Revans Faust • Thema anzeigen - Leseproben aus unserem RPG
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 Betreff des Beitrags: Leseproben aus unserem RPG
BeitragVerfasst: Di M√§r 30, 2010 4:20 pm 
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Freischaffende

Registriert: Mo Mär 23, 2009 6:35 pm
Beiträge: 830
Hallo liebe Gäste und Interessierte!

Hier haben wir Euch einmal ein paar Postings des internen Spielgeschehens herausgesucht, die Euch einen Aufschluss dar√ľber geben k√∂nnten, wie in unserem RPG gespielt wird und was an einigen Ecken der Galaxie so passiert.
Hierbei handelt es sich um Querschnitte durch das ganze RPG und durch die verschiedenen Faktionen.

Diese Beispiele sollen keiner Qualitätswertung dienen oder ein Best of the Best sein unseres RPGs darstellen. Sie dienen dazu einem Interessenten zu zeigen, wie hier ungefähr gespielt wird und was ihn erwartet, wenn er sich dazu entscheidt bei uns einzustiegen.

Wir hoffen, wir k√∂nnen dadurch einen ersten Eindruck vermitteln und w√ľrden uns √ľber Anmeldungen und Teilnahme sehr freuen. : )


Es werden nun einige Postings kommen. Bei jedem steht vorne von welcher Fraktion sie stimmen. Wer sich f√ľr eine bestimmte Partei interssiert, dann sich gerne direkt zu diesen vorarbeiten. : )



Einzelpostings von verschiedenen Spielern/Chars:


Unabhängige (Char durch das Neue Imperium angeworben)

Gartan Cadilian hat geschrieben:

Die luxuriös eingerichtete Raumyacht durchschnitt die Atmosphäre Garqi's.
Gartan verzog keine Miene, während er darauf wartete seinen Zielort, die Hauptstadt des Planeten, zu erreichen.
Die Minuten vergingen... Er schaute auf seine hochwertige Uhr und bemerkte, das er es vor gerade mal 5 Minuten schon einmal getan hatte. Wann erreichen wir Pesktda? fragte der Wirtschaftsberater. Der Pilot sagte ihm, dass es noch ca. 12 Minuten dauern w√ľrde.

Gartan Cadilian sa√ü auf einer edel gepolsterten Sitzbank. Seine Arme waren ineinander verschr√§nkt und sein rechtes Bein hatte er √ľber das Linke geschlagen. Sein ma√ügeschneiderter Anzug sa√ü perfekt und f√ľhlte sich trotz seiner Haltung mehr als bequem an. Nicht einmal der eng gefasste Kragen dr√ľckte ihm auf die Kehle. Sein Schneider war ein Quarren, der sein Handwerk mehr als gut verstand. Was er auch tun sollte bei der Anzahl Credits die Gartan ihm regelm√§√üig hinterlie√ü.
Der Diplomat war nicht wirklich auf das gespannt was ihn erwartete. Seine Aufgaben waren ihm klar √ľbermittelt worden. Den betreffenden Planeten restlos auf die Seite des Imperiums zu ziehen.
Er hatte zus√§tzlich zu seinem Halbwissen √ľber den Planeten, der f√ľr das Produkt Caf bekannt war, die ihm zugesandten Daten studiert. Nun wusste er √ľber die dortige Momentan Situation Bescheid.
Es gab nach der erfolgten imperialen √úbernahme kaum Anzeichen von Gegenwehr, doch Gartan wusste, dass es immer irgendwo ein paar versteckte Querulanten gab. Und diese galt es zu aufzusp√ľren.
Hier begann sein Part. Er w√ľrde auf diesem Planten einige Kampagnen starten, welche die Entschlossenheit der Bauern sich mit dem neuen Besitzer abzufinden, noch steigern w√ľrde. Die Gegensprecher sollten dann durch ihre eigenen Leute entlarvt werden.
Er, der vom Imperium in aller √Ėffentlichkeit als ein 'neutraler' Berater zum Vermitteln zwischen Caf-Bauern und der neuen Verwaltung eingestellt wurde, w√ľrde sich diese aufm√ľpfigen Grundbesitzer vornehmen und diese bearbeiten. Falls dies alles nichts brachte, w√ľrde er die betreffenden Bauern an das Imperium verraten, welches mit Ihnen kurzen Prozess machen w√ľrde.
Seine sogenannte Neutralit√§t war im Endeffekt nur Schein. Eben eine gute Rolle sich das Vertrauen der Caf-Gro√ügrundbesitzer erschleichen zu k√∂nnen. Gartan Cadilian war nat√ľrlich parteiisch. Und zwar stand er auf der Seite, die ihn bezahlte. Und das war in diesem Fall eine Person auf Yaga Minor, einem Planeten der sich nicht allzu weit entfernt von diesem hier befand.
Seinen Auftraggeber hatte Gartan bisher nicht pers√∂nlich sprechen k√∂nnen, nur √ľber eine Audiokonferenz. Doch das hatte Gartan ausgereicht. Er hatte es fl√ľstern geh√∂rt, das von der Yaga Minor Dynastie bald etwas Gr√∂√üeres ausgehen w√ľrde und hatte daher einem Arbeitsvertrag auch ohne pers√∂nliches Treffen zugestimmt.

Der Pilot des kleinen Passagierschiffes meldete das ihr Zielort erreicht war. Gartan erhob sich und schritt zu seinen persönlichen Gegenständen, die er auf dem Tisch am anderen Ende des Raumes abgelegt hatte. Er tat diese in seine Aktentasche und ließ sie zuschnappen. Dann trank er noch etwas Wasser, bevor er nach dem Koffer griff und zu der sich öffnenden Ausstiegluke ging.


Gartan dachte beim Beschreiten der Landebahn an das Hauptexportmittel dieses Planeten und verzog den Mund.
Caf. Er hatte keine Ahnung warum das widerliche Zeug so beliebt war. Es war bitter und verursachte einen Reizmagen. Er selber lehnte dieses Produkt ab.
Doch es war in der Tat ein wichtiges und beliebtes Exportmittel. Ein Rohstoff, auf den s√§mtliche Bewohner galaxieweit nur ungern verzichten wollten. Garqi hatte mit dem alleinigen Anbau der Caf Bohne eine Monopolstellung inne und das empfand Gartan als gutes Werkzeug f√ľr seine zuk√ľnftige Arbeit. Diese Bauern hier haben sich bereits mit dem neu eingef√ľhrten Preisreglement abgefunden. Das der Caf Preis im Export kr√§ftig angestiegen ist, war denen soweit egal. Sie bekamen wegen der Preisgleichheit mehr Prozente als fr√ľher und konnten mehr Arbeiter einstellen. Die Wirtschaft bl√ľhte mehr als vor der √úbernahme. Der neue imperiale Verwalter hatte gute Vorarbeit geleistet und so konnte Gartan auf ein gut vorbereitetes Schlachtfeld treten.



Restimperium

NPC hat geschrieben:
Monate später nach dem letzten Post:

Pellaeon war vor 1 Woche vom Fest zum Jahrestag der Republik zur√ľckgekehrt und wohnte einer neuen Sitzung des Milit√§rs bei.

Wir haben einen Sternzerst√∂rer verloren, die Abtr√ľnnigen haben mehr Schiffe als wir erwartet haben und sie sch√ľtzen ihre Grenzen gut. Wir vermuten, dass viele erfahrene Gener√§le und Admir√§le des Restimperiums mit mir √ľbereinstimmen werden, wenn ich sage, dass sie eine Bedrohung geworden sind.
Einen Angriff auf ihre Hauptwelt?
Unmöglich, sie haben alle Hyperraumrouten gesichert und man kommt nur noch nach Yaga Minor, wenn man ihre Flotten zur Verteidigung vernichtet hat.
Wir haben genug Schiffe f√ľr einen Gro√üangriff. Einen Gro√üangriff auf unsere eigenen M√§nner? Pellaeon war schockiert dar√ľber, dass der letzte Admiral so etwas vorgeschlagen hatte.
Es sind Abtr√ľnnige, sie haben sich von uns gel√∂st. Aber genauso sagen sie, dass wir die Abtr√ľnnigen sind, diese Yaga Minor Dynastie bezeichnet sich selber als das Imperium, was wir einst waren. Und sie werden Symphatisanten gewinnen, wenn wir einen Friedensvertrag mit der Republik unterschreiben. Dann unterschreiben wir nicht. Das ist nicht m√∂glich, wir m√ľssen unterschreiben, da wir sonst Symphatisanten der Republik in unseren eigenen Reihen verlieren, was wiederum genauso schwierig ist. Au√üerdem muss dieser Krieg ein Ende haben. Was denken sie, Gro√üadmiral? Pellaeon z√∂gerte und versuchte eine L√∂sung zu finden. Wir m√ľssen ihnen einen Friedensvertrag zukommen lassen, wir gew√§hren ihnen Unabh√§ngigkeit und Sicherheit. Das wird nicht funktionieren, Gro√üadmiral. Sie haben mehr als nur einmal bewiesen, dass sie Unabh√§ngig von uns sind. Moff Flerin ist so ein Sturkopf. Warum hat er sich so auf Yaga Minor isoliert. Schweigen brach im Raum an. Alle schauten auf den Gro√üadmiral, der verwundert in die Menge schaut. Ein General versuchte es ihm zu erkl√§ren: Um ehrlich zu sein wissen wir nicht, wer nach Moff Jemen der Nachfolger geworden ist. Flerin ist verschwunden und der Posten wird jetzt von einem uns unbekannten ausgef√ľhrt.
Wer ist es und warum unterschlagen sie mir solche informationen, seit einem Jahr regiert offiziell ein anderer den Planeten und ich wei√ü nichts davon? Pellaeon schrie seinen letzten Satz und schaute w√ľtend auf den General, der ihm das gesagt hatte. Nun ja, wir wissen nicht wie lange dieser selbsternannte Moff regierte, wir nehmen an, dass er schon w√§hrend Moff Jemens Lebenszeit die F√§den gespannt hatte.Vielleicht hat man uns schon seit 5 oder sogar 10 Jahren hinter der Nase herumgef√ľhrt. Aber ihre Politik hat sich doch erst so aggressiv gewandelt, nach Flerins Verschwinden. Ja, dass stimmt. Wir vermuten, dass die Regierung offiziell vom Milit√§r geleitet wird und an ihrer Spitze sitzt einer, der das ganze seit Jahren geplant hat. Die √Ėffentlichkeit wei√ü nichts davon. Wenn sie schon solche Informationen haben, wieso wissen sie nicht, wer unser Feind ist? Der Geheimdienst konnte bis zu diesem Bereich nichts mehr herausfinden. Pellaeon war frustriert.

Da ich davon ausgehe, dass wir heute eine Entscheidung f√§llen m√ľssen, bin ich daf√ľr, dass wir den Friedensvertrag mit der Republik schlie√üen und uns von Yaga Minor distanzieren, soweit es geht. Sie scheinen ja keine Eroberungspolitik zu f√ľhren. Wer ist f√ľr einen Friedensvertrag?

7 von den 10 Milit√§rs zeigten auf, die meisten schienen aber nicht sonderlich gl√ľcklich dar√ľber. Ich werde nach Coruscant reisen und den Vertrag im Namen des Imperiums unterschreiben.



Neues Imperium Navy

MerDan hat geschrieben:
>>>>>>>>>>>>> Muunilinst ‚Äď Orbit von Muunilinst


B√ľro des Captains


Abwesend lag ihr Blick auf dem blauen, holographischen Bild ihres Vaters. √úber ihr Kinn streichend lies sie die vergangenen zwei Stunden nochmals Revue passieren.

Flottenadmiral Danoreth von der Bastion Dynastie, welchen sie vor einigen Stunden in Gewahrsam nahm, offenbarte ihr die Hintergr√ľnde wieso er die Signatur eines Frachter-Konvois f√ľr sich beansprucht hatte. Die Transporter waren nur der Deckmantel f√ľr ein diplomatisches Unterfangen zwischen Peallaeon und der Republik. Der Admiral sollte in das von der Republik kontrollierte Ithor-System reisen und sich dort mit seinem rebellischen Gegenst√ľck treffen. Beide hatten die Funktionen von Oberkommandierenden in diesen Sektoren des Outer Rim inne. Mit diesem Treffen sollte die erste, gemeinsame milit√§rische Aktion besiegelt werden; ein Angriff auf das Fondor System.

Das Pellaeon so tief sinken konnte entsetzte Mer‚Äôdan weit mehr als die bevorstehende, geplante Aktion. So richtig fassen konnte sie ein B√ľndniss zwischen dem Restimperium und der Republik nie, bis heute.

Nun war sie unterwegs in der Ithor System um anstelle des unter Arrest stehenden Admirals. So ein Plan konnte auch nur einer Nerfhirtin wie ihr einfallen. Fast wäre sie versucht gewesen ihren ersten Offizier zu schicken, doch lies sie die Absicht fallen. Es war ihre Gelegenheit sich eins zu eins ein Bild von dem Verrat Pellaeons zu machen.

Der Comlink fiepte auf.

‚ÄúBr√ľcke an Captain. In zehn Minuten R√ľckkehr in den Realraum, ihr Shuttle steht in Hangar II.‚Äú


Hangarbucht II der Vector


Nicht ohne ein Grinsen, wenn auch nur ein innerliches, betrachtete Mer‚ÄôDan die sechs Sturmtruppen die stramm, milit√§risch vor dem Shuttle standen. Die besten der besten! ‚Äď versicherte ihr der Major vor einigen Stunden. Imposant sahen sie ja aus, dass musste Reyla eingestehen. Aber sie hatte schon immer ein Faible f√ľr die kr√§ftig wirkenden Sturmtruppen.

“Jeder von Ihnen kennt seinen Auftrag?“
‚ÄúMa‚Äôam, ja, Ma‚Äôam!‚Äú, kam es im Chor zur√ľck.
“Sehr gut. Ich will es hoffen, mein untrainierter Flottenhintern steht auf dem Spiel!“

Eine Anspielung auf den meist scherzhaften Konflikt zwischen der Army und der Navy. Die Army behauptete das Personal der Flotte seien feige Waschlappen, die Flotte behauptete die Bodentruppen seien hirntote Matschkriecher. Wie bei allem lag die Wahrheit irgendwo in der Mitte.

Warnleuchten blinkten im Hangar auf. Das Zeichen das der 1600 Meter lange Stahlkoloss aus dem Hyperraum fiel.

Reyla‚Äôs Blick wanderte von den Leuchten an der Decke zur√ľck zu ihrem Trupp.

“Na dann, aufsitzen! Wir starten sobald wir im Realraum sind.“

Die Sturmtruppen marschieren √ľber die ge√∂ffnete Rampe des Lambda Shuttles ins Innere und nahmen Platz. Die Republosen der F√§hre begannen zu dr√∂hnen als der Captain das Shuttle betrat. Hinter ihr schloss sich die Einstiegsrampe mit einem Druckluft-Zischen. Sie nahm hinter den beiden Piloten platz und sah aus der grossfl√§chigen Cockpitscheibe.

“Sie haben die Identifizierungscodes des Admirals?“
‚ÄúNat√ľrlich Ma‚Äôam.‚Äú

Die Stimme des Piloten klang etwas genervt. Höchstwahrscheinlich hatte ihn die Hangarkontrolle und ein Dutzend weitere Instanzen bereits mehrfach danach gefragt. Mit einer hochgezogenen Augenbraue nahm Mer’Dan die schnippische Antwort zur Kenntniss.
Der Übergang von dem Hyperraum in den Realraum bemerkte man in dem Shuttle nicht. Erst als man die Startfreigabe erhielt und die Fähre vom Hangarboden abhob, wusste man das es nun los ging.

Die Vector setzte am Rand des Ithor Systems das Shuttle ab und wartete dort bis sie das Zeichen bekam um wieder alle einzusammeln. Doch so weit war es noch lange nicht.
In einem blauen Sternentunnel verschwand die Lambda Fähre vor dem massigen Rumpf des Zerstörers in Richtung Ithor.

>>>>>>>>>>>>> Ithor ‚Äď Planetenoberfl√§che



Neues Imperium, Tie Jäger Pilotin

Sia-Rena Tabanne hat geschrieben:
in der Kanzel ihres Tie Hunters

Sia-Rena hatte am Vortag dem Poker Spiel beigewohnt. Obwohl der Group Captain nicht hatte mitspielen wollen, wurden ihm dennoch Karten in die Hand gedr√ľckt und sogleich wurde der Einsatz gefordert. Sia hatte die ersten 10 Creds in den kleinen Auffangbeh√§lter auf dem Tisch geschnipst und konnte gleich in der ersten Runde die Siegessumme entnehmen. Das dies nicht lange so blieb war klar. Zynn, Gilad und Garik waren gute Gegner, dass musste man ihnen lassen. Als es gegen 30 nach Mitternacht ging, forderte der Sport des ganzen Tages seinen Tribut und sie schmiss ihre Teilnahme. Wer sich an Renas Platz gesetzt hatte war ihr nicht klar geworden und dies erfuhr sie auch erst am Tag, da nach ihrem Abgang erst einmal eine Essenspause eingelegt worden war. Auf der Frequenz der Shadow Storms wurde √ľber das gestrige Spiel und √ľber den bevorstehenden Kampf geplaudert.

Sia-Rena, als Nr. 11 des Tie J√§ger Geschwaders, hatte ihre Position weit rechts au√üen. In der Formation, welche die Storms flogen, 3 Vierergruppen, war sie welche von der Vector am weitesten entfernt war. Doch dies konnte und w√ľrde sich sofort √§ndern, sobald Garik neue Befehle gab. Dann w√ľrde sich ihre Gruppe mit Davish, Tomik und Sish aufspalten oder auch gemeinsam eine Gruppe gegnerische J√§ger angreifen, w√§hrend die anderen sich ebenfalls ein paar Ties vornahmen.

‚ÄěSo Leute. Wer unausgeschlafen ist, Bescheid sagen! Dem kann ich dann, solange es nicht losgeht, eine Lasersalve zur Intimrasur schicken!‚Äú
Sia-Rena grinste und kaute die letzten Z√ľge ihres Kaugummis, bevor dieser in seine urspr√ľngliche H√ľlle zur√ľckgedr√ľckt und eingesteckt wurde.
Als es sp√§ter zum Hyperraumsprung losging, war Tabanne ganz die Person, die man von ihr erwartete. Keine Spr√ľche, nur noch √§u√üerste Konzentration.

>>>>Ompersan



Unabh√§ngige, Piratenanf√ľhrer

Hualpi­n hat geschrieben:
>>An Bord der Infierno<< Irgendwo im Outerrim

Hualp√≠n machte sich auf dem Weg zu den Unterk√ľnften von Zaleyen. Er war ein schmieriger Mensch. Hatte schulterlanges √∂liges leicht verfilztes Haar und Pech schwarze Augen. Wenn es in seiner Mannschaft jemanden gab der ihm an Sadismus und Intrigenschmieren das Wasser reichen konnte (was keiner konnte) so war er der einzige Kandidat. Nicht nur sein √§u√üeres lie√ü einem unwissenden das Blut in den Venen gefrieren. Sobald er den Mund aufmachte und seine gelben Z√§hne zeigte war einem klar das man alles in seiner macht stehende tun musste um alles nach seinen Vorgaben zu erledigen, es sei denn man wollte mit abgeschnitten Fingern oder eingeritzten Ohren oder Nasenfl√ľgeln aufwachen. Ein gro√ües Graffiti war an die Eisent√ľr gespr√ľht. ‚Äě Eintritt verboten‚Äú. Hualp√≠n wusste das man diesen Raum auf eigene Gefahr betrat da man nicht davor sicher war auf welche abartigen Experimente man bei ihm sto√üen w√ľrde, doch konnte er sich auch nicht leisten auch nur einen in seiner Mannschaft zu haben der ihn respektlos behandelt. Also knallte er, wie er es immer bei Zaleyen tat, die T√ľr auf und schaute Zaleyen, der gerade dabei war eine klare Fl√ľssigkeit auf ein Tierauge zu tr√∂pfeln, worauf hin dieses blasen warf, mitleidig an. ‚ÄěNa l√§sst du deiner Phantasie mal wieder alle T√ľren offen?‚Äú Fragte Hualp√≠n geringsch√§tzig und schloss die T√ľr hinter sich. Er sah seinen Quartiermeister und Sklaventreiber nur von hinten, was er pers√∂nlich auch besser fand. Die Narbe die er ihm quer √ľber das Gesicht geschnitten hatte fand er einfach nur ekelerregend doch war sie bei Hualp√≠ns Macht√ľbernahme notwenig gewesen um eine eventuelle Meuterei zu verhindern.
‚ÄěAber ja doch Boss‚Äú schnurrte der Mann mit einer Eisesk√§lte. ‚Äě Ich muss ja daf√ľr Sorgen das unsere Beute ohne nennenswerte Sch√§den nach Nar Shadda gelangt.‚Äú W√§hrend er den nutzlosen Vortr√§gen Zaleyens √ľber die Foltermethoden bei aufs√§ssigen Sklaven lauschte (er kannte sie eh schon alle zur Gen√ľge) verwarf er den Plan Zaleyen in die Bord eigene M√ľllpresse zu werfen, da er wirklich nicht die Zeit und Lust hatte sich mit den quengelnden Sklaven abzugeben. Andererseits wollte diesen Job keiner √ľbernehmen au√üer Zaleyen weshalb er ihn sofort bekam. Er war zwar notwenig doch wollte Hualp√≠n sein Gesch√§ft mit Sklaven auf ein Minimum beschr√§nken da dieser Handel zwar einer der Lukrativen Gesch√§fte waren, doch hie√ü es das man immer genug Proviant an Bord haben musste. Keiner in der Galaxis wollte an den Knochen h√§ngende Sklaven haben die er erst mal aufp√§ppeln musste. Also hatte Hualp√≠n nur diejenigen als Sklaven die bei seinen Kaperfahrten √ľberlebten. Es brachte ihm immer einen recht gewinnbringenden Bonus.
‚ÄěGuck das sie in 2 Tagen fertig sind zum Verkauf!‚Äú sagte Hualp√≠n noch im hinausgehen. Er sah nur das schemenhafte Nicken und schloss krachend die T√ľre. Von drinnen h√∂rte er einen derben Fluch und konnte sich nur vorstellen das irgendetwas umgefallen sein musste. Zufrieden ging er wieder Richtung Kommandobr√ľcke die immerhin gut einen Kilometer entfernt war.
Als er die Kommandobr√ľcke betrat sah er auf die Sternenuhr die bereits sp√§te Nacht anzeigte. Einer seiner Laufburschen der sich einigerma√üen mit Funkerei auskannte und daher den Job des Bordfunkers √úbernommen hatte meldete sich mit etwas weichen knien bei Hualp√≠n um ihm mitzueilen das das Corellianische Kanonenboot die ‚ÄěRimbombante‚Äú einen Funkspruch pers√∂nlich f√ľr den Boss hatte.
Nickend klemmte sich Hualp√≠n H√∂rer und Mikro hinters Ohr. ‚Äě Ja...?‚Äú Fragte er mit seiner gew√∂hnlichen Langeweile und Respektlosigkeit gegen√ľber anderen und wartete auf eine Antwort. ‚Äě Boss?.‚Äú ‚Äě Ja.. was gibt‚Äôs‚Äú er hasste es wenn die Leute zweimal nachfragten. ‚Äě Ah ja ich wollte nur fragen ob wir die Rimbombante schon mal f√ľrs Abladen auf Nar Shadda fertig machen sollen... und ob wir die anderen Korvetten diesmal auch ben√∂tigen.‚Äú Er wartete auf die Antwort seines Bosses. ‚ÄěNein Lendo. Diesmal wird der Verkauf anders ablaufen. Wir habe diesmal weil mehr als die Male davor um einen Planetaren stand aufzumachen. Ich werde alleine mit den Korvettenkapit√§nen an Land gehen und schauen einen geeigneten Unterh√§ndler zu finden und die Gesch√§fte abzuwickeln. Die Ware ist dann auf unserem Schiff abzuholen. Ich will aber das du den anderen Bescheid gibst, dass sie alle Ware die noch auf den Korvetten und den Kaperj√§gern ist an Bord der Infierno bringen, damit im Falle eines Angriffes die anderen Schiffe wenig genug sind um die Infierno zu sch√ľtzen. So das war‚Äôs. Alles weitere kannst du mit Jarmo besprechen.‚Äú Der Funker schaute etwas komisch als er das Headset wieder entgegennahm. Die einfachen Piraten bekamen selten solch lange vollst√§ndige und zusammenh√§ngige S√§tze von ihrem Boss zu h√∂ren, was vielleicht auch daran lag das er so gut wie nie mit ihnen redete.
‚ÄěSo dann guck mal das sobald der Antrieb wieder l√§uft die Umladung vonstatten geht und wir so schnell Nar Shadda anlaufen k√∂nnen. Ich wird jetzt meinen Gesundheitsschlaf halten.‚Äú Mit diesen Worten verabschiedete er sich von der Br√ľcke und ging in sein Gemach wo er sich in aller Ruhe auf seinem beheiztem Wasserbett ausbreitete und schnell in s√ľ√üe Tr√§ume verfiel.
Eine gewisse Hektik brach an als im Laufe der Orbitnacht die einzelnen Korvetten alle M√∂glichen Schmuggler und Piratenwaren in den riesigen Rumpf der Infierno luden wo viele Dutzend M√§nner in Vakuumschutzanz√ľgen damit besch√§ftigt waren die Waren sicher festzumachen. Gott sei Dank hatte Jarmo mitgedacht und die Waren direkt ordnen lassen. Mit solchen Nichtigkeiten belud der Boss nun mal nicht seinen Verstand.

