weiterer Rechts- und MoralbrĂŒche wĂ€ren und so etwas lasse ich halt nur ungern auf uns sitzen... denn ich liebe das Neue Imperium mit all seinen VorzĂŒgen ĂŒber alles!« erst jetzt erhob er sich wieder und hatte sich hierbei sogar eine kleine TrĂ€ne raus gedrĂŒckt. Dies und das nun auch noch Steel sich als erster entschuldigte hĂ€tten fast das Fass zum ĂŒberlaufen gebracht, hĂ€tte sich Civit nicht auch umgehend und in aller Form fĂŒr sein bisherigen Verhalten entschuldigt, was aber alles etwas im GetĂŒmmel unterging. Erst als er fragte wie er das denn alles wieder gutmachen könnte wurde es still. Steel schien nĂ€mlich gar nicht lange ĂŒberlegen zu mĂŒssen »Ich hĂ€tte da etwas vorbereitet, was ich eigentlich erst fĂŒr des Ende unseres GesprĂ€chs geplant hatte, aber nun gerne vorziehen wĂŒrde, auch um die Stimmung zu verbessern falls Ihr gestattet?« »Aber natĂŒrlich...« stimmte er zu, er hatte schließlich auch keinerlei Interesse mehr daran erneut mit Steel in den Ring zusteigen.

(Wer sich das jetzt folgende nicht so ganz vorstellen kann, siehe hier <nur halt eine Spur kleiner das geschehen auf der BĂŒhne da^^)

So gab Steel jemanden ein Zeichen und trat anschließend zur Seite, Civit folgte ihn hierbei schon fast wie ein Hund auf Schritt und tritt. Inzwischen bewegten sich Teile der schlichten Dekoration zur Seite und auch die BĂŒhne an sich verĂ€nderte sich leicht. WĂ€hrend das Flutlicht ausging, wurde nun gezielt die BĂŒhne beleuchtet die sich nun als eine Art TanzflĂ€che mit einem ĂŒber alles thronenden Bildschirm prĂ€sentierte. Links und rechts davon waren gewaltige Banner des neuen Imperiums zu sehen und dann fing auch schon das Orchester im hinteren Teil an zuspielen, wĂ€hrend eine schöne junge Frau gefolgt von einigen BackgroundtĂ€nzerinnern und -tĂ€nzern die TanzflĂ€che betrat und mit ihrer Performance begannen. WĂ€hrenddessen wurden auf dem Bildschirm immer wieder Bilder aus den verschiedensten Winkeln des Neuen Imperiums gezeigt, gewaltige StĂ€dte waren ebenso dabei wie unberĂŒhrte Natur, Felder, Minen, Tempel, DenkmĂ€ler und auch die eine oder andere Fabrik sah man. Die SĂ€ngerin trug die Uniform eines Admirals der Flotte wĂ€hrend die BackgroundtĂ€nzer Teilweise Sturmtrupleruniformen der Armee und der Flotte trugen. Je lĂ€nger das Leid lief desto mehr TĂ€nzer und TĂ€nzerinnen kamen hinzu, nicht alle waren sie Menschen aber sie alle trugen irgendwelche Uniformen aus der Armee oder Flotte. Schlussendlich waren so gut und gerne 60 MĂ€nner und Frauen verschiedenster Spezies auf der BĂŒhne und vom einfachen Rekruten ĂŒber zu hohen Offizieren war alles darunter.