>>An Bord der Infierno<< Irgendwo im Outerrim



Neue Republik, Navy Captain

Devon Lockhardt hat geschrieben:
Nach dem Sturz aus dem Hyperraum, beobachteten Captain Lockhardt und die Br√ľckencrew, wie Enterboote von der Maleer ausgingen um die Fregatten zu √ľbernehmen. Die Fregatten waren bereits kampfunf√§hig und er fragte sich leicht ver√§rgert warum man ihn √ľberhaupt gerufen hatte. Lockhardt lie√ü die Schilde des Schlachtdrachen trotzdem hochfahren, um sicherzugehen, dass sie nicht √ľberrascht wurden. Unter welchem Befehl steht die Maleer? fragte er in die Runde. Admiral Seculo, Sir!
Oh ein Admiral, ich hoffe er ist nicht so spießig wie die meisten anderen.

Dann lie√ü er zwei Landungsboote mit Soldaten bereitstellen und eine Auswahl seiner Techniker ein weiteres Schiff mit n√∂tigem Reparaturmaterial f√ľllen. Stellt eine √úbertragung zur "Maleer" her.
Verbindung steht Captain.
Devon beugte sich leicht vor: Hier spricht Captain Lockhardt. Da habt ihr aber einen guten Fang gemacht Admiral. Braucht ihr Hilfe bei der Sicherung und dem Abtransport der Fregatten? Ich lasse gerade Material und Männer bereitstellen.
Er beobachtete wie einige fl√ľchtende Piraten mit ihren J√§gern von mehreren X-Wing in ihre Schranken verwiesen wurden und wartete auf eine Antwort des Admirals.
Jordan, der Cheftaktiker an Bord hielt unterdessen die Augen auf die Sensorenmonitore gerichtet um unliebsamen Besuch fr√ľhzeitig zu bemerken.



Neue Republik, Geheimdienstleiter


Slev Oreen hat geschrieben:
Es war recht sp√§t am Abend, als die offizielle Mitteilung des Senats an ihn √ľbermittelt wurde. Oreen wusste nicht, was genau darin stehen w√ľrde und √ľberflog es, wobei er sofort stockte, als er den Namen Seculo la√ü. Er begann den Brief von oben bis unten richtig durchzulesen und sch√ľttelte dabei ungl√§ubig den Kopf. Man hatte den verr√§terrischen Admiral Seculo wieder in den Dienst gestellt und man w√ľnscht sich Oreens Anwesenheit bei der Ernennung. Er suchte sofort nach Gr√ľnden, nicht kommen zu k√∂nnen und theoretisch h√§tte er mehr als genug Argumente, diese Mutma√üung nicht zu besuchen, doch dann kam ihm eine bessere Idee. Wenn er kommt w√ľrde Seculo sicherlich daran erinnert werden, das Oreen all gegenw√§rtig ist. Er best√§tigte die Mitteilung und bearbeitete die letzten Informationen, die er vom entflohenen Attent√§ter erhalten hatte.

Er war wirklich auf der Flucht und hatte auf seinen Weg 4 republik Soldaten get√∂tet, zwei wurden erschlagen, einer wurde erschossen und der letzte wurde erw√ľrgt. Nat√ľrlich konnte es jeder Beliebige der Gefangen es gewesen sein, doch es war ihm gleich, die Gefangenen w√ľrden sicher zusammenarbeiten um zu entkommen. Man hatte ihnen zwar versichert, dass man die Gefangenen auf keinen Fall vom Planeten lassen w√ľrde, jedoch konnte man den Flugverkehr nicht verbieten, da jederzeit neue Gefangene sowie G√ľter auf den Planeten geschafft wurden. Oreen hoffte inst√§ndig, dass man dem Transport sehr genau √ľberwachen w√ľrde.

Wenn die Verr√§ter entkamen k√∂nnte das schwere Folgen f√ľr die Republik haben und wenn der Attent√§ter entkam w√ľrde Oreens pers√∂nlicher Triumph √ľber den Verr√ľckten zunichte gemacht sein. Doch aus der derzeitigen Situation heraus konnte er kaum etwas unternehmen, schlie√ülich konnte er keine eigenen Leute auf den Planeten schicken und ihn suchen lassen.

Nach 3 weiteren Akten, die man ihm vorgelegt hatte, erhob er sich von seinem Schreibtisch und begab sich auf die Br√ľcke, wo er bescheit sagte, dass er auf die Planetenoberfl√§che wollte. Man organisierte ihm sofort ein Shuttle. Er war zwar zu fr√ľh, w√ľrde jedoch die Nacht in einem Quatier im Senatsgeb√§ude verbringen und am Morgen die Zeremonie verfolgen.

>>>>>>>>>>>>>Planetenoberfläche/Höhere Ebene/Senatsgebäude



Neue Republik, Jedi Ritterin

Shara Debea hat geschrieben:

Shara Debea blickte aus einem der 10 Aussichtsfenster des Personenkreuzers, auf welchem sie reiste. Sie befand sich in einer stilvoll eingerichteten Bar und hatte es sich in einem bequemen Sessel im Loungebereich gem√ľtlich gemacht. Ihre goldbraunen Augen bewunderten das Bild der tausend hellen sich in einander verlierenden Striche die bei Lichtgeschwindigkeit erzeugt wurden.
Nach einiger Zeit schaute sie jedoch wieder auf ihr Getränk, welches sie in ihrer Hand hielt. Shara hob das noch volle Glas zu den Lippen und trank 2 Schlucke des aromatisierten Wassers. Auf Empfehlung des Barmanns hin, hatte Shara die Geschmacksrichtung Baodaperle gewählt, da diese kleine Beerenart laut Angaben des Bar-Angestellten das Beste waren, was ihm in den letzten 9 Jahren untergekommen war. Er hatte sich gefreut und bestätigend gelächelt, als Shara seine Empfehlung angenommen hatte.
Diese war nach dem Bezahlen zu einer ruhigen Ecke innerhalb der Bar geschlendert um die kurze Reisezeit richtig zu genießen.
Der Barmann sollte Recht behalten, stellte die 39 Jährige fest während sie in einem weißen Sessel saß. Der Drink war fruchtig, erfrischend und ohne Alkohol. Rasch nahm sie noch einen Schluck.
Dann dachte Shara an ihr Reiseziel. Sie war das letzte Mal vor 4 Jahren auf Coruscant gewesen. Nachdem sie Luke Skywalker und den anderen Jedi getroffen hatte, war sie das erste Mal auf diesem unglaublichen Stadtplaneten angekommen. Dieser Planet hatte die Frau, welche auf Planeten aufgewachsen war, die sehr viel Gr√ľn und nur m√§√üig bestockwerkte H√§user hatten, sehr beeindruckt.
Shara l√§chelte. In der ersten Zeit ihrer Reisen hatte so gut wie alles was ihr damals begegnet war diese Auswirkung auf sie gehabt. Es war f√ľr die damals 31 J√§hrige ein Vergn√ľgen gewesen neue Erfahrungen zu sammeln.
Heute hatte Shara eine gewisse Routine entwickelt, was neue Sachen betraf. Sie war des Reisens noch nicht m√ľde, doch genoss sie neue Eindr√ľcke mit weniger Enthusiasmus.
Wieder musste die schwarzhaarige Frau l√§cheln. Sie hatte den wenigen Reisegef√§hrten, mit den sie l√§nger zusammen gewesen war, nicht erz√§hlt in welchem Alter sie das erste Mal wirklich zu einer Hyperraumreise angetreten war. Diese h√§tten sie wahrscheinlich mit ungl√§ubigem Blick gemustert. Viele von ihnen waren schon als Kleinkinder durch Raumschiffe gekrabbelt, wenn man deren ausschweifenden Erz√§hlungen Glauben schenken durfte. Shara hingegen sah es nicht als Defizit erst sp√§ter von einem Planeten weg gekommen zu sein. Ihr Leben war erf√ľllt und wundersch√∂n gewesen. Wenn sie dagegen so manch traurige Lebensgeschichte h√∂rte, wusste Shara, dass sie mit einem gl√ľcklichen Erwachsenwerden gesegnet worden war. Ihr Bestreben anderen Lebewesen zu helfen, kam nicht von ungef√§hr. Shara sah das Unrecht, sah die Angst und Unterdr√ľckung‚Ķ und sie wollte ihren Teil dazu beitragen etwas zu √§ndern. Ihr kleiner Finger juckte noch von dem letzten Erlebnis, dass sie gehabt hatte. Sie hatte einem Vater dabei geholfen dessen beide Kinder vor einem Gundark zu retten. Der Vater hatte sein Schutzgeld nicht zahlen k√∂nnen und daf√ľr sollten seine beiden T√∂chter verf√ľttert werden. Shara, die auf dem gleichen Schiff gewesen war, wie dieser √ľble Gesch√§ftemacher hatte das Schauspiel gerade noch mal rechtzeitig bemerkt und den Gundark, welcher schon ausgehungert in einer kleinen Arena gewartet hatte, ausgeschaltet. Dieser hatte jedoch bevor das Lichtschwert ihm das Leben ausl√∂schte, ihre linke Hand erwischt und ihr in der √§u√üeren Handkante die Sehne des kleinen Fingers durchtrennt. Mit dieser √§u√üerst schmerzhaften Verletzung gelang es ihr trotzdem dem Besitzer einzubl√§uen, dass er die Finger von der Familie des Mannes zu lassen hatte. Ihre Drohung, ihm das gleiche anzutun, was seinem Scho√ühund passiert war, hatte gut gezogen. Es war f√ľr Shara nur ein Wortspiel gewesen, doch der trief√§ugige Fettwanst hatte ihr den Satz sofort abgekauft, besonders weil sie dazu noch etwas mit ihrem unaktivierten Lichtschwert gewackelt hat.
Die 3 Familienmitglieder hatten sich zutiefst bei ihr bedankt. Shara die gerne noch weiter mit ihnen geredet h√§tte, musste jedoch ihre Wunde versorgen und zog sich zur√ľck.
Es gestaltete sich als umständlich die zerschnittene Sehne wieder an den richtigen Platz zu bekommen, damit Shara die Verletzung heilen lassen konnte. Doch nach einiger Zeit war es ihr gelungen. Keine halbe Stunde später hatte sie dann das Schiff gewechselt und war auf dieses hier gekommen. Sie hoffte, das es dem Vater und seinen Kindern gut ging und der Geldeintreiber sie in Ruhe gelassen hat.



Neues Imperium Army

Guster Pestad hat geschrieben:
Inmitten des riesigen Kommandoschiffes der Angriffsflotte "Emperors Fist",
einer der großflächigen Trainingsräume der Bodentruppen


Guster keuchte und hatte M√ľhe den qu√§lenden Hustenreiz zu unterdr√ľcken, der ihm die Kehle hochkroch. Seit wann war er so unsportlich? Das Herz raste ihm fast aus der Brust heraus und das Hals f√ľhlte sich so trocken an wie Kreide. Waren es vielleicht die Zigarren oder doch das Alter? Mit 53 nicht mehr in Form? Konnte nicht sein. Nicht bei ihm. Der Mitf√ľnfziger lief weiter und wollte die 100 Runden in dem Trainingsraum ohne Aufgabe beenden.
Gut war, dass der Typ vom 132. schon aufgegeben hatte. War 14 Jahre j√ľnger als Guster, aber es schien als h√§tte er mehr am Schreibtisch gehangen als auf dem Truppen√ľbungsplatz.
Dann wurde Guster Pestad √ľberholt. Thesares, das war klar. Der F√ľhrer des vierten Battalions und somit ein Bekannter von Pestad nahm ebenfalls an der Offizierspr√ľfung teil. Es ging um den Posten des Generals der Bodentruppen, welcher in Zukunft alle Battalione des 3.ten Regiements auf dem Schiff leiten w√ľrde. Als Guster versuchte zu dem 49 J√§hrigen Mann aufzuziehen, grinste dieser ihn dreist an. Na, ein paar Problemchen beim Luft holen? fragte er und lief etwas schneller nur um Pestad zu √§rgern. Na, warte. Bist auch ein Oldtimer und die Strecke ist noch nicht zu Ende. Leider wusste Guster aber auch, dass Reinold Thesares mehr als fit war und die letzten 40 Runden genau wie er √ľberstehen w√ľrde. Falls es wirklich so sein sollte, dass er die beste Zeit bekam, dann gut. Guster w√ľrde sich dem 4 Jahre J√ľngeren unterordnen, da dieser das Amt gut ausf√ľhren w√ľrde.
20 Meter hinter ihnen lief jedoch ein blonder 32 J√§hriger. Dieser war es, den beide Colonels nicht an der Spitze ihrer Z√ľge sehen wollten. Carlos Feus war ein gelackter Empork√∂mmling. Zu ungest√ľm und hitzk√∂pfig f√ľr den Job. Aber er hatte die gleichen Rechte auch den Rang des Generals wie die 4 anderen, die jetzt eben die vielen Statuten durchliefen. Im Wissen √ľber Feldstrategien hatten Thesares und Pestad ihn besiegen k√∂nnen, im Krafttest war es f√ľr Pestad und Feus ein Gleichstand gewesen. Der Ausdauer bzw Schnelligkeitstest war es, der den beiden betagten M√§nnern ein wenig zu schaffen machte. Feus lag eine Runde vor ihnen und sie hatten kaum Chancen dies aufzuholen, au√üer es passierte ein Wunder. Guster tat in dem Fall was er konnte.
Gegen Ende der 85ten Runde wurde es ihm schummerig. Er lief an einem Mann vorbei, der sich geb√ľckt hielt. Leider war es nicht Carlos Feus gewesen, stellte Guster fest. Der vierte Mitkandidat, ein Befehlsf√ľhrer aus einem Battalion des 5.ten Regiments das Pestad nicht kannte, stand nicht mehr auf und lie√ü sich die Wertung aufschreiben. Der Pr√ľfer schaute nun den drei letzten M√§nnern beim Lauf zu. Thesares hatte Feus beinahe erreicht.
Guster war es f√ľr ein paar Sekunden danach sich einfach hinzuwerfen und nicht mehr weiterzulaufen, doch dieser kleine boshafte Gedanke verflog schnell, da sein Ehrgef√ľhl diesen sofort zertrampelte. Mag sein, dass ich nicht mehr der J√ľngste bin, aber ich kann mithalten. Und um sich das zu beweisen, ignorierte er die wackligen Beine und lief im gleichbleibendem Tempo weiter. Dann, er hatte 2 Minuten nicht hingesehen, schossen auf einmal 2 M√§nner an ihm vorbei. Ungl√§ubig wankte er leicht aus der Spur und starrte auf die Sprintenden vor sich. Warum um alles in der Welt hatte Thesares das Tempo derma√üen erh√∂ht? Oder war es Feus gewesen? Guster hatte keine Ahnung. Au√üer das diese nur noch 10 Runden laufen mussten, w√§hrend er an der 13ten knauserte. Momentan ging es ihm so schlecht, dass er sogar daran dachte seinen Tabak Konsum komplett einzustellen. Die feinen Schwei√üperlen, welche ihm bis in die Augen rannen, hinterlie√üen ein unangenehm ziehendes Gef√ľhl auf seiner Gesichtshaut. Wann war es das letzte Mal, dass er so lang und ausdauernd hatte rennen m√ľssen? Guster versuchte den Zeitpunkt in seinem Leben zu auszumachen, um nicht die Schmerzreaktionen seines K√∂rpers zu f√ľhlen.
Noch lagen alle Männer gut in der Zeit. Die beiden anderen hielten das Tempo bei und doch merkte man, dass Thesares es war der diese Geschwindigkeit beibehielt. Guster ließ sich nicht aus der Ruhe bringen, erstmal weil er immer noch nachsann, wann er das letzte Mal so einer Daueranstrengung ausgesetzt gewesen war, und zweitens weil er deswegen seine Strecke wie ein Tagträumer hinter sich brachte.
Nachdem die beiden M√§nner ein drittes Mal an Guster vorbeigezogen waren, forderte die Geschwindigkeit ihren Tribut. Feus und Thesares hatten sich so heruntergewirtschaftet, dass sie kaum mehr gerade laufen konnten. In Gusters Augen w√ľrde Reinold gleich aus dem Latschen kippen. Der Colonel des 4.ten Battalions hielt sich die Seiten und hatte seine Schritte bedeutend verlangsamt. Gusters Kopf drehte sich zu Carlos Feus hin. Dieser lief weiter vor Thesares und sah aber nur halb so angeschlagen aus wie Ersterer. Pestad blies Luft aus seinen Nasenfl√ľgeln. Durchhalteverm√∂gen konnte man Feus nicht absprechen, dennoch es war eine Schande wenn dieser in Zukunft das dritte Regiments f√ľhren w√ľrde‚Ķ
Der betagte Mann lief weiter. Er hoffte, dass er den anschließenden Allgemeinwissenstest ohne einen Aufenthalt in der Krankenstation, absolvieren konnte.

Einen Tag später


Guster Pestad lief gerade den Gang zur Offiziersmesse herunter, als ihm von hinten kr√§ftig auf die Schulter geklopft wurde. Thesares schob sich auf gleiche H√∂he zu Guster und grinste ihn breit an. H√ľbsche Morgengr√ľ√üe Vorgesetzter Pestad sprach er und vollzog einen nicht ernst gemeinten Milit√§rgru√ü. Guster brummelte, ihm war nicht nach Sp√§√üen zumute. Er f√ľhlte sich abgek√§mpft und ausgeblutet. Immer langsam sprach er dann, es steht noch nicht offiziell fest, dass ich es werde. Nur eine Frage der Zeit. Gut gelaunt schritt Thesares neben ihm her. Er hatte seine Arme auf dem R√ľcken und es waren bei ihm keine Nachwirkungen des letzten Tages festzustellen. Fast beneidenswert dachte Pestad.
Es war wahr. Er hatte von allen Konkurrenten die besten Ergebnisse. Dicht hinter ihm lag jedoch immer noch Carlos Feus und da dieser ein paar J√§hrchen j√ľnger war, konnte es gut sein, dass man entschied, dass dieser der neuer Regimentsf√ľhrer wurde. Die leisen Zweifel blieben. Guster war jedoch froh den Ausdauertest √ľberlebt zu haben. Er war sogar ins Ziel gekommen‚Ķ als erster. Etwas was ihm gute Zusatzpunkte gesichert hatte. Bis kurz vor Ende hatte der 53 J√§hrige daran nicht geglaubt, w√§re Feus nicht in der vorletzten Runde zusammengebrochen und Reinold Thesares am Anfang der letzten Strecke. Beiden wurde die Zeit abgenommen und der mehr als geschaffte Pestad hatte das Ziel durchlaufen k√∂nnen.
Es hatte √ľber eine Stunde gedauert bis dieser sich wieder hatte bewegen k√∂nnen. Ein Aufbaumittel wurde allen weiter teilnehmenden Offizieren gespritzt, so dass alle am Wissenstest ein paar Stunden sp√§ter hatten teilnehmen k√∂nnen. Diese Tortour war nicht neu und beliebt darin, den besten und ehrgeizigsten Mann f√ľr die Spitze zu suchen.
Warum hast du eigentlich die letzten Meter aufgegeben? fragte Guster, kurz bevor sie die Messe betraten. Thesares stoppte und antwortete darauf: Weil ich den Krafttest vergeigt habe und so wenig Chancen hatte punktem√§√üig mit dir mitzuhalten. Und so dachte ich mir, ich k√∂nnte dir ein wenig mehr n√ľtzlich sein, wenn ich einen speziellen Konkurrenten reize und mit ihm ein wenig zu schnell um die Wette laufe‚Ķ. Guster blickte den Offizierskollegen verbl√ľfft an. Und man hat ja gesehen, dass dem gewaltig die Puste ausgegangen ist, beendete Reinold Thesares seinen Satz l√§chelnd. Und daf√ľr hast du die Chance aufgegeben General zu werden? Reinold schmunzelte. Ich hatte es eh nicht vor. Teilgenommen habe ich nur, weil ich wusste das einige Pfeifen daran teilnehmen w√ľrde. Ich h√§tte mich sozusagen geopfert. Er fasste sich an das Herz zu einem halben imperialen Gru√ü.
So ist das also? fragte Guster langsam. So ist es bestätigte Thesares.
Beide M√§nner setzten sich in Bewegung. Wenn ich daran denke, mir noch mehr mit Schreibkram und Kommandotaktiken herumschlagen zu m√ľssen, dann wird mir √ľbel erw√§hnte Reinold noch bevor er sich ein Fr√ľhst√ľcks Men√ľ zusammenstellte.
Pestad dachte f√ľr sich, dass Thesares schon Recht hatte. Es w√ľrde mehr auf Kommandobesprechungen und Pr√ľfungen der Offiziere hinauslaufen. Die Einfachheit des Milit√§rlebens verringerte sich mit dem Aufstieg in Kommandoebene. Falls Guster es nun also an die Spitze des 3ten geschafft hatte, w√ľrden bald eine Vielzahl neuer Zusatz Aufgaben auf ihn zukommen. Er war sich jedoch sicher, diese bew√§ltigen zu k√∂nnen. Guster bestellte sich zwei belegte Brote und einen starken Caf.



Neues Imperium Navy


NPC hat geschrieben:
Ilaed hielt sich am Übertragungsgerät fest und schaute weiter auf den Monitor, welcher die Bewegungen in der Nähe des Schiffes anzeigte.
Es waren zu dem Nachteil des Neuen Imperiums noch 3 andere republikfreundliche Schiffe im System angekommen. Ein corellianisches Kanonenboot, ein älterer Bulk Kreuzer und kurz danach eine der neuen Corona Fregatten. Wo bleibt die Vector!? Sera wurde panisch als die Fregatte sofort mit dem Beschuss anfing und gar nicht verfehlen konnte. Ein paar Minuten dieses Beschusses und.. Da! Endlich trat die Vector auf den Schirm. Seras Magengegend bestand zur Zeit nur noch aus einem schwarzem Klumpen, der sich festgezogen hatte.
Mit dem Wissen, dass auch in dem Hangar eine kleine Schlacht tobte, sah sie das die Vector unter starken Beschuss geriet. Lieutenant Commander Fey’lars Stimme ertönte in der Funkfrequenz. Ilaed antwortete ihr, dass sie bereits ihr Bestmöglichstes taten um das Schiff startklar zu bekommen. Sera kappte die Leitung und ließ sich die Frequenz des Cheftechs geben.
Der Mann berichtete der schwarzhaarigen Commander auf ihre erneute Nachfrage hin, dass seine Jungs es gleich geschafft h√§tten und ein weiterer Startversuch binnen der n√§chsten 3 Minuten erfolgen k√∂nnte. Diese Nachricht wurde von der kommandierenden Frau erleichtert aufgenommen. Sobald das Schiff bereit w√§re, w√ľrde es durch das freigek√§mpfte Port das Kuat Stystem verlassen.
Sergeant, haben wir Kontakt mit den Soldaten im Hangar? In wie weit konnte das Enterkommando aufgehalten werden? Während Ilaed auf die Antwort wartete, schaute sie immer wieder auf die Anzeige des Radars.



Republik Navy, Admiral

Ala Seculo hat geschrieben:
Komandobr√ľcke


Der Bothan Admiral salutierte vor der kompletten Kommandoebene des Nebula Sternzerst√∂rers Maleer. Sie hatten ihn kurz vorher alle zeitgleich mit einem strengen Salut empfangen und er erwiederte den Gru√ü. Der Captain der Maleer befand sich nebem den Admiral und verfolgte stumm die Szenerie. Ala wusste nicht woran es lag, aber etwas ablehnendes Lag in der Luft und ging von Captain Reshwool aus. Der junge 1. Offizier dagegen wirkte ganz herzlich und schien erfreut √ľber die Anwesenheit des Admirals zu sein. Als das Br√ľckenpersonal wieder seiner Arbeit nachging stellte sich Ala an die Sichtluke zum Captain. Der Senat w√ľnscht uns in den Expansionsgebiet. Wir sollen dort den verschrecken Mitgliedwelten zeigen, dass das republikanische MIlit√§r immer noch pr√§sent ist. Unsere erste Anlaufstelle ist der Planet Dorin. Dorin, Sir? Ala nickte und schaute seiltich auf den Captain, sich gerade mit seinen Fingern den Bart drehte. JA, Dorin. Der Planet m√∂chte der Republik beitreten und der Senat meinte, es w√§re sinnvoll zu demonstrieren, dass wir f√ľr ihren Schutz garantieren. Der Captain resignierte Stumm. Ala fiel es wie Schuppen vor den Augen, dass der Captain sich nicht mehr ganz als Herr der Lage empfand. Er f√ľhlte seine Autorit√§t an diesem Schiff bedroht durch die personelle Anwesenheit des Admirals. Captain, was haben sie gemacht, bevor sie an Bord der Maleer gingen. Der Captain schaute erstaunt auf, dann nickte er l√§chelnd, soweit Ala es beurteilen konnte, der Bart verzehrte die Mimik enorm.Ich kommandierte die Planets of Freedom, ein Dreadnaught-Kreuzer, der vor 2 Monaten auf Grund seines Alters aus dem Verkehr gezogen wurde. Meine Leute und ich wurden dann in der √úbergangsphase auf verschiedenen Schiffen untergebracht und seit 2 Wochen sind wir auf diesem Schiff Captain, kann es sein, dass sie sich durch meine Anwesenheit unwohl f√ľhlen? Ich bitte sie ehrlich zu antworten, sie brauchen keine Sanktionen zu bef√ľrchten. Der Captain drehte sich zum Admiral und verkrampfte sich. Ein wenig, Sir. Ich versichere ihnen, dass ich ihnen nicht in ihren Job reinreden werde, wenn sie ihn mit Gewissheit ausf√ľhren. Ich bin Admiral, ich bin f√ľr die ganze Flotte verantwortlich und daher muss ich mit jeden meiner Captains gut auskommen. Wir k√∂nnen nur siegreich aus Schlachten hervorgehen, wenn wir einandern vertrauen k√∂nnen. Das gilt f√ľr alle Bereiche des Milit√§rs und somit auch f√ľr die Marine und deren Kommand√∂re. Ich w√ľrde sagen, wir machen einen kompletten neuanfang. Der Captain schaute ein wenig verwundert. Guten Tag, mein Name ist Ala Seculo, vor den Manschaften bin ich f√ľr sie Admiral Seculo, aber ansonsten bin ich Ala. Der Captain stezte jetzt ein l√§cheln auf. Guten Tag Admiral, ich bin Captain Selmut Reshwool. Die beiden M√§nner gaben sich die Hand, dann drehte sich der Captain um und schaute auf die Br√ľckenbesatzung. Captain, ich w√ľrde vorschlagen, dass sie alle Sprungvorbereitungen treffen. Ja, Sir.

>>>>Schiff: Dorin
>>>>>>Dorin



Restimperium/Neues Imperium, Doppelagent


NPC hat geschrieben:
eine Woche nach der Krönung

Jared Chaser blickte sein Gegen√ľber emotionslos an. Warum gab sich der Mann einfach nicht mit dem zufrieden was er an Informationen von ihm bekam? Der 38 J√§hrige stand in seinem gesicherten B√ľro vor einem kleinen Holoprojektor, w√§hrend sein Gegen√ľber, als Lichtbild vor ihn hingeworfen, in einen schlicht geschnittenen Sessel sa√ü.
Sagen Sie mir doch endlich was ich wissen will. Mich interessiert es einen Dreck, dass ein republikanisches Commando auf Yaga Minor ausgeschaltet worden ist. Ich will weitere Informationen √ľber mein Team! Verstehen Sie? Ich habe seit 3 Tagen keine Statusmeldung bekommen und ich werde daf√ľr sorgen, dass Sie keinen weiteren Tag leben, wenn sie mir nicht endlich die Daten geben, die ich verlange. Sie drohen mir? Chaser hob eine Augenbraue. Dem Doppelagent war noch nie eine Drohung weniger wirksam vorgekommen. Der General schien die Hosen m√§chtig voll zu haben, wenn er ihm mit einer derart linkischen Erpressungsversuch kam. Wahrscheinlich war die Meldung seiner Leute schon viel l√§nger √ľberf√§llig, sonst w√ľrde Boreas nicht so schnaufen. Jared lie√üen dessen Worte kalt. Einer Drohung vom dem Geheimdienst hier auf Yaga Minor, ja der h√§tte er mehr Beachtung geschenkt, doch keinem Mann, der Milliarden Klicks von hier entfernt sa√ü und nichts weiter tun konnte als auszuharren. Sie √ľbersch√§tzen sich General... Und vor allem untersch√§tzen sie mich. Wie ich schon anfangs sagte, entscheide ICH welche Informationen ich Ihnen zukommen lasse. Auch wenn man es bei meiner Arbeit icht glauben mag, mir liegt sehr viel an meinem Leben.
Der dunkelhaarige Mann mit den grauen Augen bohrte seinen Blick in das Hologramm vor ihm. Chaser sprach weiterhin langsam und bestimmt. Ihre M√§nner m√ľssen wie es aussieht allein klarkommen. Ich kann Ihnen noch weitere Daten √ľber das republikanische Commando geben. Auch um die Informationen der R√ľstungslobby Yaga Minors d√ľrfen sie gerne ihre H√§nde legen, doch mehr gibt es zu diesem Zeitpunkt nicht von mir. Jared Chaser hoffte, dass er dem Mann vom Restimperium klar gemacht hatte, in wie weit er bereit war ihm zum jetzigen Zeitpunkt zu "helfen".
Mit einer kalten Geste von Seiten des Generals wurde das Gespr√§ch beendet. Jared schaltete das Hologer√§t aus und lie√ü es in den Stahlschrank zur√ľckfahren.
Nat√ľrlich wusste er wie weit die Spione des Restimperiums waren und wo sie sich befanden. Doch genau wie die neuimperiale Seite w√ľrden deren Auftraggeber es nicht von ihm erfahren. Wenn der Tag kommen sollte, an dem er alle seine Geheimnisse auspacken musste, dann w√ľrde dies sein Todestag sein. Wenn er auch nur f√ľr eine der beiden Seiten nicht mehr zu gebrauchen war, dann stieg die Wahrscheinlichkeit, dass er eleminiert werden w√ľrde, sofort h√∂her als 98 Prozent. Die Seite, der er alles erz√§hlt hatte, w√ľrde ihn beseitigen, ebenso die Seite, welche er verraten hatte. Chaser setzte auf die Vernunft der entsprechenden Kontaktm√§nner und ging davon aus, dass Boreas sich wieder abregen w√ľrde. Falls dies nicht der Fall sein w√ľrde, musste ihm Jared wohl heiklere Informationen zukommen lassen, als die l√§ppischen Daten,welche er ihm eben zu verkaufen versucht hatte.
Der schwarzhaarige Mann setzte sich im Anschluß in seinen Sessel und bearbeitete einen Antrag auf Erweitung seines Firmengeländes. Seine eigentliche Tätigkeit als Konzernleiter wartete nämlich auch auf ihn.
Als Gadu ihm dann gegen Mittag ein gut duftendes Essen brachte, unterbrach Jared sein Tun. Er nahm das Tablett, dass sie in der Annahme gebracht hatte, dass er hier zu essen w√ľnschte, hoch und schritt mit ihr zur√ľck in die K√ľche der Villa.
Momentan war ihm danach einfach zu entspannen und das gelang ihm nur, wenn er sich in einem wirklich privaten Bereich befand.



Neues Imperium, Regierungsebene

AceJin hat geschrieben:


Die Sicherheitst√ľr wurde von der Hand eines Sicherheitsmannes ge√∂ffnet und wer eintrat war Serage Nampes, Exkriegsherr. Im Verh√∂rraum sa√ü der neue Imperator des Imperiums, Ace Jin und wartete darauf, dass sich der Gefangene ihm gegen√ľber hinsetzte. Dieser hatte sofort seinen Gespr√§chspartner erkannt und lie√ü ein Seufzer aus seinem Mund gleiten.
"Willkommen in meinem neuen Zuhause, Kaiser. Ich stehe ihnen hier rund um die Uhr zu Verf√ľgung, 7 Tage die Woche." Ihm war anzusehen, dass er geistig schon mit dem Leben abgeschlossen hatte. Nampes sah heruntergekommen aus, hatte dunkle Augenr√§nder und trotzdem begegnete er Jin hier mit Sarkasmus.
Es war in der Mitte des Tages, doch der Geb√§udetrakt lie√ü durch seine Bauweise im Untergeschoss kein Tageslicht ein. Man konnte nur erahnen wie sp√§t es war. Es sollte dazu dienen die zu Verh√∂renden m√ľrbe zu machen. Und das schien auch bei diesem Mann hier von Erfolg gekr√∂nt zu sein. Die Macht selbst dar√ľber zu verlieren, zu wissen, wie sp√§t es war konnte bei manchen Gefangenen bemerkenswerte Ver√§nderungen erzielen. Doch hier schien es als w√§re es eher die Niederlage gewesen, die Nampes so verfallen aussehen lie√ü.
"Sie sehen grauenhaft aus, wohl einer der vielen Unannehmlichkeiten von Verrat."
"W√§ren sie ein besserer Anf√ľhrer gewesen, w√§re es nicht soweit gekommen."
"Und dennoch sitze ich an der F√ľhrung des Imperiums und nicht Sie. Bedauerlich, ich hatte gro√ües mit Ihnen vorgehabt, Gro√üadmiral Nampes, dass h√§tte irgendwann ihr Titel sein k√∂nnen. Doch was ist passiert, Admiral Kil und die anderen Verr√§ter sind tot, Sie sind einer der letzten Verr√§ter, die noch leben und das k√∂nnen sie nur meiner Gro√üz√ľgigkeit verdanken."
"Dann sagen sie mir, warum ich diese Ehre noch habe." Das Wort Ehre wurde von Serage Nampes sarkastisch betont. "Was wollen sie noch von mir?" Die m√ľden Augen schauten den erhaben wirkenden Jin auf der gegen√ľberliegenden Seite des Tisches an. "Welchen Umstand verdanke ich es, dass ich noch hier bin?"
"Selbst in ihrem Verrat haben Sie milit√§risches Geschick bewiesen. Sie haben die Piraten betrogen, sich ein Schiff der Republik angeeignet und sogar Mygeeto zeitweise unter ihre Kontrolle gebracht, wie auch B√ľndnisse mit Einigen im Restimperium geschlossen. Ist doch richtig oder?" "Ja, zweifellos hat der Geheimdienst alle diese Details zu Ihnen getragen.." Obwohl er es eigentlich nicht mehr n√∂tig hatte, trat Misstrauen in den Gesichtsausdruck des Ex Kriegsherren. "Doch was haben diese Dinge noch f√ľr Belang?"
"Sie habt nicht nur militärischen, sondern politischen Scharfsinn bewiesen, in der Tat hatten sie Recht, ich habe Sie teilweise wirklich unterschätzt. Was halten Sie von einem Neustart, eine Möglichkeit, sich zu beweisen?"
Nampes starrte Jin an. War das etwa ein fauler Trick? Warum sollte er noch eine zweite Chance bekommen? Nampes begutachtete die Miene des Kaisers genau. M√§nner wie dieser und er selber gaben solche Chancen nicht, es sei denn es war eine Finte. Die Mimik des Admirals verzog sich und er begann zu grinsen und dann zu lachen. Er hielt sich den Bauch w√§hrend er sich durchsch√ľttelte. Dann kam er zur Ruhe und sagte: "Sie scherzen. Was wollen sie wirklich von mir?" W√§hrend dieser selbst eine Antwort auf diese Frage suchte.
"Sie wissen was ich will, ich will die komplette Macht √ľber das Imperium, und es gereicht mir zum Vorteil, dass Sie in gewissen Kreisen als Feind meiner Person gelten, so w√§re es Ihnen ein leichtes, bestimmte Kreise im Restimperium davon zu √ľberzeugen, sich ihrer Sache anzuschlie√üen, damit wir Sie aufreiben k√∂nnen. Au√üerdem wei√ü ich, dass ihr immer noch gute Kontakte bis nach Bastion hinein habt, Kontaktm√§nner, die nicht mal Pellaeon treu waren, ich brauche diese Kontakte."
Nampes schaute Jin eine Weile schweigend an. Es fiel ihm nicht leicht Herr √ľber seine Gedanken zu werden, doch was Jin dort sagte, h√∂rte sich plausibel an. Der Admiral legte den Kopf zu Seite. `Gut er w√ľrde das Spiel eine Weile mitmachen' "Wie w√ľrde denn unsere gemeinsame Zusammenarbeit aussehen?" Diese Worte fielen leiser und bedachter in den Raum.
Hinter einer Scheibe stand Firmus Slovan und verfolgte das Gespr√§ch. Dieser schaute zu, ob sein Kaiser Nampes wirklich zu dem √ľberredet bekam, was sie von Nampes wollten. Ein Tonbandger√§t zeichnete das Gespr√§ch mit. Doch so wie es den Anschein hatte war Nampes ziemlich am Ende und er hatte die Ausweglosigkeit seiner Lage erkannt. Firmus rieb sich das Kinn und wartete ab was passieren w√ľrde.
"Mein Angebot ist erstmal ein Versprechen, dass Sie nicht wie die Anderen hingerichtet werden und das sollte Ihnen eine Menge bedeuten. Ich kann Sie nicht so einfach durch die Gegend laufen lassen, da Sie unbestreitbar immer noch eine Gefahr f√ľr mich sein k√∂nnten. Wenn Sie mein Vertrauen erworben haben, werde ich schauen, ob ich Ihnen erstmal einen angenehmeren Ort zu Leben beschaffen kann. Aber als vorl√§ufige Gegenw√§hrung verlange ich zu erfahren, von welchen Leuten im Restimperium sie unterst√ľtzt wurden. Au√üerdem m√∂chte ich, dass sie ihre Verstecke offenbaren, in denen Sie uns ganz offensichtlich noch das imperiale Kriegsmaschinerie vorenthalten, welches sie uns damals entwendet haben."
Nampes √ľberlegte angestrengt. Diese Option klang alle Male besser als √∂ffentlich erschossen zu werden. Zudem w√ľrde er, Sarges, jederzeit seine Seele verkaufen und sein Leben zu verl√§ngern. Die Fronten zwischen Loyalit√§t und Ehre waren so oder so schwammig, schon seit er die Abspaltung erwirkt hatte. Mit dem ersten Teil von Jins Forderung hatte er kein Problem. Er konnte die Personen benennen, die im Restimperium mit ihm zusammengearbeitet hatten.. Jedoch sah es bei dem zweiten Teil anders aus. Er hatte kaum noch bedeutendes Material an Jin zu liefern. Er war mit allen seinen verbliebenen Schiffen nach Yaga Minor gesprungen um den Plan des Verrats auszuf√ľhren. Doch diese Schiffe hatte Jin bereits. Nampes beschloss erstmal nicht zu verraten, dass er praktisch mittellos war und stimmte allen beiden Punkten zu. ‚ÄěGut, ich werde Ihnen alle Kontakte verraten, ebenso wie die Verstecke. Wie sieht es f√ľr mich aus. Bekomme ich statt diesem Second Class Hotel eine First Class Unterkunft?‚Äú Da war es bereits wieder, das sichere Sprechen mit der leichten verh√∂hnenden Nuance.
"Wenn Sie das hier f√ľr ein Second Class Hotel halten, sollten Sie erst einmal Black Billet besuchen." Ace lie√ü die Drohung kurz im Raum stehen. "Verraten Sie mir die Kontakte und ich werde schauen, ob ich heute ein B√ľro f√ľr Sie einrichten kann, wo Sie provisorisch wohnen k√∂nnen, bis wir einen geeigneteren Platz haben."
Nampes nickte ergeben. Er fand zu einer gewissen Haltung zur√ľck und fing nach kurzer Zeit an Personen aufzuz√§hlen. Er schilderte welche Stellung sie inne hatten, Alter und Loyalit√§t.
Er wurde immer zuversichtlicher im Sprechen. Als ihm nach 8 Personen die Kontakte ausgingen, fing er wieder an zu schweigen. ‚ÄěDas waren soweit alle an die ich mich ohne meine Papiere zu Hand zu haben erinnern kann.‚Äú Nampes deutete daraufhin, dass sich in seinem Quartier evtl. noch mehr Anhaltspunkte befanden. Und wenn es der Geheimdienst nicht eh schon gefunden hatte, w√ľrde Nampes noch verraten wo ein geheimes Datapad lagerte. ‚ÄěAusgezeichnet Nampes, ich werde die Daten pr√ľfen lassen. " Ohne zu sagen, ob Nampes jetzt woanders wohnen d√ľrfte, verlie√ü er den Raum.
"Mr. Slovan, lassen Sie die Daten √ľberpr√ľfen, wenn Sie √úbereinstimmungen finden, k√∂nnen Sie ihm ein besseres, bewachtes Quartier geben."

(Kleines Nebenplay:
Dinner mit Julia)


Thorien Sanders: Kurierin fuer republikanische Auftraege, republiktreu
Waffen: DL-44 und S-5 Blaster
StandardKleidung/-ruestung: braun-schwarze Pilotenjacke, darunter Schutzweste mit leichter Panzerung, darunter schwarze Kleidung und Stiefel in versch. Farbtiefen


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 Betreff des Beitrags: Re: Leseproben aus unserem RPG
BeitragVerfasst: Di M√§r 30, 2010 4:30 pm 
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Bitte nicht erschrecken! : )

Hier folgen noch 3 Beispiele, wie es aussieht, wenn 2 oder mehrere Personen zusammen im Chat ausspielen und das Geschriebene zusammenfassen.


Dies passiert recht oft bei uns und daher kommen dann viele Texte zusammen die zwar sehr lang wirken, doch um einiges mehr Spannung beinhalten. Dazu kommt noch der Fakt, dass das auspielen im Chat einfach verdammt Spaß macht! ; )



Neues Imperium, 2 Sith im Trainingskampf

Julia Jin hat geschrieben:
>>>>>>Orbit, Yaga Minor


Julia stand auf als das Shuttle vor dem Tempel aufgesetzt hatte. Es w√ľrde noch einen anderen Flug machen, daher waren sie nicht im Hof gelandet. W√§hrend Odse und Slovan schon aus dem Shuttle stiegen und ihres Weges gingen, blickte sie auf den anscheinend d√∂senden Algol.
Sie trat zu ihm und stie√ü mit einem ihrer Stiefel an dessen Panzerstiefel. Hey Schlafm√ľtze, aufstehen. Sie sah das Algol die Augen √∂ffnete, er hatte gar nicht geschlafen. Julia st√ľtzte die H√§nde in die H√ľften und meinte: Hast du diese Null Bock Einstellung eigentlich immer?
Algol wurde von einem der 4 Krieger aus seiner kurzen D√∂serei geholt. Die Frau stemmte ihre H√§nde an die H√ľften. L√§chelnd entgegnete Algol: Na ja, wenn ich keinen Schlaf hatte schon. Oder wenn ich mich gelangweilt habe. Und ihr? Immer so direkt? Der Sith grinste keck. Indirektheit hat man mir noch nie vorgeworfen. Julias Augen blitzten leicht auf und dann wandte sie sich um und verlie√ü das Shuttle. Dieses wartete nur darauf das die Passagiere ausstiegen damit es wieder abfliegen konnte.
Langsam g√§hnend richtete Algol sich auf, streckte sich und lie√ü die Schultern kreisen. Dabei verlie√ü Algol langsamen Schrittes das Shuttle. Ahh, angenehm endlich aus diesem engen Ding herauszukommen. Sagt mal, seit Ihr noch Sch√ľlerin in dieser Akademie? Dabei schaute er Julia etwas m√ľde an.
W√§re ich noch Sch√ľlerin, w√§re ich nicht mit auf dieser Mission dabei gewesen. Julia wollte dem Mann schon einen finsteren Blick schenken, doch dann kam ihr eine andere Idee: Also wenn du so viel Langeweile hast und dir der Kampf an Bord des Sternzerst√∂rers nicht genug war, dann k√§mpfe gegen mich Ich bin ebenso noch auf ein Trainingsprogramm aus. Ihre grau-gr√ľnen Augen schauten interessiert an ihm rauf und runter. Au√üer nat√ľrlich dir fehlt daf√ľr der Schlaf witzelte sie. Julia stellte sich auffordernd vor den zehn Zentimeter gr√∂√üeren Sith hin. Algol lachte. Er drehte sich zu Julia, stemmte ebenfalls seine H√§nde in die H√ľften und sagte breit l√§chelnd: Wenn Ihr keine Angst davor habt, Euch einen Fingernagel abzubrechen, von mir aus. Die roten Augen des Sith spiegelten sein Interesse wieder.
Julia zeigte mit einem Kopfnicken und einem l√§chelnd wiederborstigen Blick in Richtung Trainingshallen, welche neben dem Tempel standen. Keine Sorge, ich werde mir nichts brechen. Dabei konnte man sehen, dass sie davon ausging, das es ihm da evtl. anders ergehen konnte. Julia l√§chelte ebenfalls belustigt, w√§hrend sie schon auf die Trainingsr√§ume zuschritt. Das L√§cheln konnte Algol jedoch nicht sehen. Ihr langen Haare wehten, w√§hrend sie so dahinschritt. Die junge Sith Kriegerin dachte dabei, dass gewiss ein separater Raum f√ľr sie frei war. Es war Abendszeit und die meisten Sith mussten ihr Training beendet haben.
L√§chelnd lief Algol hinterher. Dadurch, das es etwas windig war, wehte das l√§ngere Haar Algols umher. Siegessicher marschierte er hinter Julia hinterher. Wollt ihr irgendwelche Regeln aufstellen? Ja sie √∂ffnete faulerweise die T√ľr zu der Trainingshalle mit der Macht, indem sie einfach mit einem Arm zur Seite wischte. Trainingsschwerter. Sonst ist jedoch alles erlaubt. Julia wollte sichergehen, dass beide den Abend √ľberleben w√ľrden ohne schwer verletzt zu sein, daher w√ľrden sie √úbungslichtschwerter nehmen. Diese Dinger taten so oder so h√∂llisch weh, jedoch man behielt bei Bedarf alle Gliedma√üen. Sie kannte den Sith Krieger, genau wie alle anderen Akademie Mitglieder noch nicht lange und hatte somit keine Ahnung wie stark er im Lichtschwertkampf war. Sie hatte zwar etwas an Bord des Sternzerst√∂rers gesehen, doch da hatte sie sich vordergr√ľndig f√ľr ihre eigenen Gegner interessiert.
Julia f√ľhrte Algol in den Raum mit dem gro√üen wei√üen Ring in der Mitte, welcher ihm sehr wohl bekannt sein musste. Wer aus dem Ring fliegt und den Boden au√üerhalb ber√ľhrt, hat verloren. Julia fuhr sich durch ihre Haare und schaute den Mann neben sich an.

Okay. Algol nahm die √úbungswaffe in die Hand. Ich hoffe Ihr seit bereit, Kleine. Algol stellte sich zwei Meter weiter entfernt zu Julia hin. Langsam stellte er das linke Bein ein wenig nach hinten, beugte das rechte und hielt die angeschaltete Waffe schr√§g zu sich. Er winkte Julia mit der Hand. Du hast den ersten Angriff. Na los! Halt dich nicht zu sehr zur√ľck. Im Training solltest du an deine Grenzen sto√üen... Dabei l√§chelte er schr√§g und wartete auf einen Angriff.

Julia schaute ihn auf Grund seiner Besserwisserei hochm√ľtig an und ging schnellen Schrittes zu dem Waffenhalter. Sie suchte sich ein Lichtschwert heraus, welches ihr gut in der Hand lag und schaltete dieses an, w√§hrend sie in den Ring lief und sich Algol gegen√ľberstellte.
Julia √ľberlegte kurz, wie sie ihn am besten linken konnte. Dann st√ľrmte sie los. Die 17 J√§hrige stie√ü ihm mit der linken Hand einen kleinen Machtsto√ü entgegen, welcher ihn kurz aus der Position bringen wollte und hieb dann mit ihrer Waffe gegen die seinige. Da er in Abwehrstellung war, war es zu riskant als erstes auf einer seiner Seiten einzuschlagen, da er sie mit der Seitw√§rtshaltung seines Lichtschwertes jederzeit hatte treffen k√∂nnen. W√§hrend beide Klingen aufeinander also trafen, fokussierte Julia den Hals von Algol um ihm etwas die Luft zu rauben.
Algol versuchte den Machstoß durch festen Stand zu wiederstehen, was letztendlich sogar gelang. Als die Klingen aufeinander prasselten und Julia anfing ihm die Luft zu rauben, drehte er seinen Arm, lockerte die zwei Klingen und zog Julia, mit einer Kreisbewegung bei welcher er sein Bein bei Julias einhakte und dann schnell zur Seite bewegte, das Bein weg, um sie aus dem Gleichgewicht zu bringen. Als er sicher stand, begab Algol sich in die gleiche Position wie zuvor und drehte lächelnd seine Waffe. Kommt schon! Das könnt Ihr doch besser...
Julias Augen blitzten gef√§hrlich. Nun denn, er schien sich seiner sehr sicher zu sein. Oder sie einfach nicht richtig als Gegnerin zu sch√§tzen. Mit einem kleinen Kampfesschrei bewegte sich die junge Sith auf den schwarzhaarigen Gegner zu. Der zweite Anlauf war wahrlich brutaler und wurde durch ihr angekratztes Wertgef√ľhl geh√∂rig gesteigert. Dieser √ľberhebliche Typ mit dem gleichen Rang wie sie w√ľrde nun geh√∂rig aufpassen m√ľssen. Die blonde Frau st√ľrzte sich mit unverholender Intensit√§t auf ihn, welche mit dem Soresu nicht mehr viel zu tun hatte. Julia nutzte in diesem Einzelkampf den Ataru Stil und konzentrierte sich gut auf ihren Gegner. Ihn immer im Blickfeld behaltend, f√ľhrte sie ihr Lichtschwert kunstvoll und es gelang ihr schnell, dass Algol seine starre Abwehrhaltung aufgeben musste. Er konnte nur so die Schl√§ge, welche aus verschiedenen Richtungen kamen, abwehren. Julia vollf√ľhrte viele leichte Spr√ľnge, jedoch nicht so hoch und lang, als das sie den Ring h√§tte verlassen m√ľssen.

Die Angriffe Julias wurden stärker und schneller... zudem noch wilder... Ich mag es mit Wildkatzen zu kämpfen. Er lachte und parierte einzelne Schläge, tauchte durch einige durch und rollte sich ein wenig zur Seite. Während er rollte, griff er schnell den Unterschenkel Julias und riss sie aus dem Gleichgewicht. Nach dem er wieder stand, stellte er sich seitlich zu Julia, konzentrierte sich auf seine Gegnerin und versuchte einen möglichfesten Stand zu haben. Sein hinteres Bein war leicht angewinkelt, während das vordere auf die Fußballen verlagert war. Komm schon, Wildkatze! Zeig mir deine Krallen! Algol lächelte herausfordernd, und wenn man seine Augen beobachtete sah man, das in ihm eine gewisse Kampfeslust obsiegte.