Dies alles riss das Publikum regelrecht von seinen StĂŒhlen, die Stimmung des abends hatte sich somit um 180 Grad gedreht. Was jedoch so gut wie keiner von ihnen merkte war das sie allesamt infiziert worden waren, infiziert mit einer kleinen aber feinen Form der Propaganda. Im richtigen Moment wurden nĂ€mlich wiederholt die Banner des NI von den bunten Scheinwerfern beleuchtet. Alles in allem sagte die ganze Szenerie auch nichts anderes aus als "JOIN US" kurzem kĂ€mpfe und stirb fĂŒr das Neue Imperium. Als das Lied geendet hatte wollte der tosende Applaus daher so gut wie gar nicht mehr enden, ebenso wie die Jubelrufe. Die sich jedoch nicht nur an die SĂ€ngerin, die Darsteller und natĂŒrlich auch das Orchester gewandt waren, sondern vor allem an Steel selbst. Welchen wohl ein Großteil der Bevölkerung nun im GedĂ€chtnis behalten wĂŒrde und zwar als ein Mann wie er sich selbst nach Außen geben wollte, nett, freundlich, ehrlich und respektvoll. Das er in Wahrheit anders war, viel brechender und sogar kaltblĂŒtiger konnte ja schließlich niemand ahnen. Schlussendlich hatte er hier ja auch nichts anderes gemacht als eine Form von Scharade zu spielen, er war ein Schauspieler in einer erstklassigen Opferrolle gewesen und hatte in selbiger den arme Civit vollkommen ausgebootet. Welcher wohl in nĂ€chster Zeit gehörige Schwierigkeiten haben wĂŒrde in seinem Beruf noch einmal Fuß zu fassen. Jedoch hatte er mit diesen keinerlei Mitleid, im Gegenteil sogar, er hĂ€tte gerne noch einmal nach getreten, doch selbst dafĂŒr hatte er keine Zeit, die nĂ€chste Arbeit wartete schließlich auch schon auf ihn.


Wenig spĂ€ter war es deshalb dann auch schon soweit, Steel verabschiedete sich bejubelt von hunderten mit seinem ihm eigenen lĂ€cheln das er schon die ganze Zeit ĂŒber besĂ€ĂŸen hatte, das aber nun hinter der BĂŒhne noch weitaus breiter wurde. Hier wurde er auch schon von einigen seiner Leute empfangen und schritt dann beinahe Schnurstracks Richtung Ausgang. Vergaß jedoch auch nicht sich noch einmal bei Tarak persönlich zu bedanken, die nun Autogramme fĂŒr ihre beiden Töchter wollte und auch bekam. Ebenfalls versprach er ihr bei Zeiten mal bei den dreien vorbei zuschauen. Wenig spĂ€ter in seinem Shuttle, auf dem Weg zurĂŒck zum Kultusministerium, wo er sich auch hĂ€uslich niedergelassen hatte, zog er seinen Kommunikator und wĂ€hlte die Nummer eins seines Kurzwahlspeichers und wartete.

»Und wie hat es Euch gefallen? Ich hĂ€tte zwar gerne noch Euer Bildnis untermalt von Fanfaren langsam von der Decke schweben lassen, aber das kam mir dann doch etwas zu viel vor...« er nickte kurz drauf ein-, zweimal bevor er noch etwas breiter grinste als zuvor und sagte »Wenn ich Euch schon einmal dran habe, kommen wir doch gleich nochmal kurz auf meine Befugnisse bezĂŒglich unseres Finanz- und Wirtschaftssektor zu sprechen...«

>>>Nach: Das Kultusministerium


Bild

reden/\denken/\Steel Legion/\andere

Ernst-Alfred Steel: SekretÀr des Kultusministeriums des NI
Waffen: eine ein-schuss-Faustkanone
Standardkleidung/-rĂŒstung: schwarze allwetter Uniform aus Dreck abweisenden Material, ebenso schwarzes Seidenhemd mit gleichfarbigen Lederhandschuhen und auf Hochglanz polierten Lederstiefeln, abgerundet wird dies durch eine strahlend weiße Seidenkrawatte mit silberner Spange, auf der das Logo des NI prangt, darunter trĂ€gt er eine einfache Schutzweste


Zuletzt geÀndert von Ernst-Alfred Steel am So Mai 11, 2014 11:42 am, insgesamt 1-mal geÀndert.

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