Julia tat ihm den Gefallen. Und ihr gefiel dieses ‚ÄěKosewort‚Äú alle Male besser als Prinzessin. Der Sith Krieger schien nun verstanden zu haben, dass sie keine Adeptin mehr war. Trotzdem l√§chelte Julia nicht. Ihr war es ernst zu trainieren. Sie erkannte, dass er den einen abvariierten Shii-cho Stil f√ľhrte und war gespannt ob und wie lange ihr Kampfstil dagegen ankommen konnte. Zuerst hatte Julia noch mit Machttricks arbeiten wollen um dem Kerl so richtig was ins Gesicht zu knallen, doch nun wollte sie mit diesem ihren Lichtschwertkampf verbessern. Wenn er sie am Ende nicht allzu √ľberheblich behandelte, konnte sich Julia sogar vorstellen √∂fter mit ihm zu trainieren. Die dunkelblonde Sch√∂nheit vollf√ľhrte einen Sprung mit einer Drehung in der Luft und kam mit brutaler Kraft gegen Algol gesprungen. Sie wollte sehen ob sie jetzt dessen Abwehrhaltung brechen konnte.
Breit l√§chelnd und mit gro√üen Augen Julia ins Gesicht schauend, drehte Algol sich zur Seite und lie√ü Julia ins Leere springen. Kurz darauf t√§uschte er einen Sto√ü mit seiner Waffe vor und kurz bevor der Schlag sie treffen w√ľrde, drehte er die Waffe so, das die Klinge an seinem Ellbogen war, und der Griff der Waffe Julias R√ľckenmitte traf. Nach diesem Angriff drehte sich Algol nach hinten, nahm die gleiche Position wie eben ein und l√§chelte, wobei er seinen Kopf etwas schr√§g hielt. Das kannst du besser, Sch√§tzchen. Komm schon! Zeig mir das du keiner von diesen zaghaften Anf√§ngern bist, sondern eine Wildkatze die etwas kontrollierter angreift.
Julia atmete heftig. Es wurde langsam zerm√ľrbend. Es reizte sie, dass er absichtlich immer in die Anfangsposition ging, obwohl sie ihn schon mehrmals zur heftigen Abwehr gezwungen hatte. Auch er wies die Eigenschaft vieler M√§nner auf. Reden und einem das Gef√ľhl zu geben noch nichts erreicht zu haben. Sie pustete sich eine Haarstr√§ne aus dem Gesicht und verweilte. Dadurch das er sie immer zum Angriff zwang, stand er besser da. Anders herum w√ľrde es genauso sein, denn sie, Julia, beherrschte den Soresu perfekt. Langsam dr√ľckte sie ihre Augen zusammen. Bevor sie anfangen w√ľrde mit unlauteren Mitteln einen Sieg zu erringen, w√ľrde sie es noch vier Mal mit einem Angriff versuchen. Erst dann w√ľrde sie ihren Schwertkampf als gescheitet sehen‚Ķ Eine Annahme die ihr gar nicht gefiel und die ihren Meister best√ľrzen w√ľrde.
Julia biss die Z√§hne zusammen. Sie musste unbedingt mehr an ihrem offenen Kampfstil arbeiten. Und ihr nettes Opfer stand ihr genau gegen√ľber und l√§chelte sie an. Zwar sah sie das demonstrative Schmunzeln nur wenige Augenblicke lang, n√§mlich dann wenn er den K√∂rper neigte, doch sie sah es. Julia sammelte sich und griff diesmal gerissener an. Sie vollf√ľhrte ein Man√∂ver, welches ihr ihr Leibw√§chter beigebracht hatte. Es war bisher noch nie fehlgeschlagen. Mit einer gewagten Schrittkombination, einer anget√§uschten Drehung, einem Machtsto√ü in den R√ľcken des Gegners, gelang es Julia von vorne hinter Algols Lichtschwert zu kommen und ihn am Schulterblatt zu treffen. Gleich darauf zog sie das Laserschwert nach oben, damit sie seinen Gegenschlag parieren konnte. Mit einer Ganzk√∂rperdrehung l√∂ste sie sich aus der Situation und hieb wie ein Fechtk√ľnstler das Schwert nach vorne. Algol konnte zwar mit einem schnellen Lichtschwertschlag nach unten dem Angriff entkommen, doch sein Arm musste unangenehm prickeln. Das nutzte Julia aus und griff ihn mehrmals auf unterschiedlich listige Art und Weise an.

Der kunstvolle Angriff Julias traf Algol voll und ganz. Allerdings versuchte er das alles wegzustecken. Es viel ihm schwer. Es war ein gut ausgekl√ľgelter Angriff, aber ob sie ihn sich selbst ausgedacht hat, wusste er nicht. Die folgenden Angriff bereiteten ihm etwas Schwierigkeiten, denn die Tatsache, das sein Arm ein wenig sponn, machte den Kampf nicht leichter. Sie ist geschickt. Aber ich k√∂nnte es mir nie Verzeihen gegen sie zu verlieren. Ich muss ein wenig vorsichtiger sein... Als Algol einen Schlag parierte und Julia erneut angriff, bemerkte er eine kleine L√ľcke in der Abwehr seiner Gegnerin. Geschickt schlug er ihren Angriff zur Seite und holte zu einem Schlag in die Bauchgegend der Sith aus. Kurz bevor er treffen w√ľrde, wurde die Faust zu einer flachen Hand und die Fingerspitzen Algols piekten Julia. Dadurch, das sie etwas spitzer waren, d√ľrfte sein Gegen√ľber ein wenig Schmerzen haben. Schnell drehte sich Algol, griff einen Arm Julias und legte seine Hand um ihre H√ľfte um die Sith √ľber sich zu schmei√üen. Als sie am Boden auf dem Boden aufkam, l√§chelte er nicht wie sonst. In diesem Moment war er sehr ernst. Es ist bis jetzt ein guter Kampf. Ihr seid geschickt, Wildk√§tzchen. Er schlitterte mit seinem Fu√ü nach vorne, hielt ihn schr√§g und gerade, w√§hrend das hintere Bein angewinkelt war. Seine H√§nde waren so angeordnet, das die Klingenspitze seiner Waffe auf Julia gerichtet war und seine andere Hand den Brustkorb sch√ľtzte.
Julia, welche schneller wieder stand als er sehen konnte, verhaarte auf derselben Stelle w√§hrend er sprach. Sie hatte ebenfalls eine Abwehrhaltung eingenommen. Der Sith Krieger schob ihr st√§ndig den Angriffspart zu, doch sie musste zugeben, dass sie genau dies brauchte. Verteidigen konnte sie sich, genau wie er, gut. Sie zeigte ihm mit einem Lippenanziehen leicht die Z√§hne und sprang mit einem leichten Kampfeslaut auf ihn zu. Sie hatte ihn getroffen und w√ľrde weiter versuchen seine Abwehr zu knacken. Diese verrotteten Jedi w√ľrden in dem Fall ebenso auf Abwehr aussein. Also war es geradezu blendend das sich der schwarzhaarige Sith f√ľr √úbungszwecke hergab. Leider parierte er ihren n√§chsten Angriff sehr gut. Julia ignorierte das Ziehen in der Bauchregion wo ihr Gegner sie getroffen hatte. Ihre Robe hatte den Fingerkantenschlag zwar abged√§mpft, doch sie w√ľrde gen Sp√§tabend dort einen h√ľbschen rot-blauen Fleck haben. Mit Genugtuung wusste sie jedoch, dass auch er ein Andenken an ihren Kampf haben w√ľrde.
Der nächste Duellpart fand statt.
Beide Kontrahenten schenken sich nichts. Und Julia musste zugeben, dass dieses Training ihr Spa√ü machte. Algol war im Gegensatz zu Fizzoc, der ein Meister war, ein gleichrangiger Gegner. Julia vollf√ľhrte gerade eine Drehung, welche sehr nah am Rand stattfand, sie sprang √ľber Algol hinweg, parierte dabei seinen Schlag, den er gegen sie f√ľhrte und landete mit der Vorderseite zu ihm.
Algol lachte. Als Julia hinter ihm stand, lie√ü er sich auf die Arme fallen und hakte seine F√ľ√üe ausstreckend in ihre Kniekehlen. Sie w√ľrde nun ihre Beinen zur Seite ziehen sp√ľren, und aus dem Gleichgewicht kommen. Schnell rollte er nach vorne, nahm die gleiche Kampfhaltung ein und l√§chelte. Dieser Kampf machte Spa√ü. Er w√ľrde diesen Kampf auskosten.

Julia schwitzte. In der Trainingshalle war es warm und die k√∂rperliche Ert√ľchtigung hinterlie√ü kleine Perlen an Schwei√ü unter ihrer Kleidung. Sie bel√§uerte ihren Gegner, der wieder einmal abwartete was sie hat. Er hatte sie zwar an den Beinen getroffen, doch nicht wie erwartet umrei√üen k√∂nnen, da sie einen Fu√ü weiter hinter stehen gehabt hatte und er somit nur den einen getroffen und weggezogen hatte. Sie drehte sich richtig hin und hob einen Mundwinkel. Julia fand es gut, das er nicht mehr so gelassen wie zuvor dastand, sondern genau auf sie achtete. Mit erneuter Kraft und Geschicklichkeit lief sie nach vorne. Ihre Abwehr solange nicht freigebend bis sie ihn erreicht hatte. Sie gab vor rechts schlagen zu wollen und hatte mit beiden H√§nden das Lichtschwert gepackt um es kraftvoll gegen ihn zu steuern. Als er dies abwehrte, nahm Julia ihre eigentliche Finte auf und kickte ihrem Gegen√ľber kraftvoll ins Knie. Er knickte zwar nicht ein, jedoch merkte sie das sein Gesichtsausdruck angestrengter wirkte. Julia spitzte leicht die Lippen und l√∂ste sich dann aus der nicht weiterkommenden Position. Sie drehte sich, lief 2 Schritte zur Seite, sah das Algol ihr mit den Blicken folgte, doch seine Haltung weiter hielt. Ah er hat gelernt Julia verwarf das Vorgehen, welche sie im Kopf gehabt hatte und √ľberlegte sich etwas anderes. Sie schwang sich durch die Luft und lies sich kurz vor Algol gen Boden fallen. Mit einem Arm st√ľtzte sie sich auf, mit dem Lichtschwertarm schlug sie nach ihm und dann kam der anschlie√üende Tritt nach seinen Fu√üfesseln.

Algol k√§mpfte etwas angespannter. Sein Hemd war etwas durchgeschwitzt, nachher w√ľrde er sich wohl umziehen m√ľssen. Als er den Angriff Julias parierte, taumelte er kleine Schritte nach hinten. Somit ging der Tritt nach hinten los, Algol sprang nun hoch und wollte den Kopf Julias mit dem Fu√üballen nach unten treten. Und holte er mit seinem Schwert nach unten aus.

Julia weitete erschreckt ihre Augen als sie ihren Fehler wahrnahm. Durch das Stolpern nach hinten war Algol in eine gute Lage gekommen sie ohne große Abwehr anzugreifen. Sie streckte blitzschnell ihren Arm aus und schickte den mit dem Lichtschwert zustoßenden Mann einen Machtschub entgegen. Dieser entkam ihrem Innern als reinster Abwehrverzweiflung. Dann rollte sie sich herum und konnte gerade mal so einem Fußtritt entkommen. Julia rollte sich noch etwas weiter und schnellte in Abwehrposition hoch. Sie waren nahe beim Rand und Algol war bereits wieder nahe vor ihr.

Algol lächelte und atmete kurz vor dem nächsten Angriff ruhig ein und aus. Es wurde immer wärmer in dieser Trainingshalle. Er schliff mit seinem Fuß nach vorne und stand nun seitlich zu Julia. In diesem Moment wo sie sich vom hochrollenumdrehte, rammte er der Frau seinen Ellbogen in die Rippen. Danach lief er zwei Schritte nach hinten und in Abwehrhaltung.

Julia ver√§rgerte es, dass er nicht weiter angegriffen hatte obwohl er die besten Chancen dazu gehabt h√§tte sie aus dem Ring zu bef√∂rdern. Sie schnaufte durch die Nase und griff ihn an. Er wollte eine Verl√§ngerung? Gut die sollte er haben! Julia f√ľhrte pr√§zise Schl√§ge mit ihrem Trainingschwert aus und lie√ü ihren Gegner diese abwehren. Dabei suchte die junge Sith einen Abwehrfehler. Diese waren jedoch bei Algol kaum zu finden.
Sie hatte ihn zwar auf die andere Seite des Ringes getrieben, doch es sah nicht so als w√ľrde sich in n√§chster Zeit die Entscheidung auftun. Langsam merkte Julia, dass ihre k√∂rperlichen Kr√§fte schwanden. Sie war um einiges zierlicher gebaut, obwohl sie nur unwesentlich kleiner als der andere Sith Krieger war. Sie hasste es, dass ihr K√∂rper nach l√§ngerer Kraftanstrengung langsam nachgab. Daher musste eine schnellere L√∂sung her. Als sie Algol in der N√§he der wei√üen Markierung hatte, griff sie ihn wieder an. Er war in Abwehrhaltung und wartete erneut auf ihren Angriff. Sie tat so als w√ľrde sie ihr Lichtschwert zu ihm f√ľhren, doch dann entsendete sie einen kr√§ftigen Machtsto√ü und dr√ľckte ihn damit nach hinten. Er dr√ľckte sich gegen diese Kraft und konnte gerade so um Ring bleiben. Julia war w√§hrenddessen auf ihn zugest√ľrmt und hatte ihr Lichtschwert direkt auf seines geschlagen. Sie hoffte durch den Druck und den Anlauf den Gegner endg√ľltig aus dem Ring dr√ľcken zu k√∂nnen.

Algol l√§chelte. Die Situation war brenzlig. Er w√ľrde, wenn ihm nichts einfallen w√ľrde mit ihr herausfliegen. Ohne gro√ü Nachzudenken schlug er das Lichtschwert seiner Gegnerin zur Seite, griff ihr Handgelenk und rollte sich mit ihr nach hinten. Als er den Boden ber√ľhrte, schmiss er sie weiter nach vorne und stand schnell auf. Als er auf den Boden schaute, merkte Algol wo er stand. Mit diesem Angriff hatte er Julia und sich aus dem Ring bef√∂rdert.
Er rang nach Luft, wischte sich den Schwei√ü von der Stirn und reichte Julia seine freie Hand. Es war ein guter Kampf, und es sieht nach einem unentschieden aus. Wirklich gut gemacht, Wildk√§tzchen. Zur Abwechslung mal freundlich l√§chelnd, wartete der Sith darauf, dass Julia die Hand zum Aufstehen benutzen w√ľrde.

Diese schaute hoch und erhob sich dann von allein. Julia hatte ihren Willen bekommen. Er war einige Sekunden vor ihr draußen gelandet. Doch anhand dessen, dass sie sich auch draußen befand, konnte sie keine großen Worte spucken. Die junge Frau verzog kurz den Mund und schlug dann in seine Hand ein. Bevor es jedoch zu lange dauern konnte, entzog Julia ihm ihre Hand wieder. Ihre Wangen waren vor Anstrengung gerötet und sie schwitzte wie sonst was.
Du bist auch gut gewesen. Da Julia es nicht gewöhnt war positive nach Komplimenten klingende Worte zu sagen, beließ sie es bei diesem Satz. Sie nickte dem schwarzhaarigen Mann zu. Auf eine Wiederholung.

Julia und Algol liefen danach aus dem Trainingsgeb√§ude r√ľber zum Tempel.

später in Julias Zimmer

Die junge Sith begab sich auf ihr Quartier und duschte sich erst einmal ausgiebig. Der Tag war im Endeffekt sehr lang geworden. Sie hatte sich im positiven Sinne verausgabt. Julia frottierte ihre nassen Haare und lie√ü sich auf ihrer Bettstatt nieder. Ihre Muskeln taten weh und sie begutachtete die blauen Flecke die Algol ihr ‚Äěgeschenkt‚Äú hatte.
Nach kurzer Zeit zog sie sich neue Kleidung an und besorgte sich etwas zum Abendessen.



Neues Imperium, Hinrichtung eines Verräters


AceJin hat geschrieben:



Ein neuer Morgen war auf Yaga Minor angebrochen, jedenfalls in dem Teil, wo sich die Insel der Sith befand. In aller Fr√ľhe war Jin angereist, niemand im Tempel war vorher informiert worden und daher war Fizzoc sehr √ľberrascht, als bei seinem morgendlichen Gang durch das Gel√§nde Jin auf ihn wartete.
Ace selber war nur kurz vorher aus dem Tempel gekommen, er kannte die Angewohnheiten seines einstigen Sch√ľler genau und konnte auch genau sagen, wo er gew√∂hnlicher weise wann auftauchen w√ľrde.
Noch stand die Sonne tief und die gewisse Frische des Morgens, welche durch den Tempelvorplatz zog, lies die Gewänder der beiden Männer wehen.
"Du scheinst √ľberrascht zu sein. Und das nicht ganz angenehm." Ace hatte von Anfang an nichts freundliches mehr an sich, seine Kleidung selbst war nicht wie gew√∂hnlich, es war weder eine Uniform, noch ein herk√∂mmliches Gewand, sondern etwas komplett Neues.
Er trug die langen Sith Gew√§nder, doch sichtbar √ľber der so traditionellen Tunika eines gew√∂hnlichen Sith war eine r√∂tliche R√ľstung, sein G√ľrtel war nicht wie √ľblich mit 3 Lichtschwertern best√ľckt, sondern nur mit einem.
Fizzoc zog eine Augenbraue hoch, verneigte sich aber untert√§nigst danach. "Mein Gebieter, ich wurde nicht √ľber Eure Ankunft informiert." Irgendetwas stimmte nicht, das wusste Fizzoc und er ahnte das Schlimmste und seine Hand verkrampfte sich hinter seinem R√ľcken.
"Gehen wir ein St√ľck." Jin deutete in die Richtung, aus der Fizzoc gerade gekommen war, in Richtung zur√ľck zum Tempel. Es war kein sinnloser Vorschlag, es war ein Befehl und Fizzoc hatte schon lange begriffen, dass man Jins Befehlen Folge zu leisten hatte. "Wie ihr w√ľnscht, mein Lord." Fizzoc hatte sich wieder komplett gefasst. Er reinigte seinen Geist von allen verr√§terischen Gedanken und ging scheinbar unbek√ľmmert los.
Ace ging im Gleichschritt neben ihm, einige gro√üe B√§ume, die den Weg des Vorplatzes begrenzten, warfen gro√üe Schatten auf die Beiden. W√§hrend Fizzoc so "sorglos" schlenderte, warf er Ace einige geschielte Seitenblicke zu. "Wie sieht es mit deinen beiden Sch√ľler aus? Jetzt wo ich Kaiser bin, werde ich die Zahl meiner pers√∂nlichen Wachen anheben, wie du wei√üt. Nur anders als bei meinen langen Vertrauten...." Fizzoc selber zog eine Grimasse beim Begriff Vertraute. " ... kann ich leider dieses Mal keine pers√∂nlichen Sch√ľler ausbilden, zum Schutze des Imperators." So, wie er Imperator sagte, k√∂nnte ein Unwissender meinen, dass sie von einer anderen Person als von Jin sprachen. Fizzoc nickte. "Sie werden ihre Aufgabe erledigen, ich habe mein ganzes Augenmerk auf sie gesetzt, sie sind die besten Schwertk√§mpfer auf dieser Akademie, ausgenommen nat√ľrlich von den altehrw√ľrdigen Meistern."
‚ÄěAusgezeichnet, ich werde sie n√∂tiger brauchen den je, jetzt wo sich rausgestellt hat, dass Kil und einige Andere einen Putsch unternehmen wollten. Wir wissen nicht wie viele Verr√§ter uns vielleicht durch die Finger gleiten und ihre unehrenhaften Machenschaften weiter aus√ľben."
‚ÄěEin Putsch gegen euch? Das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen." Inzwischen waren Jin und Fizzoc vor den Toren des Tempels angekommen. "Keiner w√ľrde es wagen, eure Macht zu hinterfragen."
"Das d√ľrfte man doch annehmen und dennoch hat sich eine kleine Gruppe von Verr√§tern gefunden, die so leichtsinnig ihr Leben wegwerfen wollten. Milit√§rs, Geheimdienstler und mehr."
"Habt ihr sie wenigstens auf der Stelle hinrichten lassen?" Fizzocs Augen funkelten.
Er wusste, dass einige den Freitod gew√§hlt hatten, unter anderem Admiral Kil, was aber mit dem Rest war, wusste er nicht und solange die ausf√ľhrenden Gewalten nicht tot waren, waren sie ein Risiko f√ľr Fizzoc. In Gedanken legte er sich einen Plan zurecht, wie sie beseitigt werden konnten, bevor sie in Verh√∂ren alle Mitverr√§ter nennen w√ľrden.
"Es gibt eine Sache, die mich nicht verwundert am Putsch, n√§mlich das Jemand aus dem Tempel mit daf√ľr verantwortlich ist." Fizzoc schaute erstaunt. "Einer aus dem Tempel?"
"Ja, ich bin mir sicher es war einer der Meister, anders kann ich mir nicht erklären, dass die Person unerkannt Kontakt mit den Verrätern haben konnte, wer meinst du, ist es?"
Fizzoc dachte daran Verd√§chtigungen auszusto√üen, doch dann besann er sich, schlie√ülich w√ľrde ihn eine so schnelle Reaktion selber verd√§chtig machen. "Ich wei√ü nicht, mein Gebieter."
"Ich glaube, du weißt ganz genau wer es war, habe ich nicht Recht?" Fizzoc machte ein entsetzten Gesichtausdruck, das undurchdringliche Tuch war gefallen. Fizzoc hatte begriffen, dass Jin es ganz genau wusste.
Seine H√§nde, die er w√§hrend des Gehens die ganze Zeit auf dem R√ľcken verschr√§nkt gehabt hatte, wanderten langsam zur hinteren G√ľrtelseite, wo Fizzocs Lichtschwert gehalten wurde. "Was genau meint ihr?"
"Stell dich nicht d√ľmmer als du bist. Hast du wirklich geglaubt, du k√∂nntest mich ersetzen?

Als die Stimmung umschlug, erwachte Julia einige Stockwerke weiter oben aus einem Traum. Eine bestimmte Ahnung lie√ü sie schlagartig wach werden. Sie sp√ľrte ihren Vater im Tempel, doch jeder w√§hnte ihn doch noch in der Residenz oder im Regierungsviertel. Schnell zog sich die dunkelblonde, junge Frau ihre Kleidung √ľber. Derweil spitzte sich das Handeln im Vorhalle des Tempels zu‚Ķ

‚ÄěDu warst wirklich naiv genug anzunehmen, das du dich selbst als Imperator aufschwingen k√∂nntest, nachdem du Kil und seine Drahtzieher beseitigt hast und das restliche Milit√§r auf dich einschw√∂ren lie√üest? Dir war doch sicher klar, dass ich Vorkehrungen getroffen habe, die selbst bei meinem Tod verhindern w√ľrden dass mein M√∂rder auf den Thron steigt. Yaga Minor und das Imperium sind MEIN! " Ace ging einen Schritt auf Fizzoc zu, der inzwischen sein Lichtschwert gel√∂st hatte, es aber immer noch hinterm R√ľcken hielt und sich nicht wagte, es zu erheben. "Auf Hochverrat steht die Todesstrafe und ist sofort zu verstrecken."
"Ihr werdet STERBEN!" Ein Nerv pochte auf Fizzoc Stirn, als er das Lichtschwert zog und mit einem Streich versuchte Ace zu erwischen, dieser jedoch machte einen R√ľckwertssalto.
Ace l√∂ste nun selber sein Lichtschwert von seinem G√ľrtel und nickte nur. "Wen wundert es, Verrat unter den Sith." Fizzoc st√ľrmte auf Jin los und dieser machte einen weiteren R√ľckwertssalto. "Deinen Nachfolger werde ich wohl strenger kontrollieren m√ľssen."
Dem n√§chsten Schlag vom Akademieleiter wich Jin nicht aus, sondern begegnete diesem mit seiner gr√ľnen Klinge, die sich jetzt mit der roten Fizzocs kreuzte.

In dieser Zeit sind 3 Wachen und 2 Adepten auf die Kämpfenden aufmerksam geworden. Sie standen an beiden Zugängen der Halle und wagten nicht einzugreifen.
Die beiden Adepten fl√ľsterten √§ngstlich aufgeregt und versuchten herauszufinden ob dies nun eine Kampfprobe war oder t√∂dlicher Ernst. Bei den beiden Meistern wusste man das nie. ..
Julia rannte derweil aus ihrer Kammer dem Gef√ľhl entgegen, wo die Auseinandersetzung stattfand.

Die Klingen klebten aneinander und langsam dr√ľckte Fizzoc die Klinge in die Richtung von Jin, Millimeter um Millimeter wanderte der t√∂dliche Laser in die Richtung des Kaisers, doch als er nah genug war, brachte Jin mit einer gezielten Seitw√§rtsbewegung die Klingen au√üer Reichweite, Fizzoc br√ľllte und versuchte Jin mit dem Bein einen Tritt zu versetzen, doch Jin hob selbst sein Bein und trat dem Akademiemeister in die Leiste.
Dieser knickte leicht ein, doch dann zog er das Schwert mit einem gewaltigen Schwung zur√ľck, wobei diesem Schlag Jin wieder mit dem Schwert parierte, diese offene Kraftdemonstration geh√∂rte zu √ľberhaupt keinem Kampfstil, sondern diente den beiden K√§mpfern pers√∂nlich zu werden, denn Fizzoc knurrte Ace Beleidigungen zu.
Bei der letzten Beleidigung, die Jins Eltern galt, verpasste Jin seinem Widersacher einen Kinnhaken. Fizzoc wich zur√ľck und sp√ľrte, wie Blut aus seiner Nase lief.
Julia kam derweil abgehetzt in der Halle an. Sie stand auf der Seite, wo die drei Wachen warteten. Diese wussten zwar nicht was los war, doch anhand der Ereignisse hatte sie die Waffen gezogen. Julia starrte auf das Geschehen und sah gerade wie ihre Vater Fizocc einen Kinnhaken verpasste. Sie sp√ľrte sofort, dass diese Begegnung kein normaler Kampf war. Sie sp√ľrte, dass der Wille zu T√∂ten in beiden M√§nnern tief herr√ľhrte. Mit angespannter Haltung wartete sie ab was weiter geschah, bereit sich sofort auf die Seite ihres Vaters zu schlagen.

Der Kampf ging in die zweite Runde und diesmal handelte es sich um wirklichen Schwertkampf, Fizzoc attackierte mit seinem aggressiven Stil Ace, welcher wiederrum den Schlägen mit Soresu begegnete.
Im t√∂dlichen Kampf konnte eine unkonzentrierte Sekunde das Leben eines der M√§nner kosten. Mit jedem Schlag, den Jin mit Leichtigkeit parierte, schien Fizzoc vorsichtiger zu werden. Er wusste, dass man seinen Meister in einen solch "fairen" Kampf nicht mit einem aggressiven Stil begegnen konnte, von daher wurde er selbst ein wenig defensiver und versuchte Jin in die Offensive zu locken. Mehr und mehr passiv wurde Fizzoc und auf einmal war der Schlagabtausch komplett abgeklungen, denn Jin hat wie Fizzoc es angenommen hatte, die Kampff√ľhrung √ľbernommen, sondern war in seinem defensiven Stil verbleiben, worauf dann schlussendlich keiner der Beiden einen Schlag mehr ausf√ľhrte. Einige Sekunden stand Fizzoc fassungslos vor Jin, doch als er dann einen Schlag ausf√ľhren wollte, schossen Machtblitze auf ihn, die er mit dem Lichtschwert abhielt, seinen K√∂rper zu erreichen. Als die Blitze aufh√∂rten zu zucken, machte Fizzoc einen Ausfallschritt nach vorne, stach zu Jin, der den Schlag parierte, aber jetzt so nah stand, dass Fizzoc mit der zweiten Hand ein weiteres Lichtschwert aus dem √Ąrmel zauberte. Noch bevor er dieses aber aktivieren konnte, erkannte Ace die drohende Gefahr, direkt in eine offene Klinge zu laufen und verpasste Fizzoc einen weiteren Tritt, aber gegen dessen Hand, die das Lichtschwert umklammert hielt und der Griff landete irgendwo im Dreck.

Julia feuerte Ace Jin still an. Sie sagte, genau wie die Anderen, kein lautes Wort um die Kämpfenden nicht abzulenken. Julia fieberte lautlos mit, ihre Waffe griffbereit.
Es hatten sich derweil hinter ihr noch mehr Personen aufgebaut.
Auch auf der anderen Seite hatten sich Schaulustige eingefunden, staunend das die beiden bedeutenden Männer aufeinander losgingen. Mittlerweile hatten die beiden Adepten vom Anfang erkannt, dass es nur ein Kampf auf Leben und Tod sein konnte und berichteten dieses Wissen nur zu gerne den ankommenden Personen.

Fizzoc deckte Jin mit einigen Schl√§gen ein und dann verpasste er ihm einen Schlag ins Gesicht. Jin taumelte zur√ľck, hielt das Schwert dabei erhoben nach vorne gestreckt und demonstrierte somit die Entfernung, welche die beiden K√§mpfer voneinander hatten. Fizzoc ging bewusst in gleicher Form auf Jin zu, mit dem ausgestreckten Lichtschwert. Diesmal √ľbernahm Jin den ersten Schlag, Fizzoc machte einen Ausfallschritt und konterte, woraufhin Jin ebenfalls einen Ausfallschritt machte. Wieder vielen die beiden K√§mpfer in ihre alten Rollen zur√ľck, offensiv und defensiv. Einige Zuschauer sahen, wie Fizzocs fallengelassenes Schwert kurz zitterte und dann in die H√∂he flog, Fizzoc machte einen R√ľckwertssalto und fing es in der Luft auf, dann aktivierte er beide Klingen.
Gerade als Fizzoc mit beiden Schwertern auf Jin losgehen wollte, zischte eine weitere Klinge, Jin hielt jetzt ebenfalls 2 Klingen. Der Kampf wirkte inzwischen wieder wie ein gut einge√ľbter Tanz, das Ganze k√∂nnte immer so weiter gehen, doch Ace unterbrach den inzwischen monotonen Kampf, indem er mitten im Kampf das linke Schwert zu Boden fallen lie√ü und einen Machtsto√ü aus√ľbte, der Fizzoc 20 Meter in die Ferne bef√∂rderte. Fizzoc erhob sich und lief wie ein Berserker auf Jin zu, der inzwischen die 2. Klinge wieder aktiviert in der Hand hielt. Diesmal geschah etwas, womit Jin nicht gerechnet hatte, Fizzoc t√§uschte einen Schlag an, verpasste Jin unter Eigensicherung einen Tritt und traf dann den Griff von Jins rotem Lichtschwert, Ace konnte gerade noch seine Hand retten. Jetzt k√§mpfte Jin mit einer Klinge gegen zwei. Fizzoc, jetzt besonders siegessicher, legte zu einem letzten Endspurt an und das Tempo, mit dem er Jin bedr√§ngte erh√∂hte sich so drastisch, dass man gar nicht mehr genau sehen konnte, welches Schwert von ihm gerade wo genau war.
Auf einmal machte er einen t√∂dlichen Fehler, Fizzoc setzte zu einem Stich mit dem rechten Schwert an und mit einem Schlag durch das Linke. Ace machte einen Seitw√§rtsschritt, f√ľhrte mit seiner eigenen Klinge Fizzocs zur Seite und f√ľhrte das eigene Schwert dann hoch und beendete die Bewegung mit einem Schlag. Der letzte Schlag trennte Fizzocs Kopf mit einem t√∂dlichen Schnitt von seinem K√∂rper. Fast Bizarr war es, als erst der Kopf auf den Boden landete, dann die beiden Lichtschwertgriffe direkt daneben und dann erst der K√∂rper nach vorne kippte.
Andachtsvolles Schweigen hielt im Raum Einkehr, bis auf Julia waren alle erstarrt. Diese bewegte sich langsam auf die Szenerie zu, welche sich mehr zu der anderen Richtung der Vorhalle abgespielt hatte. Sie besah den zerteilten Leichnam von Fizzoc und war absolut sicher das Ace einen Grund gehabt hatte den Leiter des Tempels zu töten.
Die junge Sith Kriegerin blieb in der N√§he stehen und erhob ihr Wort: ‚ÄěEin guter Kampf mein Herrscher.‚Äú Die Worte waren Aufgrund der Akustik auch f√ľr die anderen zu h√∂ren. Die Adepten wagten sich nun auch einige Schritte heran. Fl√ľstern wurde laut und man wartete darauf das Ace Jin einen Grund f√ľr diese Situation von sich gab.
Ace selbst stand noch √ľber Fizzocs K√∂rper und betrachtete ihn. Er sch√ľttelte leicht den Kopf und drehte sich dann zu Julia um. Fizzocs Lichtschwerter klackerten, als sie sich in die Luft erhoben und neben Jin schwebten. Dieser steckte jetzt sein eigenes Schwert zur√ľck an den G√ľrtel und nahm dann die Schwerter Fizzocs. "Ich habe soeben meinen √§ltesten Sch√ľler get√∂tet, dass passiert mit jemanden, der versucht das Imperium zu verraten."
Ace schaute jetzt zu den Wachen, die sofort erkannten, dass er wollte das sie kamen. "Ja, der Akademieleiter hat sich des Verrates schuldig gemacht und in diesem Falle habe ich die Exekution pers√∂nlich √ľbernommen. Und jetzt lernt weiter f√ľr eure Ausbildung, ihr sollt schlie√ülich nicht ewig Sch√ľler bleiben." Als die Sch√ľler auseinander stoben und sich die Wachen gen√§hrt hatten, deutete Ace auf den Toten. "Entsorgt ihn, aber bringt mir alle seine privaten Gegenst√§nde!"
Ace ging langsam zum Tempeleingang und sagte beim gehen noch zu Julia: "Komm mit."
Julia nickte und folgte ihm Richtung der gro√üen offen stehenden Tempelt√ľren.
Noch immer schauten ihnen neugierige Augen hinterher, w√§hrend Jin sich mit ihr zu den Turboliften begab. Er musste jetzt mit den restlichen Meistern reden. Aber etwas anderes besch√§ftigte ihn auch noch. Als sich die Turboliftt√ľr geschlossen hatte, sprach er. "Es gab einen weiteren Verr√§ter hier bei den Sith."
Julia schaute zu ihrem Vater auf. ‚ÄěNoch einen?‚Äú Der Hass in ihrer Stimme war klar zu erkennen. "Kenne ich ihn?‚Äú fragte sie, als w√§re sie bereit sofort zu ihm zu schreiten und ihn zu eliminieren.
"Vielleicht, das eigentliche Problem ist, dass er nicht mehr hier im Tempel ist. Ein Sithfrachter ist gestern Nacht gestartet und konnte entkommen. Er hatte Codes, die ihm erlaubten, die Verteidigung zu durchqueren, als festgestellt wurde, das diese Codes nie offiziell vergeben wurden, wurde das Schiff unter Beschuss genommen, doch der Verr√§ter entkam. Ich kann Fizzoc nicht fragen, woher er die Codes hatte und auch nicht, wer es genau war, von daher sollst du dich darum k√ľmmern seine Identit√§t aufzudecken, nimm dir soviel Hilfe, wie du brauchst. Ich m√∂chte, dass er zur Rechenschaft gezogen wird, egal auf welchen Planeten er sich verkrochen hat."
‚ÄěIch werde diese Aufgabe zu deiner Zufriedenheit erf√ľllen Vater.‚Äú Julia wagte das Wort auszusprechen, da sie gerade ungest√∂rt waren. Endlich konnte sie ihm ihre F√§higkeiten beweisen. ‚ÄěEs d√ľrfte anhand einer Z√§hlung festgestellt werden, wer fehlt. Wir werden ihn verfolgen und ihn zur Strecke bringen.‚Äú Julia stockte kurz. ‚ÄěAu√üer du m√∂chtest ihn vorher noch einmal verh√∂ren..‚Äú Sie schaute ihn eine Antwort erwartend an.
"Nein, ich ersuche kein Gespräch mit ihm, findet heraus, mit wem er in Kontakt steht und tötet auch diese, Kleine." Er strich ihr dabei ein wenig durch das Haar.
Julia: ‚ÄěVerstanden. Du wirst nicht entt√§uscht sein.‚Äú Leider √∂ffnete sich die T√ľr des Turbolifts und so w√ľrde das Gespr√§ch wieder auf das Euch fallen. Doch das war Julia egal, sie hatte ihre kurze private Zeit mit ihm erhalten und war gl√ľcklich.
Ace schaute sie noch einmal kurz an, dann verließ er sie um seinen Aufgaben nachzugehen.





Jedi Training

Jophiel Sapientarius hat geschrieben:

Am Tag darauf

Alba war an dem n√§chsten Tag mit dem Gedanken aufgestanden einmal wieder etwas f√ľr ihre Kondition zu tun.
Sie w√ľrde am heutigen Tag 2 Padawan testen und dabei selbst das gegnerische √úbungsschwert f√ľhren.
Nat√ľrlich war ihr klar, das dies f√ľr die Sch√ľler einsch√ľchternd sein konnte, doch vermutete die 22 J√§hrige auch, dass diese dadurch evtl. zu unbekannten H√∂henfl√ľgen auflaufen konnten.
Nun gut. Die braunhaarige Jedi Meisterin erledigte ihre morgendlichen W√§sche und verlie√ü gegen 7 Uhr morgens das Quartier. Der gestrige Abendhimmel war so sch√∂n gewesen, dass sie danach noch l√§nger drau√üen verweilt war und somit einen tiefen Schlaf gehabt hatte. Frisch und ausgeruht machte sie sich nun auf den Weg zum Speiseraum. Sie w√ľrde ein wenig mit der K√∂chin plaudern, wie sie es jeden Tag tat.
Nachdem sie gegessen hatte, wandelte sie eine Weile durch den Tempel. Dann, als Alba meinte, es wurde an der Zeit suchte sie Jophiel auf. Sie hatte diesen als ersten Pr√ľfling ausgesucht. Seine √úbung gegen Jal hatte ihr gut gefallen und so wollte sie sehen wie der gro√üe junge Mann sich gegen sie schlug.Gegen 8 Uhr stand sie an seiner Quartierst√ľr, klopfte und wartete darauf das er diese √∂ffnete.

Jophiel, der am Tag zuvor flei√üig trainiert hatte und dann anschlie√üend ins Bett gefallen war, verlie√ü sein Quartier gegen 6:30 Uhr morgens nach seinen morgendlichen √úbungen sowie einem richtigen Fr√ľhst√ľck. Putzmunter und hochmotiviert wie immer, lief der wei√üe Jedi Richtung Trainingsraum um seine Erfolge von gestern zu √ľbertreffen. Insbesondere das Schweben mit der Macht hatte der blonde Riese dabei im Sinn. Meisterin Alba kam ihm auf halbem Wege entgegen und begleitete ihn bis zum Trainingsraum. Meisterin Alba, es wird mir eine Freude sein mit Euch zu trainieren. Wir sind beide putzmunter, es d√ľrfte also interessant werden. Doch sagt mir, welche Ger√§te benutzen wir?
Alba blickte √ľberraschte auf, als sie Jophiel schon auf sich zukommen sah. Es sah aus, als w√§re er bereits eine Weile wach und so kamen sie auch ziemlich schnell auf ihr Anliegen zu sprechen: Wir werden leicht eingestellte √úbungslichtschwerter benutzen. Ich m√∂chte deine Kenntnisse darin testen. Bei diesen Worten l√§chelte sie sacht und stie√ü die T√ľr zu Trainingsraum auf.
Beide schritten dort in die Mitte und Jophiel wartete ab, bis Alba die f√ľr die √úbung gedachten Ger√§tschaften herangeholt hatte. Er beobachtete, wie sie am Rand des Kampfringes, der einen Durchmesser von 50 Metern hatte, einen kleinen St√§nder aufstellte und auf dessen Ablage flache Schale tat. Dann lie√ü sie dort 3 Kugeln unterschiedlichen Gewichts hineinfallen und stellte auf der gegen√ľberliegenden Seite eine St√§nder auf. Dort jedoch kam eine leere Schale hin. Dann schritt zu dem 2 Jahre √§lteren Padawan und reichte diesem sein √úbungsschwert.
Nun Jophiel. Deine Aufgabe ist es nunm diese 3 Kugeln von der einen Seite des Ringes auf die andere Seite zu bringen und in der Schale zu platzieren. Ich werde dich dabei st√∂ren indem ich dich in einen Trainingskampf verwickele. Du hast eine halbe Stunde Zeit. Alba ordnete diesen Test mit einer nachdr√ľcklichen Stimme an, verga√ü dabei jedoch nicht einen freundlichen Gesichtsausdruck beizubehalten. Die Meisterin der Jedi wollte damit erreichen das Jophiel seine Aufgabe ernst nahm und sie mit besten Mitteln davon abhielt ihn zu st√∂ren.

Der gr√∂√üere Jedi nahm das √úbungsschwert der Meisterin entgegen und ging in Position. "Eine halbe Stunde, nun gut ich werde mir M√ľhe geben!" Padawan und Meister gingen in die Mitte, z√ľndeten ihre √úbungslichtschwerter und gingen in Position. Jophiel wartete einen Augenblick und stie√ü dann blitzschnell nach vorne direkt auf Alba zu. Sein Lichtschwert fest in der Hand, holte er zu einem direktem Angriff in einem langen Bogen, von rechts kommend, auf Alba zu. Diese parierte gekonnt den Schlag und sprang ein paar Schritte zur√ľck. Doch Jophiel gab noch lange nicht auf. Sein zweiter Angriff auf Albas rechtes Bein, ging ins Leere. Doch diese Chance nutzte Jophiel, konzentrierte sich auf den gr√∂√üten der 3 B√§lle und versuchte Ihn mithilfe der Macht zu transportieren. Das Feuer im Herzen des Jedi war erwacht.
Alba l√§chelte in sich hinein, dass Jophiel gleich in der ersten Minute den ersten Versuch unternahm. Sie lief wieder auf ihn zu und entgegnete ihm mit einem langsamen Angriff, da sie nicht den Wunsch hegte ihn zu verletzten. Diesen konnte Jophiel auch annehmen. Alba lie√ü ihre leicht flirrende √úbungsklinge √ľber seine flirren. ‚ÄěUnd noch etwas Jophiel‚Ķ Die Kugeln d√ľrfen nicht den Boden ber√ľhren‚Äú f√ľgte sie in ihrer wohl klingenden Stimme an ihre Aufgaben an. Sie drehte sich von ihm weg und lie√ü ihm ein paar Zehntelsekunden Zeit, ehe sie wieder so angriff, dass er sich verteidigen musste, um nicht getroffen zu werden.
Albas Angriff war auf Jophiels Brustkorb gerichtet. Beinahe w√§re die Klinge des √úbungslichtschwerts in Ber√ľhrung mit Jophiel gekommen, doch dieser wich 2 Schritte zur√ľck. Unmerklich f√ľr Alba, so hoffte der Padawan, bewegte Jophiel seinen Mittelfinger der linken Hand um so die Kugel zu steuern, die etwa schon die H√§lfte des Weges erreicht hatte.
Alba bemerkte, das er schon Recht weit mit der Kugel war und f√ľhrte eine weitere Ablenkung durch. Diese war schwerer als die letzte, doch sie war n√∂tig. Denn wer zur Ritterpr√ľfung schritt, sollte in der Lage sein einen Feind abzuwehren und gleichzeitig unschuldige zu retten. Bisher machte Jophiel sich gut und die junge Meisterin hoffte, das dies sich fortf√ľhrte.
Alba n√§herte sich Jophiel frontal und f√ľhrte einen Schlag, von der rechten Seite her, gegen seine Schulter.
Jophiel wollte sein Lichtschwert noch hochrei√üen, doch es gelang ihm nicht rechtzeitig. Ein ziehender Schmerz machte sich sekundensp√§ter in seiner Schulter bemerkbar, verschwand aber so schnell wie er gekommen war. "Nicht schlecht Meisterin Alba. Ihr wollt mich wirklich an meine Grenzen treiben ,richtig?!" Jophiels n√§chster Versuch sollte Mithilfe der Macht gl√ľcken. Er wagte einen Machtsprung direkt auf Alba zu, stoppte kurz vor ihr und setzte einen Machtsto√ü hinterher. Alba lie√ü sich mit Absicht zur√ľckfallen, doch der wei√üe Jedi nutzte die Chance die Kugel weiterzubringen. Inzwischen hatte dieser nur noch eine knappe Viertelstunde Zeit, doch so einfach w√ľrde sich der Mann nicht geschlagen geben. Nun wollte man alles m√∂gliche tun, um die Pr√ľfung zu bestehen.
Alba sah, das Jophiel die erste Kugel in die gegen√ľberliegende Schale hatte platzieren k√∂nnen. So weit so gut. Er hatte sich mit seiner Verteidigung eben zwar einen Schnitzer erlaubt, doch es w√§re nur eine Schulterverletzung geworden. Der Arm w√ľrde von Jophiel eine Weile leicht kibbeln, doch das w√ľrde er erst feststellen wenn sein Adrenalin gesunken war. Momentan war er dabei mit besten Gewissen die √úbung zu absolvieren. Und Alba w√ľrde ihm dabei helfen, Jophiels F√§higkeiten zu optimieren. Sobald Jophiel die n√§chste Kugel angehoben hatte, griff Alba den Padawan wieder an. Sie stie√ü ihm ihr Lichtschwert in Richtung Rippen.
Albas Angriff konnte er wieder um Haaresbreite abgewehrt werden, doch Jophiel hatte das Gef√ľhl Alba w√ľrde nun aggressiver k√§mpfen. Viele Worte wurden nicht gewechselt, denn das st√∂rte nur die Konzentration der beiden Jedi. Die erste Kugel hatte den Weg ins Ziel gefunden, nun mussten die andern beiden bef√∂rdert werden. Und nun musste Jophiel sein ganzes K√∂nnen aufbringen, denn er wollte beide Kugeln gleichzeitig √ľbersetzen lassen. Nach der erfolgreichen Parade, war der Padawan wieder am Zug. Er wirbelte um die eigene Achse, machte einen R√ľckw√§rtssalto und ging in den Angriff √ľber. Der wei√üe Jedi verwickelte Alba nun in einen echten Kampf, zwang sie dazu sich bestm√∂glich zu verteidigen. Der gro√ügewachsene Mann gab nun alles, was er je gelernt hatte. Die Klingen prallten aufeinander, Funken spr√ľhten, doch Jophiel wollte Alba in die Knie zwingen. Ihm war klar, ganz w√ľrde ihm das nicht gelingen, aber andeutungsweise schon. Die Konzentration zerrte an seinen Kr√§ften und nur langsam schlichen die Kugeln an Alba vorbei...
Alba konnte Jophiels gezielte Angriffe gut abwehren. Sie musste sogar etwas hin und herspringen. Er hielt sie auf Trapp. Das war ja eigentlich das, was Alba f√ľr den heutigen Tag geplant hatte, doch aber nicht in dieser √úbung! Nun aber erkannte die 22 J√§hrige, was Jophiel mit dem Angriff bezweckte. √úber ihr schwebten beide Kugeln. Sie sah diese als sie sich drehend gegen sein Lichtschwert stellte. Alba trat nach der H√ľfte des Padawan w√§hrend er mit seiner Waffe die ihrige in der Mitte zwischen ihnen hielt. Es war Albas letzte Attacke ihn zu st√∂ren.
Die braunhaarige Meisterin schien Gefallen daran zu finden, dass Jophiel sie derart verwickelte. Leider hatte sie die Kugeln √ľber ihr bemerkt, sehr zum √Ąrger Jophiels, doch dar√ľber konnte er hinweg sehen, selbst wenn sein Versuch vereitelt werden w√ľrde, so war der wei√üe Jedi sehr zufrieden mit sich. Gerade im Duell erblickte Jophiel wieder Albas Augen und seine spiegelten sich darin wieder. Kurz abgelenkt h√§tte der Mann beinahe den Angriff gegen seine H√ľfte nicht abgeblockt, indem der Padawan sein linkes Knie nach oben zog und so den Tritt abbremste. Das war seine Chance Alba auszuhebeln, doch auch sie hatte nun Gelegenheit dazu. Doch statt Ihren Gegner umzuwerfen, hielt sie inne. Die Kugeln unterdessen hatten Ihr Ziel gerade noch erreicht, als die Zeit um war.
Jophiel hatte also Erfolg gehabt, das lag aber nur daran, dass Alba seine Stellung nicht ausgenutzt hatte. Jophiel merkte erst jetzt das Kribbeln in seiner Schulter und deaktivierte sein Schwert. "Puh, ganz schön anstrengend, aber ich bin durchaus zufrieden mit meiner Leistung. Habt Dank, dass ich mit Euch trainieren durfte!" Jophiel verbeugte sich tief vor der Meisterin.
Alba nickte zufrieden und meinte: ‚ÄěJa, du hast die Pr√ľfung bestanden.‚Äú Zwar gefiel es der Jedi nicht ganz so, das Jophiel einen Hang dazu hatte seine Leistung im Vorhinein zu bewerten, bevor sie etwas sagte, doch in dem Fall hatte er Recht. Jophiel hatte die √úbung trotz Hindernisse bew√§ltigt. Sie verschwieg ihm, dass es Sch√ľler bisher nur selten geschafft haben, die Kugeln in das andere Gef√§√ü zu bekommen. Doch er hier, Jophiel, hatte die L√∂sung gefunden. Statt wie am Anfang vorgegeben, passiv zu sein und ihre Angriffe abzuwehren, hatte er sich inmitten der √úbung zu dem Angreifer entwickelt und so den Kampf gesteuert. Dies mochte sich f√ľr einen Jedi nicht gut anh√∂ren, doch wenn man in Bedr√§ngnis geriet, sollte der K√§mpfer f√ľr das Gute die Kraft haben sich aus der Defensive zu heben und mit seinem K√∂nnen Leben retten. Die Kugeln hatten in dem Fall die Menschen dargestellt, die er hatte retten k√∂nnen. Alba war hochzufrieden und w√ľrde dieses Ergebnis an Luke weiterreichen. Die Jedi Meisterin sprach nun zu Jophiel: ‚ÄěIch bin ebenfalls zufrieden mit deiner Leistung. Du hast bewiesen, dass du in der Lage bist zwei Fertigkeiten gleichzeitig einzusetzen. Und dies sogar vorbildlich.‚Äú Alba wandte sich mit ihm zum Ausgang. ‚ÄěIch werde jetzt noch einen anderen Padawan pr√ľfen Jophiel, doch wenn du m√∂chtest k√∂nnen wir am Abend noch eine √úbung durchf√ľhren. Alba stie√ü die T√ľr auf und beiden gingen den hell augeleuchteten Gang entlang.


Thorien Sanders: Kurierin fuer republikanische Auftraege, republiktreu
Waffen: DL-44 und S-5 Blaster
StandardKleidung/-ruestung: braun-schwarze Pilotenjacke, darunter Schutzweste mit leichter Panzerung, darunter schwarze Kleidung und Stiefel in versch. Farbtiefen


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 Betreff des Beitrags: Re: Leseproben aus unserem RPG
BeitragVerfasst: Sa Sep 11, 2010 1:05 pm 
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Da ich den Wunsch vernommen habe, dass man auch einmal ein chatunabhängiges Zusammenspiel von 2 bzw mehreren Chars einsehen kann, komme ich diesem nun nach. Anbei folgen 2 Beispiele.



Kromazar, Sith Meister, ein 2,18m gro√üer S¬īkytri, blauh√§utig, Fl√ľgel
Peleas, Sith Sch√ľler, Mensch, dunkele, kurz geschorene Haare, 25 Jahre alt


Kromazar hat geschrieben:
[Einstiegspost]

Ambria, Meditationscanyon

Nach der letzten Mission sind Kromazar, Imperialer Sith Meister, sowie sein Adept Peleas auf Ambria gelandet. Die letzte Mission war von Kromazar selbst auserwählt worden und fand auf Colla IV statt, wo es darum ging eine Produktionsstätte zu zerstören, welche die Feinde des Neuen Imperiums mit neuartigen Droidenmodellen versorgen sollte.
Es war wahrlich keine Sith typische Mission, aber die Gelegenheit hatte sich ergeben und es tat gut Aggression ausleben zu k√∂nnen. Die zur Verteidigung postierten Droiden hatten ihnen einen guten Kampf geliefert, in dem Kromazar zufrieden erkannte, dass aus Peleas ein gro√üer Krieger werden w√ľrde.

Wie gesagt, der Kampf war ein guter. Die Droiden wussten sich zu wehren und es reichte nicht aus, ihnen die empfindlichen Körperteile abzutrennen oder mit der Kraft der dunklen Seite zu verängstigen. Sie kämpften einfach weiter, bis sie vollends außer Betrieb genommen wurden. Zwar hatte Kromazar an ihnen seine Fähigkeit des Energieentzuges testen wollen, doch die schiere Intensität des Kampfes hatte dies nur wenige Minuten zugelassen.
Schlu√üendlich hatten die beiden Sith obsiegt. Doch die Droiden hatten den beiden Kombatanten hier und da Verbrennungen und Schnittwunden zugef√ľgt.

Ambria, ein Planet der in relativer N√§he lag, war ein Ort, an dem sich Kromazar in den letzten 7 Jahren √∂fters zur√ľckgezogen hatte, um sich zwischen den K√§mpfen zu erholen. Nun sollte auch Peleas von diesem Ort erfahren.

Zwar war die Oberfl√§che des Planeten hei√ü und die Luft staubtrocken, dennoch war Peleas alles andere dabei als ins Schwitzen zu geraten. W√§hrend √ľber ihnen ein durch die Ringe Ambrias entstandener Sandsturm w√ľtete, verschwanden der Meister und sein Sch√ľler gut 700 Meter tiefer in einer H√∂hle des Canyons.
Dort, umgeben von funkelnden Kristallen, stand Peleas in einer gro√üen Pf√ľtze, die sich durch das Abperlen von Wasser an Stalagtiten auf dem Grund des H√∂hlenbodens angesammelt hatte und dem Adepten bis zu den Knien stand. Kromazar stand einige Meter von seinem Sch√ľler entfernt und beobachetete aus dem Schatten heraus den Fortschritt seines Adepten, w√§hrend er sich selbst auf die Macht konzentrierte.
Das Wasser war eiskalt und die F√ľ√üe von Peleas mussten nach den zwei Stunden, die er in dem k√ľhlen Nass stand kurz davor sein so blau zu werden wie die naturfarbenen seines Meisters.

Der S¬īkytri hatte diesen Ort nicht ohne Grund gew√§hlt. In dieser H√∂hle befand sich eine erstaunlich hohe Konzentration der Macht, mit welcher man sich als Machtbegabter leicht verbinden konnte. Nicht nur, dass hier ein Krieg zwischen den Sith und ihren Gegenspielern, den Jedi, stattgefunden hatte, auch eine Sith Hexerin hatte hier eine Beschw√∂rung vornehmen wollen, welche gescheitert war und den gesamten Planeten auf einen Schlag zerst√∂rt hat. Jegliches Fleckchen und empfindungsf√§hige Wesen, das die Katastrophe √ľberlebt hatte, war mit der Dunklen Seite der Macht infiziert worden.
F√ľr Kromazar, der ein Sith Meister war und die F√§higkeit des Lebensentzuges perfektioniert hatte, war es mit Hilfe dieses Canyons ein leichtes sich mit der Macht zu verbinden und das Leid des zerst√∂rten Planeten, welches nun mit der dunklen Seite durchtr√§nkt war in sich aufzusaugen. Schon nach einer halben Stunde war Kromazars Gesundheitszustand wieder komplett hergestellt.

Sein J√ľnger jedoch stand erst am Anfang seiner Ausbildung. Vor allem Kampftechniken und Machtf√§higkeiten, die seinem Sch√ľler im Kampf helfen w√ľrden, hatte der Krieger ihm fokussiert tutoriert.
Doch auf Ambria sollte ein neues Kapitel in der Ausbildung von Peleas beginnen. Dem, gemessen am eigenen stolzen Alter, jungen Sith sollten hier einige neue Aspekte der dunklen Seite der Macht nähergebracht werden.

Die H√∂hle in dem Canyon, in welchem sie sich zur Zeit befanden, war pr√§destiniert daf√ľr einen noch am Anfang der Ausbildung stehenden Machtbegabten den Weg zu zeigen, sich aktiv mit der Macht zu verbinden, um sie f√ľr sich selbst zum Vorteil zu nutzen.
Wenn Peleas dies nicht von alleine gelingen sollte, w√ľrden ihm die √§u√üeren Umst√§nde dabei helfen. Der Fakt, dass er seit Stunden in dem kalten Wasser stand und schon vorher von einem Kampf geschw√§cht worden war, w√ľrde ihn irgendwann an den Rand der Ersch√∂pfung treiben. Kromazar erwartete, dass Peleas in diesem D√§mmerungszustand die Kr√§fte der dunklen Seite intuitiv darum bat, am Leben zu bleiben. So w√ľrde er sich auf gutem Wege dahin befinden, sich mit der starken Macht um ihn herum verkn√ľpfen zu k√∂nnen und das Leid so aufzunehmen, dass er selbst diese Tortur √ľberstehen konnte.
Kromazar ging es nicht unbedingt darum, dass sein Sch√ľler sich wie er selbst mittels des Leides selbst regenerieren w√ľrde, sondern eher darum zu sehen wie er sich der dunklen Seite bedienen w√ľrde, um am Leben zu bleiben. Ob er dadurch einfach l√§nger aushielt, seine St√§rke wiederfand oder gar Verletzungen geheilt werden w√ľrden, beziehungsweise √ľberhaupt irgendetwas passieren w√ľrde, das konnte nur die Ausf√ľhrung dieses Tests selbst zeigen.
Vom Ergebnis der Aufgabe machte Kromazar den weiteren Ausbildungsweg, den Peleas einschlagen w√ľrde, abh√§ngig.



Peleas hat geschrieben:
[Einstiegspost]


Peleas sp√ľrte seinen Unterk√∂rper nicht mehr. Es hatte mit den F√ľ√üen und Unterschenkeln angefangen, war die Oberschenkel hinaufgekrochen und nun infizierte die eisige K√§lte, gefolgt von Taubheit, seinen ganzen K√∂rper. Anfangs hatte Peleas das Einsinken in das eisige Wasser Behagen bereitet, k√ľhlte es doch seinen aufgebrausten Leib von dem Kampf, der vor nicht allzu langer Zeit auf Colla IV stattgefunden hatte. Seine Glieder hatten Erleichterung gesp√ľrt, als sie sich hatten k√ľhlen k√∂nnen.
Doch mittlerweile war dem Adepten klar geworden, dass es sich hierbei nicht um eine Milderung der Kampfnachwirkungen handeln sollte, nicht nach dieser langen Zeit, die sie hier schon in dem Stalaktitenwasser verweilten. Es f√ľhlte sich nach einer weiteren Lektion an, welche ihm sein Meister zugedacht hatte.
Peleas sollte so lange im Tauwasser der Höhle ausharren bis Kromazar etwas anderes befahl. Seine Hilfsmittel sollten dabei seine Stärke und die dunkle Seite der Macht darstellen.
Der kurze Flug von einem zum anderen Aufenthaltsort war knapp gewesen und hatte dem abgek√§mpften Adepten nur kurze Zeit Pause verschafft. Diese reichte jedoch bei weitem nicht aus, seine Verwundungen und die Entkr√§ftung verschwinden zu lassen, die in ihn gefahren waren. Pel hatte nicht gez√§hlt, wieviel Droiden er zusammen mit Kromazar vernichtet hatte. Mit Beharrlichkeit hatte er sich der Schlacht hingegeben. Nur das Ziel und die Besessenheit st√§rker zu sein als der Gegner hatten seinen Kopf ausgef√ľllt. Er hatte zu seiner Zufriedenheit gek√§mpft und danach das Gef√ľhl gehabt, dass er auch seinen Herren soweit hatte zufrieden stellen k√∂nnen.
Was jener jedoch nun mit dieser √úbung bezweckte, war dem Sch√ľler unklar. Er f√ľhlte wie die K√§lte noch h√∂her stieg und nach seinem Herzen griff. Das Gef√ľhl der Entspannung und der Taubheit wandelte sich zu einem Erkennen des eigenen Schmerzes. Je l√§nger er in dem kalten Wasser verweilte, desto mehr wurde sich der junge Mann bewusst wie ausgelaugt er eigentlich war. Er sp√ľrte jede Verletzung seines Fleisches: jede Schramme, jede Brandwunde, jede Absch√ľrfung. Es schien so, als wollte alle Kraft, die er noch hatte, aus diese √Ėffnungen hinausflie√üen. Er sp√ľrte dass er kraftloser wurde, ja geradezu schw√§chlich vor Entbehren.

Sein Verstand wusste, dass er sich auch an einem solchen Ort w√ľrde st√§rken k√∂nnen, trotz jener Umst√§nde. Die dunkle Seite der Macht sagte es ihm ganz deutlich. Sie half ihm dabei, dass er stehen blieb und nicht nach hinten kippte, als er eine Sekunde lang drohte sein Gleichgewicht zu verlieren. Winzige Ausschl√§ge an der Wasseroberfl√§che, die seine Bewegung verrieten, verrieten auch seinem Meister, dass Peleas nun am Rande seiner Kr√§fte war. Ein Zittern ging durch den gestressten K√∂rper und aktivierte jede Hautzelle, die dazu in der Lage war zu frieren. Pels Z√§hne begannen st√§rker aufeinander zu klappern, auch wenn dieser versuchte es zu unterdr√ľcken.
Nebst sich h√∂rte er, wie weitere Tropfen des eiskalten H√∂hlenwassers ins das von der Natur geformte Bassin fielen. Seinen Meister h√∂rte er garnicht. Nur dessen immens dunkle und kalt wirkende Kraft str√∂mte auf ihn ein. Es war so als ob dieser auch sein Schmerz aus ihm heraussog um sich zu regenerieren. Der Nebeneffekt, den Peleas schon zu oft gesp√ľrt hatte. Ob Kromazar es dieses Mal mit Absicht tat oder nicht, stand nicht zur Debatte. Pel wusste nur, wenn er nicht bald die innere Kraft sp√ľrte, die ihn √ľber diese Situation hinweghalf, dann w√ľrde er in dem tr√ľben Wasser zusammenbrechen und sich nicht mehr erheben k√∂nnen.
Verbissen k√§mpfte er gegen die Schw√§chung an, doch es gelang ihm nur schlecht. Mit einem Schlag h√§tte er sich noch aus dem Wasser befreien und aufs Trockene begeben k√∂nnen, doch er wusste, dass er damit seinem Lehrer zuwider handeln w√ľrde. Eines der Dinge, die er es sich zur Aufgabe gemacht hatte, nie zu brechen. Lieber w√ľrde er hier in der ca. 35 cm hohen Pf√ľtze ertrinken als die √úbung seines Meisters unterbrechen.

Es dauerte noch eine weitere Weile, eine weitere Stunde, bis Peleas so restlos erschöpft war, dass er sich nur noch mit Hilfe der Macht aufrecht erhielt. Der Adept musste sich ihr einfach hingeben, es gab gar keine andere Wahl. Sein Körper gehörte nicht mehr ihm, er gehörte nun dem Wasser und der Kälte. Zu schwach um auch nur die Hände zu bewegen, beschwor er die Ströme der dunklen Macht an ihn aufzunehmen und mit sich zu tragen.
Es war das erste Mal, dass der Sch√ľler einen solch tiefen Zugang zu seinem Innersten fand. Damals als er nach dem Kampf in der Minenkolonie wieder von den ‚ÄěToten‚Äú auferstanden war, war es seine Wut gewesen, die ihn zur√ľckgeholt hatte.
Nun war es sein Wille, der darum k√§mpfte, dass seine H√ľlle wieder stark genug wurde um aus dieser Situation zu entkommen. Die Schw√§rze, die er f√ľhlte war ausgepr√§gt und ruhelos, sie spottete ihm und wollte ihm nahezu entsagen sich in ihr reinigen zu d√ľrfen. Erst sollte er zeigen, dass er w√ľrdig war eine Auffrischung zu verdienen.
Pels Instinkte waren weitblickend wie nie. Sie arbeiten nicht mehr auf gewohnte Art und Weise. Statt auf au√üen fixiert zu sein, wie sein ganzes vorheriges Leben, drangen sie in ihn und schossen danach mit doppelter Intensit√§t hinaus, um in die Wolke der Finsternis, die ihn und die ganze H√∂hle umgab einzutauchen und einen Weg zu finden, eine √Ėffnung, um in die alles heilende Schw√§rze hineinzugelangen. Es gelang ihm beinahe. Er sp√ľrte wie die Macht sich ihm auftat und ihn streifte. Er gierte, ja er gierte regelrecht danach und die dunkle Energie lie√ü es sich gefallen. Doch es gab ein St√∂rfeld. Die √ľberm√§chtige Pr√§senz seines Meisters beherrschte den Raum, sog das Meiste in sich auf und machte es Peleas schwer sich ebenso daran zu bedienen. Erst als er noch eindringlicher wurde, durchfloss die Schw√§rze ihn und gab ihm einen Teil der Energie wieder, die er brauchte um wieder die Augen zu √∂ffnen und sich seinem K√∂rper zu bem√§chtigen. Sein Leib wurde gesch√ľttelt und durchdrungen. Die Spuren des Kampfes wurden innerlich ausgebrannt und verh√§rtet. Leichter Dampf entstieg dem Wasser unter ihm, ebenso wie es bei seinem Meister vor geraumer Zeit der Fall gewesen war. Ein Schrei kam aus seiner Kehle als er in einem R√ľck die Kraft wiederkehren sp√ľrte und er mit verschlossenen Wunden am K√∂rper zu neuem Tatendrang erwachte.


Kromazar hat geschrieben:
Ambria, Meditationscanyon

Peleas dunkler Meister l√§chelte leicht, was von den Schatten verborgen blieb. Sein Sch√ľler hatte soeben das von ihm erwartete √ľbertroffen. Anstatt nur am Leben zu bleiben oder wieder einigerma√üen zu Kr√§ften zu kommen, hatte Kromazar gesp√ľrt, wie Peleas seinen Teil des Kuchens f√ľr sich beanspruchte und die dunklen Energien der Macht auf sich umleitete. Zwar war das nur ein winziges H√§ppchen, aber der kriesglustige Sith war dennoch √ľber diese Leistung beim ersten Versuch erstaunt. Sein J√ľnger hatte es sofort geschafft sich mit vitalisierender Energie zu versorgen und bereit f√ľr weitere Taten zu sein. Wenn Peleas das auch sp√§ter in richtigen Eins√§tzen zustande bekommen w√ľrde, h√§tte er damit seinen Wert f√ľr die imperialen Sith und seinen Meister vervielfacht.

Der an den W√§nden der H√∂hle mehrfach wiederhallende Klang seiner Schritte verrieten seinem Sch√ľler, dass Kromazar sich ihm von hinten n√§herte. Er klopfte zweimal ohne ein Wort auf dessen Schulter und lie√ü die Hand dann auf ihr verweilen, damit er ihm mit einem leichten Druck nach vorne zu verstehen gab, dass Peleas aus dem Wasser heraustreten durfte.

Still schritt Kromazar voran, aus dem Kopf den Weg aus der verwinkelten H√∂hle wissend. Einige Schritte hinter ihm h√∂rte er, wie sein Sch√ľler sich den Weg durch das Dunkel bahnte.
Am Eingang der H√∂hle angekommen, blie√ü ihm warmer Wind entgegen. Ein Naturschauspiel wurde ihm geboten, das man wohl selten in der Galaxie bewundern konnte. Vor ihm tat sich ein riesiger Canyon auf, der mit lauter H√∂hleneing√§ngen durchl√∂chert war. Weit ab in mehr als 5 Kilometer Entfernung sah er erst die gegen√ľberliegende Seite des Canyons, wo ein riesiger Wasserfall einen solchen tosenden L√§rm veranstaltete, der durch die nat√ľrliche Beschaffenheit des Canyons noch weitergetragen wurde, dass man ihn selbst hier noch gut wahrnehmen konnte. Unter ihm befand sich in ca 300 Metern Tiefe der Fluss, der durch den Wasserfall gespeist wurde und in dessen Breite eher einem See glich. Vor ihm preschte der Wind gegen die Felswand und weit √ľber ihm war der Sandsturm dabei, sich aufzul√∂sen.

Kromazar drehte sich zu Peleas um, der nun dicht hinter ihm stand. Ohne Vorank√ľndigung machte er einen beherzten Sprung nach hinten und breitete majest√§tisch seine Fl√ľgel aus. Die Winde halfen ihm dabei ohne viel Kraftaufwand vor dem H√∂hleneingang in den L√ľften zu bleiben.
Als sie die Höhle erreichen wollten, hat das Sith Duo es nicht allzuschwer gehabt. Die Wände gingen nicht schnursteil ab und man konnte mit etwas Macht Hindernisse umspringen.
Bergauf sah die Sache schon etwas anders aus. Zwar gingen die Canyconw√§nde nicht allzusteil hoch, doch immer wieder sorgten z.B. H√∂hlen√∂ffnungen daf√ľr, dass man einen Umweg einschlagen musste oder sich das Felsmassiv so geformt hatte, dass es immer wieder Vorspr√ľnge gab, die schwer zu erklimmen waren.

"Peleas, mein Sch√ľler..." die Stimme des Sith Meisters mochte f√ľr die meisten Menschen surreal klingen, doch sein Sch√ľler hatte sich daran gew√∂hnt. "...beim Abstieg des Canysons hast Du Flinkheit, Geschicklichkeit und eine gute K√∂rperbeherrschung an den Tag gelegt. Schaffst Du es auch K√∂rperkraft und Ausdauer beim Erklimmen desselbigen zu beweisen?"

Kromazar w√ľrde seinen Sch√ľler beim Erklimmen beobachten, w√§hrend er neben ihm her flog. Sollte Peleas bei dieser Aufgabe scheitern, so w√ľrde ihn der Sky¬ītri auffangen und mittels der Macht selbst zur Oberfl√§che transportieren. Falls es der junge Sith jedoch schaffen sollte, und Kromazar sich √ľber Peleas F√§higkeiten sicher ist, so w√ľrde Kromazar sich ihm beim Erklimmen der Felswand anschlie√üen.


Peleas hat geschrieben:
Peleas sah die gesch√§tzten 700 Meter nach oben und dann noch einmal nach unten. Der rei√üende Fluss am Boden dieses Canyon war geradezu daf√ľr geschaffen einen lebenden Menschen an die dortigen Felsspalten zu schleudern und ihm den Gar auszumachen. Es w√§re also ratsam nicht zu fallen‚Ķ Die neue Aufgabenstellung seines Meisters war leicht ausgesprochen, leicht ausf√ľhrbar war sie jedoch nicht. Nicht in Peleas frisch genesenden Zustand. Sich darauf vorbereitend jedes bisschen Kraft, das noch ihn ihm war, f√ľr diesen Aufstieg zu sammeln, be√§ugte der Sch√ľler ohne eine direkte Antwort zu geben die Felswand. Er suchte nach dem besten Weg nach oben zu gelangen. Jeder Vorteil, den er aus seinen angelernten pragmatischen F√§higkeiten ziehen konnte, w√ľrde er nutzen. Denn Pel wusste um die T√ľcke der dunklen Seite. Er f√ľhlte bereits jetzt, einige Minuten nach der Erneuerung,
das er schw√§cher wurde. Die Kraft, die seine Wunden versiegelt hatte, schwand und er hatte es im Gef√ľhl, dass sein Meister dies ebenfalls sp√ľrte. Wenn er nicht sogar daran beteiligt war, dass diesem die Kraft entzogen wurde. Pel war daran ersteres zu glauben. Die Macht diente nur dem, der Willens war sie st√§ndig in Schach zu halten. Es w√ľrde wohl noch mehr von N√∂ten sein, als sich an den Rand des eigenen Lebens zu begeben, die dunkle Seite forderte st√§ndige Opfer und Kontrolle. Eine Kontrolle, die er noch erlernen musste, wie es aussah.

Um seinen Herren nicht länger warten zu lassen, gab er ein Nicken in dessen Richtung ab, dann drehte er sich um und griff mit seinen Fingern die ersten Erhebungen um sich daran hochzuziehen.
Es war eine m√ľhselige Angelegenheit. Peleas setzte seine komplette Arm- und K√∂rperkraft ein um sich den Abhang hochzuziehen. Als die erste H√∂hle in Sicht kam, nutzte er diese wohlweislich um darin Pause zu machen. Er teilte sich seine Kraft auf und berechnete die Entfernung zur n√§chsten H√∂hle, auch wenn er diese erf√ľhlen musste, den sehen k√∂nnte er diese bei dem 90 % Winkel kaum, nur erahnen.
Als der 25 J√§hrige meinte genug Atem gesammelt zu haben, setzte er sich wieder in Bewegung. Sein Meister drehte derweil ein paar Runden im Canyon, jederzeit bedacht wieder zu ihm zur√ľckzukehren um seine Fortschritte zu begutachten.
Die ersten 200 Meter waren noch okay f√ľr den geschw√§chten K√§mpfer. Die √ľberstand er locker, doch dann kamen immer √∂fter Vorspr√ľnge mit ins Bild, an welchen sie Stunden zuvor runtergesprungen waren. Nun sah der Sch√ľler sie von unten an, bzw musste er sie auf dem uneffizientesten Weg erreichen. Seine Power war nicht unendlich, soviel f√ľhlte er, doch mit zusammengebissenen Z√§hnen und vollster Konzentration arbeitete sich der Dunkelhaarige immer weiter vor. Die n√§chste Stelle zum rasten war eine weitere H√∂hle, die tief in das Gestein hineinf√ľhrte. Peleas blieb direkt am Rand dieser sitzen, verschnaufte und trank aus seiner Wasserflasche. Er blies die Nasenfl√ľgel auf und ab und versuchte sein inneres Gleichgewicht zu finden. Ein paar Momente der Meditation und er sp√ľrte, dass er wieder von dunkler Macht umflossen war. Peleas sog sie ganz langsam in sich auf, es war als w√ľrde diese es garnicht bemerken oder es einfach mit sich machen lassen. Sie floss langsam ihn und st√§rkte ihn. Sein Meister war nicht in direkter N√§he und so gelang es dem Sch√ľler ein wenig neue Energie aufzubauen. Eine, die er beim weiteren Anstieg wahrlich brauchen konnte. Anscheinend hatte eine Gesteins√∂ffnung √ľber ihm Wasser den Hang hinunter gesp√ľlt. Es war zwar hei√ü wie in der W√ľste, doch schien das Ger√∂ll und die Erde dazwischen erst zu trocknen. Peleas rutschte einige Male mit seinen Stiefeln ab oder zur√ľck. Eine Sache, die √§u√üert gef√§hrlich war, hatten seine H√§nde ebenso wenig Griffigkeit. Der junge Sith war gen√∂tigt noch langsamer und bedachter zu klettern.
Die F√ľ√üe in seinen Stiefel und der restliche K√∂rper hatten sich l√§ngst von dem Martyrium der K√§lte erholt, doch nun stand ihnen neues bevor. Die Sonne brannte ohne Erbarmen auf den Stein und auch auf den Hinterkopf des Adepten. Die schwarze Kleidung, die er trug machte es nicht angenehmer. Schwei√ü bahnte sich an vielen Stellen seines K√∂rpers herunter. Gefangen zwischen den Extremen hievte er seinen 82kg schweren Leib nach oben.
Auf einem Anhang kam ihn dann die Idee es mit einem Machtsprung auf den n√§chst h√∂heren Hang zu versuchen, doch da Pels F√§higkeiten in dem Bereich nicht pr√§zise genug waren, verzichtete der Sith Sch√ľler auf diesen Versuch. Er war sich nicht sicher, ob er seinen Sturz w√ľrde auffangen k√∂nnen, so ausgepowert wie er war.
Es waren noch ganze 200 Meter bis zum oberen Ende dieses Canyons. Die Winde wurden immer stärker und Peleas hatte mehr als genug damit zu tun nicht heruntergeweht zu werden. Der Wind fuhr in seine Kleidung, bauschte seine Hose auf und versuchte an ihm zu zerren. Ein leiser Schrei des Durchhaltekampfes folgte und Pel griff mit seinen mittlerweile blutigen Fingern zum nächsten Steinauswuchs. Mit einem kräftigen Ziehen wuchtete er sich in die letzte Höhle, die es auf seinem Weg gab. Der Wind hier blies so stark, dass Peleas sich an die Wand presste um in seinem Schneidersitz nicht umgeweht zu werden.
Die Schwei√üspuren unter seiner Kleidung und auf den Schl√§fen trockneten allm√§hlich, w√§hrend er die n√§chste Ruhe Meditation in Angriff nahm. Sein Blut rauschte und floss brennend durch seine Adern. Das er wie ein Schw√§chling wirkte, der nicht in der Lage war so eine Strecke schneller zu erklimmen, verdr√§ngte Peleas in seine hintersten Gedanken. Sein Meister k√∂nnte ihn f√ľr seine Langsamkeit r√ľgen, doch wichtiger war es f√ľr den Adepten die √úbung √ľberhaupt zu √ľberstehen bzw. zu √ľberleben. Seine Schulterbl√§tter zuckten rhythmisch und arbeiteten auf Hochtouren, an ihnen und den Armen hing seit fast einer Stunde unabl√§ssiges Gewicht. Seine verschlossenen Brandwunden juckten, und seine Fingerkuppen sehnten sich nach einem Bad in einer Wassersch√ľssel. All dies schob der junge Sith beiseite. Er konzentrierte sich darauf noch ein letztes Mal die dunkle Macht zu sammeln, die hier ausstr√∂mte. Er versuchte es ‚Ķ und scheiterte daran. Erholung fand er zwar durch die Pause, doch die dunkle Macht erschloss sich ihm nicht mehr. Peleas probierte es noch einmal, diesmal nachdr√ľcklicher. Der Wind summte lautstark sein Lied, w√§hrend er seinen Willen formte.
Peleas stieß einen leisen und frustrierten Laut aus, als nach weiteren Momenten der Konzentration wieder nichts passierte. Er war zu erschöpft und unruhig um in die Macht einzutauchen und sich ihrer zu bedienen, zudem nicht mal ansatzweise unter den Todgeweihten, so dass er die Erneuerung ein zweites Mal schaffen könnte.
Er ging vom Schneidersitz in die Hocke und atmete ein paar mal tief durch, um sich dann an den weiteren Aufstieg zu machen. Mit seinem Meister w√ľrde er sp√§ter √ľber sein Problem in die Macht einzutauchen reden m√ľssen, nun musste erst einmal die Aufgabe geschafft werden.
Mit neuem und restlichem Elan schwang sich Pel die letzten Meter hoch. Aus den 200 wurden 150, aus den 150 100, 80, 50.. ja es sah so aus als w√ľrde er es bald geschafft haben.
Mit letzter Willenskraft zog er sich auf der absolut glatten Struktur des Canyonrandes hoch.
Was er nicht ahnen konnte war, dass zwei Dinge gleichzeitig passierten. Der schmale Halt unter seinem rechten Fu√ü br√∂ckelte ab, als er gerade den linken nach oben bewegte und eine massive Windb√∂e trieb ihn von der Wand weg. Er versuchte sich im Fallen mit den H√§nden in die Wand zu krallen, schaffte es aber nicht und rutschte umgehend und ungebremst mehrere Meter nach unten. Dies ging so schnell, dass es kaum nachvollziehbar war. Pel wurde von einer weiteren B√∂e erfasst und landete mit der Schl√§fe auf einem herausragendem Stein. Halb benommen versuchte der weiterrutschende Sch√ľler wieder Halt zu finden.


Kromazar hat geschrieben:
Ambria, Meditationscanyon


Es tat gut wieder einmal starke Winde um sich herum zu sp√ľren. Ein ganz anderes Lebensgef√ľhl in v√∂lliger Freiheit war es, so fliegen zu k√∂nnen, wie es einem beliebte. Ohne in einem Raumschiff eingesperrt zu sein, bzw sich an die Einschr√§nkungen auf einem von dichtem Ge√§st √ľberwucherten oder mit besonderen Gravitationsbedingungen ausgestatteten Planeten anpassen zu m√ľssen.
Kromazar hielt seinen J√ľnger Peleas die ganze Zeit genau im Auge. Er war wirklich bemerkenswert. Ohne zu Murren nahm er eine Aufgabe nach der anderen an und wie auch dieses Mal √ľbertraf er die an ihn gestellten Erwartungen. Sein Sch√ľler k√§mpfte sich die 700 Meter Stein f√ľr Stein hoch. Er war vern√ľnftig und nutzte jede Gelegenheit, eine Pause zu machen, um seine Kr√§fte wieder aufzuladen. Manch anderer Sith h√§tte von seinem Ego √ľbermannt einfach solange dauerhaft weitergemacht, bis er die Konzentrationsf√§higkeit aus der Ersch√∂pfung heraus h√§tte aufgeben m√ľssen.
Nun waren es nur noch wenige Meter, bis Peleas den Rand der Klippe erreicht h√§tte. Kromazar konnte beinahe sp√ľren, wie ein letzter Ruck der Willenskraft Peleas die letzten Meter hinauftrieb.
Doch dann passierte es. Als sein Sch√ľler es beinahe geschafft hatte den Canyon zu bezwingen, verlor er den Halt. Kromazar reagierte sofort, er hatte schon einige Herzschl√§ge bevor es wirklich passierte gef√ľhlt, was passieren w√ľrde und spannte seine Fl√ľgel an, um in den Sturzflug √ľberzugehen.
Kromazar flog an Peleas vorbei und nutzte die Energie des Schwunges, um sich mit voller Kraft wieder nach oben zu katapultieren, wobei er im Vorbeiflug seinen Sch√ľler packte und mit sich nach oben riss.
Er setzte ihn auf sicherem Boden oberhalb des Canyons ab und richtete sich selbst zu voller Größe auf.

Der dunkle Sith Meister schaute sich um, um sich zu orientieren. Ohne ein weiteres Wort, weder ein Wort des Lobes, noch ein Wort des Tadels, schritt Kromazar stumm und zielsicher voran, davon ausgehend, dass sich sein Sch√ľler von dem Schock erholen und ihm alsbald folgen w√ľrde.
Es stand nun ein etwas l√§ngerer Fu√ümarsch an. Derselbe, den die beiden Sith schon auf dem Hinweg hatten zur√ľcklegen mussten. Zwar hatten sie Speederbikes im Raumschiff, aber wenn sie mit ihnen zum Canyon gefahren w√§ren, hatte sie diese nach dem Sandsturm im Umkreis von mehreren dutzend Kilometern suchen m√ľssen, da sie sicherlich von den √ľber dem Canyon tobenden starken Winden erfasst und weggeschleudert worden w√§ren.
Nun war der Wind aber vergleichsweise milde und die Luft war so klar, dass man weit blicken konnte.
Wohin es ging, war klar zu erkennen. Ganz in der N√§he des Canyons ragten die antiken √úberreste der Sithkultur hoch empor. Ein alter pechschwarzer Obelisk, oder besser gesagt, das was davon √ľbrig war, ragte ein paar hundert Meter in die Luft und war damit sogar vom Orbit aus ein gutes Orientierungsmerkmal.

Nach der H√§lfte des gut einst√ľndigen Marsches beendete Kromazar pl√∂tzlich das Schweigen und begann ein Gespr√§ch. Der Sith Obelisk dominierte nun die Umgebung und zog die Blicke automatisch auf sich.
Da der Sky¬ītri √∂fters auf Ambria Rast machte, interessierte es ihn, was es mit dem Artefakt auf sich hatte. Und genau dieses Wissen teilte er nun mit seinem Sch√ľler. Kromazar hatte herausgefunden, dass der aus Materialien dieses Planeten erbaute Obelsik einmal mehrere Kilometer hoch gewesen sein musste und es mehr als hundert Jahre in Anspruch genommen haben musste, ihn fertigzustellen.
Das Ganze war ein Projekt einer Sith Hexe gewesen, die den Obelisken f√ľr ein m√§chtiges Ritual erbauen lie√ü. Doch eben dieses Ritual scheiterte vermutlich, sie √ľbersch√§tzte ihre Macht und sie, als auch der gesamte Planet wurden zerst√∂rt, was der Grund daf√ľr war, dass der Planet selbst heutzutage immernoch durch und durch mit der dunklen Seite durchs√§ht ist.
Dies alles geschah vor langer Zeit, genauer gesagt wohl tausende Jahre bevor sich Ambria als Schlachtfeld zwischen den Sith und ihren Feinden, den Jedi erweisen sollte. Die Überreste dieser Schlacht wurden größtenteils von der Zeit weggefegt, doch die Überreste des Obelisken standen immernoch.

F√ľr Kromazar stellte der Obelsik seit dem ein Mahnmal an die Sith dar. Die Sith glorifizierten ihre Macht mehr als alles andere und stellten sich meist als unfehlbar hin. Doch was passieren konnte, wenn auch nur ein Sith seine eigene Macht √ľbersch√§tzte konnte man an dem Obelisken sehr gut erkennen. Der Obelisk erinnerte Kromazar daran, egal wie m√§chtig er war, er musste sich immer √ľberpr√ľfen, ob er nicht zu weit gehen w√ľrde. Seine eigene Macht durfte nicht dazu f√ľhren, dass er sich selbst √úbersch√§tzte und alles gef√§hrden k√∂nnte.
Letzteres behielt er allerdings f√ľr sich. Er schaute zur Seite, wo Peleas neben ihm lief und fragte ihn, was f√ľr Schl√ľsse er gezogen hatte, nachdem er sich die Geschichte des Obelisken geh√∂rt hatte.



Peleas hat geschrieben:
Peleas sp√ľrte den kr√§ftigen Aufwind als Kromazar ihn zum Rand der Klippe trug. Ma√ülos √ľber sich selbst ver√§rgert und teilweise noch etwas ersch√ľttert, biss er die Z√§hne zusammen und bereitete sich auf strafende Worte seines Meisters vor. Doch dieser setzte ihn einfach nur ab und richtete sein gr√∂√üeres Haupt auf. Dann drehte er sich um und fing an zu laufen.
F√ľr ein paar Sekunden starrte Peleas ihm regungslos hinterher. Dann wurde ihm bewusst, dass keine Worte mehr gesprochen werden w√ľrden und es an ihm war zu folgen.
Abgeschlagen und mit einem leichten Schwindel im Kopf setzte sich der Adept der dunklen Seite in Bewegung. Seine Schmach die Aufgabe nicht komplett erf√ľllt zu haben, hielt ihn noch eine ganze Weile besch√§ftigt.
Peleas lief mit gesenktem Kopf die staubige Ebene entlang. Nur einmal blieb er stehen um sich einen Schluck aus der Wasserflasche zu g√∂nnen. Der Wind, der ihm vor ein paar Minuten noch fast das Leben gekostet hatte, war zu einem lauen L√ľftchen geworden und gab keinerlei Linderung auf dem Weg zur√ľck zu Schiff. Die Sonne brannte erbarmungslos auf den abgek√§mpften K√∂rper des Adepten hernieder. Peleas fasste an seine Schl√§fe um zu pr√ľfen ob die Wunde, die durch das Herabfallen entstanden war, sich geschlossen hatte. Da er nichts Nasses sp√ľrte, war diese wohl eingetrocknet.
Kromazar warf w√§hrend des Marsches kein einziges Mal ein Blick zur√ľck, er wusste das Peleas sich hinter ihm befand. Als sie ungef√§hr die H√§lfte der Strecke gelaufen waren, stoppte der Sky¬ītri und sah Peleas, der unbewusst zu dessen Seite aufgeschlossen war, an.
Er begann mit einer Erz√§hlung √ľber den Obelisk, den man von hier aus nicht √ľbersehen konnte. Ein Monumentalwerk der Sith soll dies gewesen sein.
Peleas lauschte den Worten von Kromazars und schaute sich den Obelisken genauer an. Wie schon zuvor war sein Eindruck √ľber diesen, dass er zerst√∂rt aber dennoch beeindruckend war.

‚ÄěMeine Schlussfolgerung w√§re, dass man sich nicht √ľbersch√§tzen sollte.‚Äú

Es war haargenau sein Eindruck, die er da aussprach. Peleas sah in dem Bild vor ihm zwar eine gewisse Gr√∂√üe der Kraft, die dazu n√∂tig gewesen sein mag so etwas zu erbauen, doch besagte die Ruine, dass es wohl nicht nach dem Willen des Erbauers gegangen war. Wenn man etwas erschuf, was so viel Schwei√ü gekostet hatte um sich dann zu √ľbernehmen, zeugte es eindeutig von √úberheblichkeit. War es das worauf sein Herr hinaus wollte?
Er war sich nicht sicher, ob er bei der Beantwortung der Frage die richtige Richtung eingeschlagen hatte. Die Antwort seines Meisters w√ľrde es ihm sagen...

usw.


Thorien Sanders: Kurierin fuer republikanische Auftraege, republiktreu
Waffen: DL-44 und S-5 Blaster
StandardKleidung/-ruestung: braun-schwarze Pilotenjacke, darunter Schutzweste mit leichter Panzerung, darunter schwarze Kleidung und Stiefel in versch. Farbtiefen


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 Betreff des Beitrags: Re: Leseproben aus unserem RPG
BeitragVerfasst: Sa Sep 11, 2010 1:07 pm 
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Ace Jin, Oberhaupt des Neuen Imperiums, in seinem B√ľro im Regierungsviertel auf Yaga Minor
Alexander Thorn, ein Adliger von Serenno, hat viele Verdienste als Diplomat und Verwalter inne

(Nebenrolle im ersten Text, Siara Meluren, persönliche Sekretärin von Jin, gespielt von einem anderen Spieler, dieser Text wurde jedoch zusammen gefasst und als einzele Antwort erstellt, alles andere was folgt sich Texte der beiden Spieler)

AceJin hat geschrieben:

Der Vormittag brach im Regierungsteil der Stadt ein und wenn man auf die Stra√üen sah, konnte man schwitzende Menschen, Yagai und andere Lebewesen ihren regen treiben nachgehen sehen. Das Wetter hatte sich in letzter Zeit stark ge√§ndert, die Sommerzeit war angebrochen und dementsprechend erh√∂hten sich die Temperaturen. Von alle dem war im Kaiserb√ľro, weiterhin Moffb√ľro genannt, weniger zu sp√ľren, den die R√§umlichkeiten waren stark klimatisiert.
Mitten in Akten vergraben sa√ü Jin an seinem Schreibtisch und la√ü konzentriert einige weitere Gesetzesentw√ľrfe, die mit seiner Unterschrift verabschiedet werden sollten. Die Ernennung eines neuen Finanzsekret√§rs sollte ihm einiges an Arbeit abnehmen, doch es schien, als w√ľrde es sogar mehr zu bearbeiten geben als vorher.
Zu den gesamten Verwaltungsberichten und Gesetzen gesellten sich ebenfalls Briefe, Bitten und Anmerkungen von gr√∂√üeren Unternehmen, die vom Imperium einige gr√∂√üere Staatliche Auftr√§ge erhielten, wie zum Beispiel die F√∂rderung von Rohstoffen auf Dathomir. Jin √ľberflog den aktuellen Brief von Argons, einen solchen Unternehmer, der als Gr√ľnder der Firma I.M.P, eine ehemalig restimperiale Firma, versuchte, ebenfalls aus dem Neuen Imperium Profit zu schlagen.

Sira Meluren sa√ü derweil in dem Vorzimmer und biss ein St√ľck von ihrem Sandwich ab, dass sie sich zum Mittagessen mitgebracht hatte. S√§uberlich wischte sie sich danach den Mund und schaut auf das Chronometer. Der n√§chste Termin war f√ľr die n√§chste halbe Stunde angesagt, also war noch ein wenig Zeit weiterzuessen. Es sei denn der Kaiser rief sie zu sich.

Jin stand auf und streckte sich ein wenig, w√§hrend er mit gehobenen Armen darstand und die unpers√∂nlichen Bilder an der Wand betrachtete, war ein leises knacken seiner Knochen zu h√∂ren. Der Imperator nahm einige Unternehmerbriefe und verfrachtete diese in ein Karton, den er gestern f√ľr den Botschafter und zuk√ľnftigen Moff hatte vorbereiten lassen.
Ein wenig m√ľde setzte sich Jin wieder auf seinen Stuhl und dr√ľckte einige der Unterlagen beiseite. Sira, gibt es weitere Briefe von Pro-Arms? Jins Stimme war zwar nicht laut, aber kr√§ftig genug, dass sie durch die offene T√ľr bis zum Vorzimmer drang.
Durch die angelehnte T√ľr konnte Sira Imperator Jins Stimme genau vernehmen. Sie schaute kurz in die Ablage, bl√§tterte die Kartei bis zu diesem Buchstaben durch und zog anschlie√üend zwei Schriftst√ľcke heraus. Von dieser Antragkorrespondenz kommt in letzter Zeit sehr viel dachte die blonde Frau. Es war fast so, als w√§re ein Werbungsrummel ausgebrochen, seitdem es offiziell hie√ü, dass das Neue Imperium ein Finanzsekretariat ge√∂ffnet hatte. Sie wurden √ľberschwemmt mit Angeboten verschiedenster Firmen, die sich bei dem Neuen Imperium gutstellen wollten. Jeder wollte rechtzeitig auf den F√∂rderungszug aufspringen. Damit wurde ihr als Zwischenglied zu Sekret√§ren und Imperator nur noch mehr Verantwortung aufgeb√ľrdet. Sie entschied neben den Sekret√§ren, welche Antr√§ge vom Kaiser √ľberhaupt gelesen wurden. Und tats√§chlich war die Pro-Arms Gesellschaft eine davon.
Die in eine konservative B√ľrokleidung gekleidete Sekret√§rin Jins betrat das Allerheiligste und reichte ihrem Herrn und Sch√∂pfer die verlangten Schriftst√ľcke. Hier. Diese beiden Briefe der Pro-Arms Gesellschaft sind in den letzten beiden Tagen noch eingetroffen. Sira blickte mit normal ehrf√ľrchtigem Blick auf das Haupt von Ace Jin nieder und wartete auf weitere Anweisungen seinerseits.
Dieser nahm die Schreiben mit einem Danke entgegen und widmete sich augenmäßig jenem. Weißt du, wie warm es morgen wird? Jin empfand die Sommerzeit immer als die lästigste Zeit, teilweise musste man echt aufpassen, dass man nicht denaturierte und sein privates Anwesen war um einiges heißer, als hier in der Stadt.
Sira ging schweigend in ihr B√ľro zur√ľck, nahm dort ihr hochwertiges Datapad in die Hand und gab auf dem R√ľckweg in das Intranet des Planeten die gew√ľnschte Angabe ein. Es wird morgen ebenso hei√ü wie heute, mein Herr. 36 Grad im Schatten. Keine Milderung in Aussicht. Dabei dankte sie, dass sie temperaturm√§√üig √ľber einen angenehmen Arbeitsplatz und eine noch angenehmere Wohnung verf√ľgte.
Jin nickte bei ihrer Antwort und la√ü weiter, dabei lie√ü er sie ohne Anweisungen stehen, bis er das 2. Schreiben ebenfalls durch hatte und zu den Akten f√ľr Thorn legte. Wenn du m√∂chtest kannst du heute abend eine Stunde fr√ľher gehen. Nachdem er dies gesagt hatte, reichte er ihr einige unterschriebene Formulare, mit der wortlosen Bitte, diese zu den anderen Schriften zu legen, die sp√§ter zu den Absendern zur√ľckgehen w√ľrden.
Sira nickte so, dass er es auch sehen konnte. Dann verschwand sie einem Ich habe verstanden aus dem Zimmer. Die blonde Frau mit dem k√ľhl nach hinten geflochtenen, eingerollten Zopf setzte sich zur√ľck an ihren Schreibtisch und sortierte die unterschiebenen Schriftst√ľcke deren Ordnern zu. Dann bearbeitete sie wie eine Flie√übandarbeiterin das, was sich in einem hohen Stapel vor ihr auft√ľrmte. Das sie eine Stunde fr√ľher gehen konnte, hatte sie zu diesem Zeitpunkt schon vergessen. Ebenso ihr Sandwich, was darauf wartete weitergegessen zu werden.
Da der Zeiger des Chronos sich best√§ndig weiter voran bewegte, fiel es Sira erst 2 Minuten vor dem eigentlichen Termin auf, dass sie noch nichts f√ľr das Treffen in die Wege geleitet hatte. Schnell lie√ü sie ihren Stift fallen und informierte Jin mit einem knappen, f√∂rmlichen Satz daran, dass der 12:30 Uhr Termin gleich vor ihm stehen w√ľrde. Sira rief schnell den Namen aus ihrer Erinnerung ab. Ein Baron Alexander Thorn wird gleich erscheinen.
Jin schaute von seiner Arbeit hoch und nickte knapp. Er hatte schon viele Adelige kennen gelernt und auch viele Politiker, dennoch war er gespannt auf den Baron, der in vielen Berichten so hervorragend gelobt und f√ľr Posten in der h√∂heren Verwaltung vorgeschlagen worden war.


Thorn hat geschrieben:
Das Taxi hatte ihn recht z√ľgig vom Anwesen des Au√üensekret√§rs direkt ins Zentrum des Regierungsviertels gebracht, dem Geb√§uden in welchem sich das B√ľro des Kaisers pers√∂nlich befand. Nachdem ihn Pries mit seinen Aussagen doch recht verwirrt und auch √ľberrascht hatte, versuchte Thorn sich noch immer einen Raim darauf zu machen, was hier gerade vor sich ging. Der kurzfrostige Gedanke, dass derartige Angelegenheiten meist nichts Positives nach sich zogen, hatte sich w√§hrend der Fahrt jedoch gelegt. H√§tte er wirklich mit einer Degradierung oder weitaus schlimmeren Bestrafungen rechnen m√ľssen, h√§tte man in sicher nicht leicht bewacht in einem Dienstwagen hier her gebracht. Zudem hatte er sich nie etwas zuschulden kommen lassen in den letzten Jahren und selbst wenn sicher nichts derart schwerwiegendes, welches der Aufmerksamkeit des Imperators des Neuen Imperiums wert gewesen w√§re.

Die leichte Unsicherheit der Frage nach dem ‚ÄěWarum?‚Äú nagte jedoch trotzdem weiterhin in seinem Hinterkopf. W√§hrend Thorn auf einem Datapad Informationen √ľber die aktuellsten, politischen Ereignisse der Galaxis sucht, welche ihm Aufschluss h√§tten geben k√∂nnen, mischte sich langsam Ehrfurcht in seine Gef√ľhle. Es war f√ľr ihn zwar nichts Ungew√∂hnliches von Staatsoberh√§uptern und hohen Pers√∂nlichkeiten empfangen zu werden, aber bei der h√∂chsten Instanz des eigenen Reiches mischt sich doch eine gewisse respekteinfl√∂√üende Besorgnis ein. Als das Repulsorfahrzeug vor dem Geb√§ude hielt und er erneut von einem Bediensteten in das Geb√§ude und in einen Raum gebracht wurde, in welchem er warten sollte, wurde das Gef√ľhl nochmal leicht verst√§rkt.

Trotzdem w√ľrde sich Thorn dies nat√ľrlich nicht anmerken lassen. Er trug das selbstsichere, fast schon k√ľhle Gesicht des Diplomaten nach au√üen, welches wohlwollend im einen, aber genauso streng und unnachgiebig im anderen Moment wirken konnte. W√§hrend er sich noch im Warteraum aufhielt, versuchte er nach und nach auch seine Gedanken wieder zu kl√§ren. ‚ÄěDu wolltest doch einen neuen, ganz speziellen Auftrag ‚Ķ also, was k√∂nnte spezieller sein, als vom Imperator einen Auftrag zu erhalten ‚Ķ und zweifellos bist du deswegen hier und nicht, weil er mal Gesellschaft beim Mittagessen braucht.‚Äú

Nachdem ihm sein Aktenkoffer inklusiv des Datapads mit der Beteuerung es beim Verlassen des Geb√§udes wieder zu erhalten abgenommen worden waren, hatte er nicht sonderlich viel zu tun und nahm auch nur gelegentlich einen Schluck Wasser. Er wirke souver√§n und nicht sonderlich beeindruckt nach au√üen und war es immerhin auch gewohnt bei solchen Gelegenheiten l√§nger warten zu m√ľssen. Immerhin war er nicht der einzige Termin des Tages und er Kaiser hatte sicher mehr als genug zu tun. Trotzdem breitet sich eine gewisse Erleichterung in ihm aus, als der doch endlich gebeten wurde ins B√ľro des Imperators vor zu treten. Ein kurzer Blick auf sein Chrono verriet ihm die Uhrzeit ‚Äď 12:30 Uhr. Der Diplomat und Politiker in ihm versuchte daraus nat√ľrlich Schl√ľsse zu ziehen. Das Offensichtlichste, was er daraus zog, waren zumindest zwei Informationen, als er den Vorraum des B√ľros betrat und von einer Sekret√§rin direkt weitergeleitet wurde mit den Worten: ‚ÄěDer Imperator erwartet sie bereits.‚Äú Entweder er w√ľrde wirklich mit dem Kaiser dinieren, was auf eine l√§ngere Unterhaltung und wohl auf den reinen Austausch von Informationen hinauslaufen w√ľrde, oder er w√ľrde m√∂glichst schnell noch vor dem Mittagessen abgefertigt werden, was auf eine knappe Einweisung und damit auf einen Auftrag hinaus lief.

Kaum hatte er das B√ľro betreten und den Kaiser erblickt, erwies er Ace Jin die entsprechende Ehrerbietung und ging f√ľr einen Moment in die Knie, das Haupt gen Boden gesenkt:
‚ÄěBaron Alexander Thorn vom diplomatischen Korps des Neuen Imperiums meldet sich zu ihren Diensten, eure kaiserliche Hoheit.‚Äú


AceJin hat geschrieben:
Jin erhob sich von seinem Stuhl und ging um den Schreibtisch herum. ‚ÄěBaron, Sie k√∂nnen sich erheben.‚Äú Der Imperator n√§herte sich Thorn und musterte diesen einen Augenblick. Er sah exakt wie auf den Bildern aus, die er Thorns Akte entnommen hatte, scheinbar waren die Akten des Au√üensekret√§rs also auf den neusten Stand. Jin ging wieder um den schweren Schreibtisch herum und deutete dabei auf den edlen Stuhl, der davor stand. ‚ÄěSetzen Sie sich doch.‚Äú Jin war zuversichtlich, dass er bei der Auswahl eines neuen imperialen Verwalters von Dathomir eine gute Entscheidung getroffen hatten. Thorn entstammte zwar einer Adelsfamilie, von der Jin nicht viel wusste, dennoch sprach die Arbeit, die der Baron in der Zeit als Botschafter und Diplomat f√ľr das Neue Imperium geleistet hatte, B√§nde und Jin f√ľr Jin kam es in den meisten F√§llen eher auf Leistung, als auf R√§nge und Namen an. ‚ÄěNun Baron, ich nehme an, sie wissen noch nichts Genaues dar√ľber, warum ich Sie zu mir riefen lie√ü oder? ‚Äú Jin machte eine Pause und wartete Thorns Antwort ab, danach sprach er weiter. ‚ÄěIch habe von Ihren beruflichen Leistungen geh√∂rt.‚Äú, Jin machte hinter jeden Satz eine kleine Pause. ‚ÄěSie sind einer unser Top Diplomaten und wurden zeitweise schon als imperialer Verwalter eingesetzt, wenn ich ihre Akten richtig gedeutet habe. Ich denke man kann zu Recht behaupten, dass sie ein gutes H√§ndchen f√ľr Politik haben und daher denke ich dar√ľber nach, Ihnen einen kleinen Luftwechsel zu geben. Wie genau sind sie √ľber die derzeitige Situation auf Dathomir informiert?‚Äú

Jin dachte f√ľr einen Sekundenbruchteil √ľber die Eroberung von Dathomirs nach, dass die Hexen starken Widerstand geleistet hatten und trotz der √úberlegenheit des imperialen Milit√§rs, viele M√ľhen darauf verwendet werden mussten, die Bewohner Dathomirs gef√ľgig zu machen. Es wurde eine gro√üe Imperiale Stadt gebaut, in der viele Dathomir Hexen umgesiedelt wurden. Die Schwestern der Nacht handelten einige Zeit sp√§ter ein Pakt mit Jin aus, der zu den damaligen Zeitpunkt noch Moff war. Nun wird der Planet geleitet von der Anf√ľhrerin der Nachtschwestern. Der ehemalig verantwortliche Verwalter kam mit den dort herrschenden Zust√§nden nicht zurecht, unter anderen die seit ca. einem Jahr andauernden Sabotageakten der Hexen. General Jao, der fr√ľher f√ľr den milit√§rischen Zweig des Planeten verantwortlich war, wurde wegen Bestechung und weiteren anderen Fehlverhalten, die vom Geheimdienst aufgedeckt wurden, aus dem Offizierskorpus entfernt und vom Planeten zur√ľckberufen. Man warf ihm sogar Beteiligung an Mord seines fr√ľheren Vorgesetzten vor, jedoch konnten bisher keine Beweise gefunden werden. Nichts zu letzt w√ľrde ihm eventuellsogar noch ein Gerichtsverfahren drohen. Der Planet war insgesamt ein Pool f√ľr imperiale Probleme, einige, inzwischen unterbundene Medien hatten von Sklaverei durch das Neue Imperium an den Dathomir Hexen berichtet, die F√∂rderung der Rohstoffe wird immer wieder durch Sabotage von Widerstandsgruppen gest√∂rt und zuletzt wurde ein Schiff der imperialen Sith von unbekannten abgeschossen, die beiden imperialen Sith kamen dabei ums Leben. Alles dies waren Zeichen daf√ľr, dass ein starker, imperialer Politiker das erreichen sollte, was bisher die anderen nicht geschafft hatten.
Jins Sekunden kurzer Gedankenstrang brach ab und er kehrte Wider ins Hier und Jetzt.



Thorn hat geschrieben:
Thorn verharrte nicht lange in kniender Position, während er die Schritte des Imperators hörte. Da sein Blick gesenkt und sein Gesicht nicht zu erkennen war, gab er sich sogar einem kurzen Moment der Anspannung und des Unwohlsein hin, bevor er die Stimme des Kaisers vernahm.
‚ÄěBaron, Sie k√∂nnen sich erheben.‚Äú
Schweigend richtet er sich wieder auf und entgegnete dem Blick Jins wieder den Gesichtsausdruck eines selbstbewussten, aufrechten und willensstarken Mannes. Er w√ľrde sich hier auch nicht anders verhalten, wie bei dutzenden Begegnungen dieser Art vorher. Thorn zeigte demnach bewusst wenig emotionale Reaktion auf das sichtliche Absch√§tzen und den pr√ľfenden Blick durch den Imperator, weder innerlich noch √§u√üerlich. Als sein oberster Vorgesetzter sich selbst wieder gesetzt hatte auf der anderen Seite des Schreibtischs, wartete Thorn immer noch in aufrechter Haltung ab. Er stand nicht da, wie es ein Milit√§r wahrscheinlich getan hatte, sondern mit hinter dem R√ľcken verschr√§nkten H√§nden und damit durchaus bequem, aber er war froh, als ihm dann doch ein Sitzplatz angeboten wurde.
‚ÄěSetzen Sie sich doch.‚Äú, meinte der Imperator und deutete dabei auf einen Stuhl, welcher wohl auf eine betr√§chtliche Summe gesch√§tzt werden konnte. Thorn hielt sich jedoch nicht lange damit auf die Kostbarkeiten im B√ľro irgendwie abzusch√§tzen, sondern lie√ü sich mit einem kurzen, dankbaren Nicken auf dem Stuhl nieder. Jetzt erst, als er ihm direkt gegen√ľber sa√ü, musterte er seinerseits den Kaiser einen Moment lange - nicht sonderlich auff√§llig aber im Gedanken an die Taten, welche dieser Mann bisher vollbracht hatte. Gerade als Thorn sich selbst wieder zu fragen begann, was sein oberster Lehnsherr ausgerechnet von ihm wollte, schien dieser quasi seine Gedanken zu lesen.
‚ÄěNun Baron, ich nehme an, sie wissen noch nichts Genaues dar√ľber, warum ich Sie zu mir riefen lie√ü oder?‚Äú Dass er mit seinem Adelstitel angesprochen wurde, verwunderte Thorn jedoch weit mehr als die Tatsache, dass ein Machtnutzer anscheinend seinen Gedanken den er eben gefasst hatte laut aussprach. Er versuchte sich aber auch das in keinster Weise anmerken zu lassen und antwortete in fast schon gelassenem Tonfall: ‚ÄěNein, eure Majest√§t. Au√üensekret√§r Pries wollte mir leider nicht sonderlich viel zu dieser Angelegenheit mitteilen, au√üer dass es sich wohl um etwas Wichtiges handelt.‚Äú
Als der Imperator fortfuhr und √ľber die bisherigen Leistungen Thorns sprach, quittierte dieser das erst nur mit einem kurzen Anheben seiner rechten Augenbraue, bevor sich ein durchaus stolzes L√§cheln auf seine Lippen schlich. Der Kaiser fuhr jedoch weiter fort und Thorn versuchte in seinen Worten stetig mehr zu lesen, als sie auf den ersten Blick aussagten:
‚ÄěSie sind einer unser Top Diplomaten und wurden zeitweise schon als imperialer Verwalter eingesetzt, wenn ich ihre Akten richtig gedeutet habe. Ich denke man kann zu Recht behaupten, dass sie ein gutes H√§ndchen f√ľr Politik haben und daher denke ich dar√ľber nach, Ihnen einen kleinen Luftwechsel zu geben. Wie genau sind sie √ľber die derzeitige Situation auf Dathomir informiert?‚Äú
Er versuchte das Stirnrunzeln zu unterdr√ľcken und w√§hrend er noch die lobenden Worte des Imperators interpretierte und sich schon als Berater irgendwo innerhalb der B√ľrokratie des Neuen Imperiums sah, wurden seine Gedanken pl√∂tzlich los gerissen. ‚ÄěDathomir?‚Äú, entfuhr es ihm erst nach einigen Sekunden, weil er die Nennung des Planeten erst jetzt richtig registrierte. Er erinnerte sich daran als Student im ersten Semester eine Arbeit √ľber die Geschichte und Entwicklung der Kultur des Planeten und der Nachtschwestern im besonderen geschrieben zu haben, aber ansonsten beschr√§nkte sich sein Wissen auf das, was die offiziellen Quellen des Neuen Imperiums verlauten lie√üen. ‚ÄěNun, seit seiner Eingliederung in das Neue Imperium befindet sich der Planet im Aufbruch. Die sozialen und politischen Umw√§lzungen f√ľhren zu Reiberein und Unruhen zwischen den Machthabern unserer Seite und den Hexen des Planeten. Die zust√§ndigen Beh√∂rden auf Dathomir scheinen mit dieser Lage aber nicht sonderlich gut zurecht zu kommen. Wahrscheinlich k√∂nnte man durch eine Anpassung der √ľblichen Richtlinie f√ľr besetzte Planeten an die Besonderheiten Dathomirs durchaus zu einem stabileren Herrschaftszustand zur√ľckkehren, welcher die wirtschaftlichen Anstrengungen des Neuen Imperiums dort mit Sicherheit f√∂rdern w√ľrde.‚Äú Thorn schwieg dann f√ľr einen Moment und √ľberdachte seine Worte schnell. Er fragte sich, ob er zu direkt geantwortet hatte, zu deutlich auf die Missst√§nde hingewiesen hatte und so versuchte er in seiner Unwissenheit die Aussage von eben etwas zu relativieren. ‚ÄěSo zumindest meine Meinung, wobei ich die Lage vor Ort nur aus den √ľblichen Berichten absch√§tzen kann. Ich bin mir sicher, dass der Verwalter auf Dathomir sie genauer auf dem Laufenden h√§lt, sie so die Lage besser im Blick haben und klarere Entscheidungen treffen k√∂nnen.‚Äú Wieder mit einem kurzen L√§cheln im Gesicht lehnte sich Thorn relativ entspannt zur√ľck. Irgendwie war er wiederum froh, dass der Kaiser wohl nur seine Meinung zu gewissen politischen Themen wissen wollte.



AceJin hat geschrieben:
‚ÄěIm Gro√üen und Ganzen haben Sie recht. Die fr√ľhere Leitung hat es nach √ľber einem Jahr leider nicht zustande gebracht, Ruhe und Ordnung zu schaffen. Die Dauerfolgen sind die anhaltenden Attentate auf Imperiale Soldaten, sowie Sabotageakte auf staatliche Minenanlagen. Um genau einer solchen Situation vorzubeugen, hatten wir eigentlich einen Vertrag mit dem Orden der Nachtschwestern, jedenfalls einen ihrer Orden, geschlossen. Sie sind dort heimisch, kennen sich ausgezeichnet mit den Gegebenheiten aus und h√§tten den imperialen Verwalter soweit unterst√ľtzen sollen, dass sich ein sicheres Verh√§ltnis zwischen Bewohnern und Imperium bildet.

Ich glaub aber, aus den Akten können sie vielmehr Informationen gewinnen.“
Jin machte eine kleine Pause und wollte die Reaktion seines Gegen√ľbers aus dem letzten Satz erkennen. ‚ÄěIch habe den imperialen Verwalter von Dathomir abgezogen und ihm befohlen nach Yaga Minor zur√ľckzukehren. Er hat ein Jahr Zeit gehabt und in dieser Zeit hat er keine nennenswerten Ergebnisse vorweisen k√∂nnen. Ebenfalls habe ich den dortigen Zust√§ndigen f√ľr das Milit√§r und die Miliz abberufen. Ich hatte gro√ües Vertrauen in jenen Verwalter, aber scheinbar habe ich mich da in ihm geirrt, vor einer Woche habe ich mich nach einen geeigneteren Kandidaten umgesehen und meine Wahl ist auf Sie gefallen.‚Äú Der Imperator wartete dieses mal garnicht auf eine Reaktion des Baron sondern sprach einfach weiter.

‚ÄěHiermit ernenne ich Sie offiziell zum Moff von Dathomir. Wie ich eben schon sagte, hatte ich an den vorigen Verwalter gro√üe Erwartungen und genau solch gro√üe Erwartungen habe ich in Sie. Sie d√ľrfen diesen, nun, sagen wir, primitiven Planeten auf keinen Fall untersch√§tzen. Ich habe Ihnen Unterlagen vorbereiten lassen, die von allen Zwischenf√§llen berichten, unter Anderem wurde vor kurzen ein Schiff der imperialen Sith abgeschossen. Desweiteren gibt es einige Minenfirmen, die besondere F√∂rderung des Imperiums w√ľnschen, bei den Unterlagen gibt es einige Schreiben von den Firmen, die geeignet sind, auf Dathomir zu sch√ľrfen.‚Äú Jin nahm die Unterlagen, die auf dem Beistelltisch standen und reichte sie dem Baron. Bei den Unterlagen lagen auch einige Datentr√§ger mit Milit√§rberichten und Aufzeichnungen des letzten Moffs Dathomirs. ‚Äě√úbrigens, in wie weit Sie mit den Rat der Nachtschwestern zusammenarbeiten oder nicht, √ľberlasse ich Ihnen.‚Äú Jin dachte f√ľr einen kurzen Augenblick dar√ľber nach, dem Baron nochmal zu erkl√§ren, dass er sich in Sachen Gesetzgebung und Finanzverwaltung insgesamt sich mit den Sekret√§ren des Imperiums auseinandersetzten sollte, jedoch nur mit Sachen, die ganz konkret Dathomir betrafen. Was die Absegung der Gelder betraf, war es im Punkto zugesicherten Summen, nur n√∂tig ein kurzes Einverst√§ndnis des Finanzsekret√§rs einzuholenm, bei extra Ausgaben musste er sich jedoch, wie jeder andere Verwalter, um dessen Zusicherung bem√ľhen.

Jin lie√ü den Baron noch eine Chance Fragen zu stellen, dann aber stand er auf und signalisierte ihm, dass das Treffen zwischen Ihnen beendet war. ‚ÄěIch w√ľnsche Ihnen viel Gl√ľck, Moff Thorm"



Thorn hat geschrieben:
Nach seiner Ausf√ľhrung zur Lage auf Dathomir, wie sie sich seinem Kenntnisstand darlegte, lauschte Thorn erst einmal nur der Antwort des Imperators. Bei ihm war das, was von au√üen vielleicht wie lockeres zuh√∂ren wirkte stets eine Art Ged√§chtnis√ľbung. Gerade bei solchen Gespr√§chen wusste man nie, wenn und in welcher Form das eben Gesagte von Wichtigkeit werden konnte. Sein Nicken auf die Aussage des Kaisers war nur angedeutet, aber auch nur, weil er sich selbst Gedanken √ľber eine m√∂gliche L√∂sung und Befriedung des Planeten machte. Schlussendlich schien das Problem mit der Bev√∂lkerung auch durch einen diplomatischen Aspekt zu l√∂sen. Noch w√§hrend der wenigen S√§tze, die der Herrscher des Neuen Imperiums sprach, formte sich f√ľr Thorn also langsam das Puzzle zusammen.

‚ÄěIch bin also hier um mich mit den Problemen bei Dathomir auseinander zu setzen, um Vorschl√§ge zu machen ‚Ķ um den Verwalter zu unterst√ľtzen und ihm wahrscheinlich die M√∂glichkeit von Verhandlungen mit den Hexen zu er√∂ffnen, um die Lage unter Kontrolle zu bringen.‚Äú, dachte er noch bei sich, w√§hrend Jin gerade zu einer kurzen Pause gelange nachdem er ihm sein Handwerkszeug f√ľr dieses Aufgabe genannt hatte. Es begeistere ihn nicht sonderlich Akten und Berichte zu w√§lzen, aber Thorn nahm es als willkommene Abwechslung hin und nickte dieses Mal deutlicher, um zu best√§tigen, dass er wusste worauf der Imperator hinaus wollte.

Als er noch mit dem Gedanken spielte, wie er den Verwalter am besten beraten könnte und seine Fähigkeiten optimal einbringen konnte, sprach Jin bereits weiter und eröffnete ihm, dass er den bisherigen Zuständigen abgezogen hatte. Auch das verwunderte Thorn noch nicht weiter, ebenso wie der Abzug der Militärverantwortlichen, da man wohl einfach einen Neuanfang versuchen wollte. Er wollte gerade nochmals deutlich nicken, um zu verstehen zu geben, dass er auch diesen Schritt nachvollziehen konnte, als der Kaiser jedoch kurz und knapp bekannt gab, dass Thorn selbst zum neuen Verwalter gemacht wurde.

Noch w√§hrend er die Worte seiner direkten Ernennung aus dem Mund Jins vernahm, weiteten sich seine Augen einen Moment lange vor √úberraschung. Weder mit einer solche aktiven Rolle in der galaktischen Politik, noch mit der Ehre in den Rang eines Moff erhoben zu werden, hatte er erwartet, bevor er alt und grau w√§re. ‚ÄěNaja, zumindest macht es die Sache leichter, wenn ich direkt die planetare Regentschaft √ľbernehmen kann.‚Äú, f√ľhrten ihn seine Gedanken einen Moment lange fort, ohne √ľberhaupt einen Moment lange daran zu zweifeln, dass er die Ordnung nicht herstellen k√∂nnte oder diese Aufgabe insgesamt zu gro√ü f√ľr ihn sei. Er h√∂rte jedoch auch noch genau den weiteren Worten des Imperators zu und nachdem er seine anf√§ngliche √úberraschung schnell wieder kaschieren hatte k√∂nnen, nickte er jetzt wieder verstehend. Ihm gefiel der Gedanke gerade Dathomir wieder Ordnung zu bringen, den Planeten aufzubauen, dessen reiche Geschichte und Kultur er immer sehr gesch√§tzt hatte, ebenso wie das reizvolle Gef√ľhl mit den Nachtschwestern und Hexen des Planeten arbeiten zu m√ľssen. Diese w√ľrden wohl noch schwieriger im Umgang werden, wie schon die Verhandlungen mit den Hapanerinnen.

Als Imperator Jin ihm die Unterlagen √ľbergab, hatte sich Thorn bereits mit seiner neuen Aufgabe mehr als abgefunden ‚Äď er war viel mehr √ľberaus motiviert und deutete dies auch mit einem leichten L√§cheln an, als er die Informationen entgegen nahm. An die Rolle eines Moffs musste er sich wohl noch gew√∂hnen, aber wie schwer konnte das schon sein, sagte er sich selbst. ‚ÄěIch danke ihnen f√ľr das Vertrauen, welches sie damit in mich setzen und werde es sicher nicht entt√§uschen, eure Majest√§t.‚Äú, brachte er noch kurz hervor, als der Imperator ihm einen Moment gab zu antworten, bevor dieser das Treffen offensichtlich beendete und noch meinte:
‚ÄěIch w√ľnsche Ihnen viel Gl√ľck, Moff Thorn"

Thorn, der frisch gebackene Moff Dathomirs, erhob sich daraufhin ebenfalls und senkte nochmals sein Haupt in einer Geste aus Respekt, Dankbarkeit und Demut, bevor er mit den Unterlagen unter seinem Arm das B√ľro wieder verlie√ü. Die Sekret√§rin schien ihn gar nicht wirklich zu bemerken und so ging er einfach weiter, um nach zwei weiteren R√§umen wieder auf einen Gang zu treffen, welcher ihn aus dem Geb√§ude heraus f√ľhren w√ľrde. Als er dort seinen Schritt beschleunigen wollte, rannte Thorn beinahe in einen in einen jungen Mann, welcher augenscheinlich die Kleidung eines Offiziers des Heers des Neuen Imperiums trug und wohl direkt versucht hatte seinen Weg zu kreuzen. Der gro√ü gewachsene Mann, welcher auf Augenh√∂he mit Thorn, aber um einiges j√ľnger schien, machte jedoch nicht den Anschein als w√ľrde er aus dem Weg huschen wollen. Der schwarzhaarige, hagere Soldat mit blasser Hautfarbe, aber den harten und ernsten Z√ľgen eines kampferprobten Kriegers nahm stattdessen Haltung an und blieb vor Thorn stehen, um zu salutieren. ‚ÄěLeutnant Vladik Lomar, meldet sich zur Stelle. Ich wurde ihnen f√ľr den Anfang als Adjutant und Berater in milit√§rischen Belangen zugeteilt, Moff Alexander Thorn. Sollten sie nicht mit mir zufrieden sein, steht es ihnen frei mich gegen einen Adjutanten ihrer Wahl auszutauschen, Sir.‚Äú

Kurzzeitig war Thorn etwas erstaunt, zum einen Aufgrund der pl√∂tzlichen Erscheinung des Mannes, zum anderen aufgrund seiner Worte. Lomar wirkte rein √§u√üerlich zwar noch etwas zu jung und mit dem Rang eines Leutnants etwas zu unbedeutend, um der Adjutant eines Moffs zu werden, aber die vielen Auszeichnungen auf seiner Uniform deuteten eindeutig an, dass er schnell Karriere gemacht hatte und durchaus f√§hig zu sein schien. Die Worte des Mannes waren jedoch tr√ľgerisch und brachten Thorn zum nachdenken, noch w√§hrend er den Salut eher locker erwiderte. Lomar schien schon fast darauf aus zu sein ersetzt zu werden, was darauf hindeutete, dass er diesen Posten nicht unbedingt gewollt hatte und nicht zufrieden damit war. Sollte Thorn die F√§higkeiten dieses Mannes also nutzen wollen, musste er ihn f√ľr das ganze Unternehmen begeistern k√∂nnen.

‚ÄěIch verstehe, Leutnant. Ich werde sie sicher nicht ersetzen. Ebenso wie ich wurden sie mit gutem Grund f√ľr diesen Posten ausgew√§hlt. Von daher freut es mich sie an meiner Seite zu wissen.‚Äú Ohne ihm die Chance eines Widerspruchs zu geben, setzte Thorn seinen Weg fort und behielt dabei selbst die Unterlagen in den H√§nden, statt sie seinem neuen Adjutanten in die H√§nde zu dr√ľcken. Als er sah, dass der junge Mann die an ihn gerichtet Worte direkt in die Tat umsetzte und an seiner Seite blieb, sprach Thorn weiter. ‚ÄěIch m√∂chte keine Zeit verlieren, Leutnant, also sprechen sie immer offen zu mir. Als mein Adjutant und Berater sind sie kein Handlanger f√ľr mich, sondern vielmehr eine wichtige St√ľtze bei unserer schwierigen Aufgabe. Es wird viel von uns abverlangen Ordnung auf Dathomir zu schaffen und ich bin kein Freund davon die Ding aus den Amtsr√§umen meiner Residenz heraus zu regeln. Machen sie sich also gefasst, den vollen Umfang ihrer milit√§rischen Ausbildung nutzen zu m√ľssen.‚Äú Er bedachte den Mann mit einem strengen, pr√ľfenden Blick und versuchte damit seinen Ehrgeiz zu wecken, w√§hrend seine Worte ihn motivieren d√ľrften das Ganze nicht als langweiligen Posten zu sehen. Die Reaktion Lomars war dementsprechend eindeutig. ‚ÄěIch stehe ihnen voll und ganz zur Verf√ľgung, Moff.‚Äú, meinte er dieses Mal deutlich aufrichtiger und mit einem positiveren Gesichtsausdruck.

W√§hrend sie den Regierungskomplex verlie√üen und ins Freie traten, wo die Hitze wieder erdr√ľckender schien, sprach Thorn bereits weiter: ‚ÄěHaben sie schon irgendwelche Vorbereitungen getroffen, Leutnant?‚Äú
‚ÄěIch habe s√§mtliches Datenmaterial √ľber Dathomir gesammelt und unter anderem Kopien davon in ihr Apartment hier auf Yaga Minor bringen lassen. Zudem befinden sich bereits ihre neuen Uniformen sowie die weiteren Utensilien eines Moff in ihrem Apartment. Kodezylinder, Befehlsschreiben, Berechtigungskarten und so weiter. Dar√ľber hinaus wartet ihr pers√∂nliches Shuttle bereits am Raumhafen und steht ihnen ab sofort immer zur Verf√ľgung. Es ist ein Schiff der Lambda-Klasse T-4a Modell und steht in Hangarbucht 17, Sir.‚Äú
‚ÄěAusgezeichnet. Lassen sie das Datenmaterial und alles andere so schnell wie m√∂glich an Bord des Shuttles schaffen. Alles bis auf eine vollst√§ndige Moff-Uniform. Ich werde meine pers√∂nlichen Sachen zusammen packen und mich in einer Stunde dort einfinden. Ich will so schnell wie m√∂glich aufbrechen.‚Äú
Nachdem der Leutnant zustimmend und verstehend nickte, w√§hrend sie noch vor dem Regierungskomplex standen, umgeben vom gesch√§ftigen Treiben des Herrschaftsviertels, dr√ľckte Thorn dem jungen Mann nun doch noch die Unterlagen des Imperators in die Hand. ‚ÄěNehmen sie das hier direkt mit ‚Ķ und sie k√∂nnen dann wegtreten. In einer Stunde beim Shuttle und ich warte ungern, Leutnant.‚Äú Der Soldat gr√ľ√üte nochmal zackig und wandte sich dann auf den Hacken um, bevor er zwischen den anderen uniformierten und zivilen Arbeitern verschwand.

Thorn stieg hingegen wieder in einen der wartenden Dienstwagen und lie√ü sich von dem mit Repulsoren betriebenen Fahrzeug so schnell wie m√∂glich nach Hause bringen. Er wollte wirklich keine Zeit mehr verlieren und den Leutnant mit dem knapp bemessenen Zeitraum unter Druck setzen. Er w√ľrde sich nur schnell seine neuen Dienstkleidung anziehen und sein Hab und Gut zusammen packen, um sich anschlie√üend so schnell wie m√∂glich wieder an Bord des Shuttles auf dem Weg nach Dathomir wieder zu finden.

>>>>>>> Orbit von Yaga Minor


Thorien Sanders: Kurierin fuer republikanische Auftraege, republiktreu
Waffen: DL-44 und S-5 Blaster
StandardKleidung/-ruestung: braun-schwarze Pilotenjacke, darunter Schutzweste mit leichter Panzerung, darunter schwarze Kleidung und Stiefel in versch. Farbtiefen


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